Rock Im Park vom 05.06. bis 07.06.2026 auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg

Drei Tage zwischen Moshpits, Gänsehautmomenten und unvergesslichen Headliner-Shows

Festivalname: Rock Im Park 2026

Bands: Iron Maiden, Limp Bizkit, Linkin Park, Electric Callboy, Papa Roach, Sabaton, The Offspring, Volbeat, Alter Bridge, Ankor, Anna Grey, A Perfect Circle, Architects, Babymetal, Bad Nerves, Bad Omens, Basement, Bilmuri, Black Veil Brides, Blood Incantation, Bloodywood, Boundaries, Breaking Benjamin, Bury Tomorrow, Bush, Catch Your Breath, Danko Jones, Don Broco, Drain, Dying Wish, Ecca Vandal, Ego Kill Talent, Finch, Gatecreeper, H-Blockx, High Vis, Hollywood Undead, Ice Nine Kills, Kublai Khan TX, Landmvrks, Letlive., Loathe, Magnolia Park, Malevolence, Marteria, Mastodon, Max Grimm, Mehnersmoos, Mouth Culture, Palaye Royale, Paleface Swiss, President, Return To Dust, Set It Off, Slay Squad, Social Distortion, Sondaschule, Tesseract, The Butcher Sisters, The Funeral Portrait, The Hives, The Plot In You, The Pretty Reckless, The Story So Far, The Subways, Thornhill, Three Days Grace, Tom Morello, Trivium, TX2, Wargasm, We Came As Romans, Within Temptation

Ort: Nürnberg, Zeppelinfeld

Datum: 05.06. – 07.06.2024

Kosten: Drei-Tages-Ticket ab 259 Euro

Genre: Rock, Metal, Rap

Veranstalter: Argo Konzerte GmbH

Link: https://www.rock-im-park.com

Rock Im Park lockt auch in diesem Jahr wieder zehntausende Musikfans nach Nürnberg und verwandelt das Zeppelinfeld für drei Tage in das Zentrum der Rock-, Metal- und Punk-Szene. Mit einem hochkarätigen Line-Up, spektakulären Bühnenshows und einer einzigartigen Festivalatmosphäre bietet das Wochenende zahlreiche unvergessliche Momente. Von energiegeladenen Auftritten auf den großen Hauptbühnen bis hin zu besonderen Überraschungen und emotionalen Gänsehautmomenten ist für jeden Besucher etwas dabei. Zwischen Moshpits, Mitsing-Hymnen und nächtlichen Lagerfeuergesprächen erleben wir ein Festival, das seinem Ruf einmal mehr gerecht wird. In unserem Festivaltagebuch nehmen wir euch mit durch drei intensive Tage voller Musik, Begegnungen und Festivalwahnsinn – von den ersten Konzerten am Freitag bis zu den letzten Tönen in der Nacht zum Montag.

Freitag

Der erste Festivalmorgen beginnt ungewohnt ruhig. Keine Guten Morgen Sonnenschein-Beschallung aus riesigen Boxen, keine übermotivierten Nachbarn, die um 7 Uhr morgens die ersten Partys starten. Stattdessen herrscht erstaunliche Ruhe. Nach dem Frühstück, einer kurzen Katzenwäsche und dem obligatorischen Wegbier machen wir uns auf den Weg zur Mandora Stage. Dort warten bereits die Schweizer von Paleface Swiss auf ihren Auftritt.

Mit Songs wie Hatred, The Orphan, Enough? oder dem abschließenden Love Burns liefern Paleface Swiss von der ersten Minute an genau das, was die Fans erwarten: kompromisslose Härte, massive Breakdowns und eine gewaltige Energie. Die Band spielt einen Querschnitt durch ihr aktuelles Material und bringt die ersten Circlepits und Moshpits des Tages zuverlässig in Bewegung. Besonders Frontmann Marc Zellweger hat das Publikum jederzeit fest im Griff. Immer wieder animiert er die Zuschauer zum Mitmachen und sorgt dafür, dass die Energie vor der Bühne nicht nachlässt. Dabei ist ihm die Freude über die riesige Kulisse deutlich anzusehen. Zwischen den Songs sucht er immer wieder den Kontakt zum Publikum, was die ohnehin intensive Atmosphäre noch verstärkt. Schon früh am Tag zeigt sich: Die Mandora Stage macht an diesem Wochenende keine Gefangenen. Nach Paleface Swiss betritt Bettina Bestgen, die Stadionsprecherin der Frauenmannschaft des 1. FC Union Berlin, die Bühne. Mit viel Energie heizt sie dem Publikum noch einmal ein und kündigt die kommenden Acts an. Für uns wird es allerdings Zeit, die Bühne zu wechseln.

