Die kanadischen Thrash-Metal-Recken um Jeff Waters haben ihr siebtes Studioalbum Criteria For A Black Widow im April 2026 inkl. Bonusmaterial (CD-Digipak) noch einmal auf die Reise geschickt. Annihilator stehen seit 1989 für einen bissigen wie geradlinigen Thrash Metal. Der Durchbruch gelang direkt mit dem Debütalbum Alice In Hell, für das die Combo noch heute gefeiert wird. Dass die Nordamerikaner noch mehr zu bieten haben, zeigt die durchaus üppige Diskografie. Mit dieser Re-Release-Serie wird den Fans das ältere Material noch einmal zugänglich gemacht und mit Bonusmaterial aufgewertet. Criteria For A Black Widow wurde mit einem vollständig remasterten Sound neu aufgelegt und ist sowohl auf hochwertigem 180-g-Vinyl als auch im CD-Digipak-Format erhältlich.
Jeff Waters entschied sich damals für einen klaren Schnitt und brachte Annihilator wieder näher an ihren ursprünglichen Sound heran. Zusammen mit Sänger Randy Rampage, Schlagzeuger Ray Hartmann und Gitarrist Dave Davis verzichtete die Band auf überladene Studio-Spielereien und setzte stattdessen auf rohe Energie. Tempo, harte Riffs und die markanten Vocals von Jeff prägen die Scheibe, die im Original auf eine Spielzeit von gut 49 Minuten kommt. Bloodbath ebnet den Weg in eine intensive Platte, die von einem harten Heavy-Metal-Klangbild lebt und von Thrash-Salven torpediert wird. Über das Artwork darf man sicher streiten und es ist nicht das schönste ihrer Biografie. In Deutschland erreichte Criteria For A Black Widow Platz 79 in den Albumcharts. Auch als Dauergäste in den Top 100 bleibt den Kanadiern ein Platz in der oberen Riege bislang verwehrt. An der Klasse kann es nicht liegen, wie es der Titeltrack Criteria For A Black Widow oder auch Punctured oder der abschließende Mending unter Beweis stellen.
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