Auf der Utopia Stage steht wenig später Tom Morello auf dem Programm. Der ehemalige Gitarrist von Rage Against The Machine und Audioslave zeigt eindrucksvoll, warum er bis heute zu den einflussreichsten Gitarristen der Rockwelt gehört. Schon bei den ersten Songs wird klar, dass dies weit mehr als ein gewöhnliches Konzert wird. Tom Morello kombiniert eigene Songs mit zahlreichen Klassikern seiner früheren Bands. Besonders bei den Rage Against The Machine-Medleys rastet das Publikum förmlich aus. Während Testify, Take The Power Back und Freedom ist auf seinem Gitarrenrücken die Aufschrift „Nazis Raus“ zu lesen, was lautstarken Applaus auslöst. Die politische Botschaft passt perfekt zum Selbstverständnis des Gitarristen. Spätestens bei den Rage Against The Machine-Klassikern Bombtrack, Know Your Enemy, Bulls On Parade, Sleep Now In The Fire und Bullet In The Head verwandelt sich die Menge in einen einzigen Hexenkessel. Tom Morello fordert das Publikum immer wieder zum Mitsingen auf und die Fans lassen sich nicht zweimal bitten. Ein besonders emotionaler Moment folgt mit Like A Stone von Audioslave. Der Song wird als Erinnerung an den verstorbenen Chris Cornell gespielt und sorgt für Gänsehaut im Publikum.

Nach Tom Morello zieht es uns zur Orbit Stage. Zunächst müssen wir kurz warten, da die Halle bereits gut gefüllt ist. Schließlich schaffen wir es hinein, entscheiden uns aber aufgrund der Menschenmassen im Innenraum für einen Platz auf den Tribünen. Von dort haben wir einen hervorragenden Blick auf die britischen Indie-Rocker von The Subways. Mit Songs wie Oh Yeah, Young For Eternity, All Or Nothing und Rock & Roll Queen sorgt die Band für eine ausgelassene Stimmung. Die Songs funktionieren live hervorragend und werden von vielen Fans lautstark mitgesungen. Besonders beim abschließenden Rock & Roll Queen verwandelt sich die gesamte Halle noch einmal in eine einzige Party.

Zurück auf der Utopia Stage warten anschließend Three Days Grace. Die Kanadier konzentrieren sich vor allem auf ihre bekanntesten Songs. Bereits bei Animal I Have Become öffnen sich die ersten Moshpits. Auch Pain, Break, I Am Machine und The Mountain sorgen für viel Bewegung vor der Bühne. Den größten Jubel gibt es jedoch bei I Hate Everything About You, einem der bekanntesten Songs der Band. Die Mischung aus modernen Songs und alten Klassikern funktioniert hervorragend und zeigt einmal mehr, warum Three Days Grace seit Jahren zu den festen Größen im Rockbereich gehören.

Was danach folgt, ist vermutlich die größte Party des gesamten ersten Festivaltages. Electric Callboy betreten die Bühne und verwandeln das komplette Infield innerhalb weniger Minuten in einen gigantischen Dancefloor. Mit Tekkno Train, Hypa Hypa, MC Thunder und Pump It gibt es Hit auf Hit. Dazu kommen aufwendige Bühnenelemente, jede Menge Humor und die gewohnt völlig verrückte Show der Castrop-Rauxeler. Einen absoluten Höhepunkt gibt es beim neuen Song Let The Good Times Roll. Zur Überraschung vieler Fans betritt Dexter Holland von The Offspring die Bühne. Gemeinsam wird der Song erstmals live in Deutschland gespielt. Das Publikum feiert diesen besonderen Moment frenetisch. Auch Ratatata, der gemeinsame Song mit Babymetal, sorgt für Begeisterung. Spätestens jetzt wird klar, dass Electric Callboy zu den absoluten Gewinnern des Tages gehören.

Nach dem Auftritt von Electric Callboy bleibt es auf der Utopia Stage zunächst noch spannend. Bettina Bestgen betritt erneut die Bühne und sorgt für einen besonderen Moment, den es in dieser Form bei Rock Im Park und Rock Am Ring bislang noch nicht gegeben hat. Per Live-Videoübertragung wird eine direkte Verbindung zu Rock Am Ring hergestellt. Auf den großen Leinwänden erscheint Ingo Knollmann von den Donots, der sich vom Nürburgring aus an die Besucher in Nürnberg richtet.

Anschließend entwickelt sich ein lautstarker Wettkampf zwischen den beiden Festivals. Sowohl Bettina Bestgen in Nürnberg als auch Ingo Knollmann am Ring versuchen, ihre jeweiligen Zuschauer anzufeuern. Ziel ist es herauszufinden, welches Publikum die größere Lautstärke erzeugen kann. Sowohl die Besucher bei Rock Im Park als auch die Fans bei Rock Am Ring lassen sich nicht lange bitten und liefern sich ein lautstarkes Duell, das auf beiden Seiten für viel Gelächter sorgt.

Nach der Schalte zwischen den beiden Festivals machen wir uns auf den Weg zur Mandora Stage, um noch kurz bei Marteria vorbeizuschauen. Zwar bekommen wir nur ein bis zwei Songs mit, dennoch zeigt sich sofort, warum der Rostocker seit Jahren zu den beliebtesten Festivalacts Deutschlands gehört. Anschließend geht es zurück zur Utopia Stage, wo mit Volbeat einer der großen Headliner des Abends auf dem Programm steht.

Die Dänen präsentieren einen Mix aus neuen Songs und ihren größten Klassikern. Bereits mit The Mirror And The Ripper und Lola Montez ist die Stimmung hervorragend. Besonders laut wird es bei Sad Man’s Tongue, Heaven Nor Hell, Seal The Deal, For Evigt und natürlich Still Counting. Tausende Fans singen jede Zeile mit und verwandeln das Infield in einen riesigen Chor. Auch neue Songs wie Demonic Depression, By A Monster’s Hand oderTime Will Heal werden begeistert aufgenommen. Frontmann Michael Poulsen zeigt sich bestens gelaunt und liefert gemeinsam mit der Band eine routinierte, aber extrem mitreißende Headliner-Show.
Als bei A Warrior’s Call noch einmal die berühmten „Warriors!“-Rufe über das gesamte Gelände hallen, zeigt sich erneut, warum Volbeat seit Jahren zu den beliebtesten Festivalbands Europas gehören. Nach Volbeat ist der erste Festivaltag eigentlich bereits ein voller Erfolg.

Trotzdem wollen wir die Gelegenheit nutzen und noch ein paar Songs von Bad Omens mitnehmen. Die lange Anreise nach Nürnberg und der wenige Schlaf machen sich inzwischen deutlich bemerkbar. Trotzdem nehmen wir die letzten Energiereserven zusammen und schauen uns noch einen Teil des Sets der US-Amerikaner an. Mit Specter, Glass Houses, The Drain und The Death Of Peace Of Mind bekommen wir noch einige der bekanntesten Songs der Band mit. Besonders bei The Death Of Peace Of Mind zeigt sich eindrucksvoll, wie groß die Fangemeinde von Bad Omens mittlerweile geworden ist. Trotz der späten Stunde singen die Fans lautstark mit und sorgen noch einmal für einen stimmungsvollen Abschluss des Konzerttages. Danach ist allerdings endgültig Schluss. Nach den letzten Songs machen wir uns auf den Rückweg zum Camp und fallen praktisch direkt ins Zelt.

Samstag

Am zweiten Festivaltag werden wir morgens direkt von einer kleinen Überraschung erwartet. Als wir aus unseren Zelten kommen, treffen wir unsere Freundin Mitchell, die in diesem Jahr auf dem Festivalgelände unterwegs ist und Reels rund um organisatorische Themen und das Festivalleben produziert.
Gemeinsam mit dem Team von Star FM führt sie gerade ein Gespräch mit Chris von Star FM über Rock Im Park und das Festivalerlebnis. Für uns ist das eine echte Überraschung, denn Chris kennen wir bereits von einigen gemeinsamen Erlebnissen und Veranstaltungen in Berlin. Umso unerwarteter ist es, ihn plötzlich morgens auf dem Campingplatz in Nürnberg wiederzutreffen. Nach der freudigen Begrüßung wird direkt ein wenig über das Festival, die bisherigen Eindrücke und die besonderen Momente des Wochenendes gesprochen. Kurz darauf ziehen sie weiter über das Gelände, um weitere Eindrücke für die Festivalbesucher einzufangen.

Nach und nach werden alle wach und der Tag beginnt ganz entspannt mit einem Frühstück – natürlich inklusive Bier, Mexikaner und Pfeffi. Heute lassen wir uns etwas mehr Zeit als am Vortag, bevor wir uns schließlich auf den Weg zur ersten Band des Tages machen. Den Auftritt von Breaking Benjamin bekommen wir leider nicht komplett mit, da wir uns zunächst etwas im Hintergrund aufhalten und den weiteren Tagesablauf im Blick behalten. Trotzdem können wir einen großen Teil der Show genießen und die Band zeigt eindrucksvoll, warum sie seit Jahren zu den beliebtesten Modern-Rock-Bands gehört. Schon mit I Will Not Bow wird die Menge abgeholt, bevor Songs wie Until The End, Red Cold River und Blow Me Away für ordentlich Stimmung sorgen. Besonders bei So Cold und Dear Agony wird lautstark mitgesungen, während Polyamorous und Breath die härtere Seite der Band unterstreichen. Mit Awaken und Failure geht es auf die Zielgerade, bevor die Band mit ihrem wohl größten Hit The Diary Of Jane einen starken Abschluss setzt. Auch wenn wir nicht bis zur letzten Sekunde dabei sind, ist es ein gelungener Start in den Konzerttag und die perfekte Einstimmung auf das, was noch kommen soll.

Catch Your Breath – Rock Im Park 2026

Direkt im Anschluss geht es für uns weiter zu Catch Your Breath. Die Band sorgt von Beginn an für gute Stimmung und kann viele Zuschauer mit ihrem modernen Mix aus Alternative Rock und Post-Hardcore überzeugen. Mit Blood Money, Control, Lost und [Gen]inside kommt schnell Bewegung in die Menge. Auch 21 Gun Salute, Dark und Dial Tone werden vom Publikum hervorragend aufgenommen und sorgen für zahlreiche Mitsingmomente. Spätestens bei Shame On Me singt ein großer Teil der Zuschauer lautstark mit und die Band verabschiedet sich mit einem starken Finale von der Bühne. Für uns ist es ein weiterer gelungener Auftritt und eine perfekte Einstimmung auf die nächsten Highlights des Tages.

Danach zieht es uns zu Social Distortion. Die Punkrock-Veteranen beweisen einmal mehr, dass sie auch nach Jahrzehnten im Geschäft nichts von ihrer Klasse verloren haben. Ohne große Showeffekte oder aufwendige Inszenierungen steht hier vor allem die Musik im Mittelpunkt. Genau das macht den Reiz des Auftritts aus. Die entspannte, aber gleichzeitig energiegeladene Atmosphäre kommt bei den Fans hervorragend an. Bereits mit Born To Kill und Untitled findet die Band schnell ihren Rhythmus. Im weiteren Verlauf sorgen Tonight, No Way Out, The Creeps und Mommy’s Little Monster für beste Stimmung vor der Bühne. Auch Partners In Crime, Ball And Chain und Reach For The Sky werden von den Fans lautstark gefeiert. Besonders bei Story Of My Life zeigt sich einmal mehr, warum der Song seit Jahren zu den absoluten Klassikern der Band gehört. Viele Besucher singen jede Zeile mit und sorgen für einen der lautesten Momente des Auftritts. Zum Abschluss liefern Dear Lover und Don’t Drag Me Down noch einmal einen starken Schlusspunkt unter einen Auftritt, der vielleicht nicht der spektakulärste des Tages ist, aber dafür umso authentischer wirkt. Social Distortion beweisen eindrucksvoll, dass guter Punkrock auch ohne große Effekte hervorragend funktionieren kann.

The Offspring – Rock Im Park 2026

The OffspringAnschließend geht es direkt weiter zu The Offspring. Dort angekommen treffen wir Freunde aus Regensburg, mit denen wir das Konzert gemeinsam genießen. Vor der Bühne ist es bereits ordentlich gefüllt und pünktlich zum Beginn der Show zieht sogar ein kurzer Regenschauer über das Gelände. Zum Glück lässt sich die Sonne nicht lange bitten und kommt kurze Zeit später wieder zum Vorschein. Die Stimmung ist von Anfang an fantastisch. Bereits mit Come Out And Play und All I Want gibt die Band Vollgas und hat das Publikum sofort auf ihrer Seite. Es folgen Want You Bad und Staring At The Sun, bevor mit dem Medley aus Hit That und Original Prankster die nächsten Hits gezündet werden. Mit Hammerhead, Make It All Right und Bad Habit bleibt das Tempo hoch. Zwischendurch sorgen musikalische Ausflüge in Electric Funeral / Paranoid von Black Sabbath, Crazy Train von Ozzy Osbourne und In The Hall Of The Mountain King für zusätzliche Unterhaltung und zeigen einmal mehr den typischen Offspring-Humor. Spätestens bei Why Don’t You Get A Job? und Pretty Fly (For A White Guy) verwandelt sich das Infield in eine einzige große Party. Danach folgen mit The Kids Aren’t Alright und You’re Gonna Go Far, Kid weitere absolute Publikumslieblinge. Als schließlich Self Esteem angespielt wird, geht die Menge noch einmal komplett ab. Tausende Fans singen jede Zeile mit und sorgen für einen der lautesten Momente des bisherigen Wochenendes. Trotz des kurzen Regenschauers zu Beginn erleben wir hier ein nahezu perfektes Festival-Konzert.

Alter Bridge – Rock Im Park 2026

Parallel dazu geht es für uns auch noch zu Alter Bridge. Bereits vor dem Auftritt hat sich eine große Menschenmenge vor der Bühne versammelt und die Band wird ihrer Rolle als einer der großen Rockacts des Tages mehr als gerecht. Schon mit Silent Divide und Addicted To Pain ist die Stimmung hervorragend. Im weiteren Verlauf sorgen Cry Of Achilles, Fortress, Rise Today und Metalingus für zahlreiche Mitsingmomente. Besonders Blackbird entwickelt sich zu einem der emotionalsten Momente des Tages. Die Kombination aus der Stimme von Myles Kennedy und den Gitarren von Mark Tremonti sorgt bei vielen Fans für Gänsehaut. Ergänzt wird die Setlist durch Ghost Of Days Gone By, Tested And Able, Broken Wings und Isolation, womit Alter Bridge eindrucksvoll unter Beweis stellen, warum sie seit Jahren zu den beliebtesten Rockbands der Welt gehören. Nach einem Bier während der Umbaupause wird es Zeit für einen der größten Auftritte des gesamten Wochenendes: Iron Maiden.

Schon beim Intro Doctor Doctor von UFO singt das Publikum lautstark mit. Als die Band anschließend mit The Ides Of March und Murders In The Rue Morgue loslegt, wird sofort klar, dass hier etwas Besonderes auf die Fans wartet. Mit Klassikern wie Wrathchild, Killers und Phantom Of The Opera geht es zurück in die frühen Jahre der Bandgeschichte. Natürlich darf auch Eddie nicht fehlen, der während Killers und später bei The Trooper auf der Bühne erscheint und vom Publikum frenetisch gefeiert wird. Im weiteren Verlauf folgen mit The Number Of The Beast, Infinite Dreams, Powerslave, 2 Minutes To Midnight und dem monumentalen Rime Of The Ancient Mariner absolute Highlights der Bandgeschichte. Mit Run To The Hills, Seventh Son Of A Seventh Son, The Trooper, Hallowed Be Thy Name und Iron Maiden nähert sich das Set dem Ende, bevor die Band für die Zugabe noch einmal zurückkehrt. Nach Churchill’s Speech eröffnet Aces High den Encore-Teil. Anschließend sorgt Fear Of The Dark für einen der emotionalsten Momente des gesamten Tages. Bereits die ersten Melodien werden vom Publikum übernommen und das komplette Gelände singt lautstark mit. Mit Wasted Years verabschiedet sich die Band schließlich von Rock Im Park. Sowohl beim Intro als auch beim Outro wird lautstark mitgesungen. Besonders Always Look On The Bright Side Of Life sorgt nach Konzertende noch für eine ganz besondere Atmosphäre, während Tausende Besucher die Melodie noch lange über das Gelände tragen.

Sabaton – Rock Im Park 2026

Anschließend steht mit Sabaton bereits das nächste große Highlight des Tages auf dem Programm. Die Schweden liefern eine gewohnt spektakuläre Show mit beeindruckender Bühnenproduktion, jeder Menge Pyrotechnik und einer großartigen Festivalatmosphäre. Mit Songs wie Yamato, The Red Baron, The Last Stand, Great War und Stormtroopers feiert die Band gemeinsam mit den Fans ihre größten Hymnen. Besonders Christmas Truce, Night Witches, The Attack Of The Dead Men und Bismarck werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Zum Abschluss setzt die Band bei To Hell And Back noch einmal ein besonderes Highlight. Begleitet von einem großen Feuerwerk wird der finale Song gefeiert und sorgt für einen beeindruckenden Abschluss des Auftritts. Die Kombination aus Pyrotechnik, Feuerwerk und den lautstark mitsingenden Fans macht diesen Moment zu einem der eindrucksvollsten des gesamten Tages.

Nach Iron Maiden zieht es uns noch einmal zur Orbit Stage. Unser Ziel lautet Kublai Khan TX. Der Weg dauert etwas länger als gedacht, dennoch können wir uns einen richtig guten Platz direkt vor dem FOH sichern. Für uns ist es das erste Mal, die Band live zu erleben, und wir werden definitiv positiv überrascht. Die Texaner räumen ordentlich ab und liefern eine kompromisslose Hardcore-Show. Vor der Bühne entstehen immer wieder Circlepits und Moshpits, während Songs wie Theory Of Mind, Boomslang, Swan Song, The Hammer, Self-Destruct und Antpile das Publikum immer weiter anheizen. Die Band gibt von Anfang bis Ende Vollgas und die Energie vor der Bühne ist entsprechend hoch. Wer auf harte Breakdowns und pure Live-Energie steht, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

Zum Abschluss des Tages schauen wir noch bei Sondaschule vorbei. Leider können wir nur den Anfang des Konzerts mitnehmen, da wir später zurück zum Campingplatz möchten. Trotzdem bekommen wir noch einige Songs mit, darunter Gute Zeiten, Schöne Grüße Vom Meer, Ärgerlich, Das Kann Doch Mal Passieren und Weit, Weit Weg. Wie gewohnt sorgt die Band für ausgelassene Stimmung und viele singende Fans vor der Bühne.

Danach machen wir uns schließlich auf den Rückweg zum Campingplatz. Hinter uns liegt ein weiterer voller Festivaltag mit starken Konzerten, vielen bekannten Gesichtern, jeder Menge guter Stimmung und einigen unvergesslichen Momenten. Während am Campingplatz langsam Ruhe einkehrt, tauschen wir noch die Highlights des Tages aus, bevor wir schließlich ins Zelt fallen, um Kraft für den letzten Festivaltag zu sammeln.

Sonntag

Für uns startet der letzte Festivaltag auf der Utopia Stage bei Bush. Die Briten zeigen schnell, warum sie seit den 90er-Jahren zu den festen Größen im Alternative Rock gehören. Bereits bei Machinehead und Everything Zen ist die Stimmung vor der Bühne hervorragend. Auch neuere Songs wie The Land Of Milk And Honey, More Than Machines und Flowers On A Grave funktionieren live überraschend stark und werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Für einen etwas ruhigeren Moment sorgt Glycerine, bevor Bush mit Little Things und dem abschließenden Comedown noch einmal ordentlich Druck machen. Ein gelungener Start in den letzten Festivaltag.

We Came As Romans – Rock Im Park 2026

Anschließend wechseln wir zur Mandora Stage, wo We Came As Romans auf dem Programm stehen. Die Amerikaner sorgen von Beginn an für Bewegung vor der Bühne und liefern einen energiegeladenen Auftritt ab. Besonders Cold Like War, Darkbloom, Black Hole und Daggers werden vom Publikum lautstark gefeiert. Immer wieder entstehen kleinere Circlepits und viele Fans singen die Refrains lautstark mit. Die Mischung aus modernen Songs und bekannten Klassikern funktioniert hervorragend und macht den Auftritt zu einem der stärkeren frühen Konzerte des Tages.

Danach verschlägt es uns zur Orbit Stage zu Magnolia Park. Die Band bringt mit ihrem Mix aus Pop-Punk, Rock und modernen Einflüssen jede Menge Energie auf die Bühne. Obwohl es noch früher Nachmittag ist, herrscht bereits eine gute Stimmung. Die Band hat sichtbar Spaß und kann viele Besucher für sich gewinnen. Ein perfekter Kontrast zu den härteren Bands des Wochenendes.

Zurück auf der Utopia Stage wird es anschließend chaotisch, laut und unglaublich unterhaltsam. The Hives liefern eine Rock-’n‘-Roll-Show, wie sie wohl nur The Hives liefern können. Frontmann Pelle Almqvist hat das Publikum vom ersten Moment an komplett im Griff. Zwischen den Songs gibt es immer wieder humorvolle Ansagen, während die Band mit Klassikern wie Main Offender, Walk Idiot Walk, Hate To Say I Told You So und natürlich Tick Tick Boom einen Hit nach dem anderen abfeuert. Spätestens jetzt steht vor der Bühne niemand mehr wirklich still.

Danach geht es wieder zur Mandora Stage. Bei The Plot In You wird die Stimmung deutlich emotionaler und gleichzeitig härter. Songs wie Forgotten, Closure, Face Me und Divide sorgen für intensive Momente. Als schließlich Left Behind und vor allem Feel Nothing gespielt werden, singt ein großer Teil des Publikums jede Zeile mit. Für uns zählt der Auftritt zu den stärksten Shows auf der Mandora Stage an diesem Wochenende.

Architects – Rock Im Park 2026

Mit Architects folgt für viele Besucher einer der meist erwarteten Auftritte des gesamten Tages. Bereits bei Seeing Red wird klar, dass die Briten heute keine Gefangenen machen. Es folgen Whiplash, Giving Blood und Deep Fake, bevor mit Doomsday, Royal Beggars und Animals die ganz großen Mitsingmomente kommen. Die Stimmung wird mit jedem Song intensiver und Architects beweisen eindrucksvoll, warum sie aktuell zu den größten Namen im modernen Metal gehören.

Anschließend übernehmen Papa Roach die Utopia Stage und werden schnell zu einem der Publikumslieblinge des Tages. Bereits mit Even If It Kills Me, Blood Brothers, Dead Cell und …To Be Loved zeigt die Band, dass sie heute Abend keine Gefangenen macht. Vor der Bühne wird von Beginn an mitgesungen, gesprungen und gefeiert. Mit Kill The Noise, Getting Away With Murder, See U in Hell, Liar, Forever und Scars folgt ein Hit nach dem nächsten. Zwischendurch sorgt sogar eine kurze Version von California Love von 2Pac für zusätzliche Partystimmung. Für einen besonders persönlichen Moment sorgt anschließend Braindead. Hier holt Frontmann Jacoby Shaddix seinen Sohn Brixton Shaddix auf die Bühne, der den Song gemeinsam mit der Band performt. Das Publikum feiert den Auftritt lautstark und sorgt für einen der sympathischsten Momente des gesamten Konzerts. Direkt danach folgt mit Help der nächste besondere Gastauftritt. Unterstützung erhält die Band von Colin Brittain von Linkin Park, der für den Song die Gitarre übernimmt. Die zusätzliche Energie kommt beim Publikum hervorragend an. Auch bei Between Angels And Insects gibt es prominente Unterstützung. Sam Carter von Architects betritt die Bühne und übernimmt die Gastvocals. Gemeinsam mit Jacoby Shaddix sorgt er für einen der härtesten und gleichzeitig gefeiertsten Momente des gesamten Sets. Bevor der große Abschluss folgt, nimmt die Band das Publikum noch einmal mit auf eine Reise durch die Nu-Metal-Ära der 2000er. Beim Nu Metal Time Machine Medley erklingen Ausschnitte aus Blind von Korn, My Own Summer (Shove It) von Deftones, Break Stuff von Limp Bizkit sowie Chop Suey! von System Of A Down. Das komplette Infield singt jede Zeile mit und feiert die Hommage an eine ganze Generation von Rock- und Metalfans. Zum Abschluss darf natürlich Last Resort nicht fehlen. Kaum ein Song des gesamten Wochenendes wird so lautstark mitgesungen wie dieser. Tausende Besucher übernehmen den Refrain und verwandeln das gesamte Infield in einen riesigen Chor. Spätestens jetzt wird klar, warum Papa Roach auch nach über zwei Jahrzehnten noch zu den absoluten Festivalfavoriten gehören.

Trivium – Rock Im Park 2026

Während viele Fans bereits auf die Headliner warten, zieht es uns noch einmal zur Mandora Stage zu Trivium. Die Band liefert einen kompromisslosen Auftritt ab und zeigt eindrucksvoll, warum sie seit Jahren zu den wichtigsten Metalbands ihrer Generation gehört. Mit Rain, Pull Harder On The Strings Of Your Martyr, Like Light To The Flies, Down From The Sky und In Waves gibt es zahlreiche Klassiker zu hören. Vor der Bühne wird noch einmal alles herausgeholt und die Fans feiern jede einzelne Zeile.

Den Abschluss auf der Utopia Stage bilden schließlich Linkin Park. Schon lange vor Beginn ist das Gelände bis weit nach hinten gefüllt. Mit Somewhere I Belong, Lying From You, The Emptiness Machine, Burn It Down, Waiting For The End und Numb liefert die Band einen gelungenen Querschnitt durch alte Klassiker und neues Material. Von der ersten Minute an ist die Stimmung auf einem beeindruckenden Niveau und das gesamte Infield singt zahlreiche Songs lautstark mit. Besonders emotional wird es bei Lost, What I’ve Done und natürlich In The End. Tausende Stimmen übernehmen die Refrains und sorgen für einige der größten Gänsehautmomente des gesamten Wochenendes. Emily Armstrong zeigt dabei eindrucksvoll, warum sie aktuell so gut zur Band passt. Mit viel Energie bewegt sie sich über die gesamte Bühne und sucht immer wieder die Nähe zu den Fans. Zwischendurch geht sie sogar bis an die Absperrung vor der Bühne und feiert gemeinsam mit dem Publikum. Vor der Bühne herrscht während des gesamten Auftritts Ausnahmezustand. Immer wieder ziehen Crowdsurfer über die Menschenmenge hinweg, zahlreiche Moshpits öffnen sich und das komplette Infield bleibt ständig in Bewegung. Dennoch wirkt die Atmosphäre durchweg positiv und gemeinschaftlich – genau so, wie man es sich bei einem Festival dieser Größenordnung wünscht. Als mit Faint und dem abschließenden Bleed It Out die letzten Songs des Sets erklingen, verwandelt sich das gesamte Gelände noch einmal in einen einzigen Hexenkessel. Die Fans geben ein letztes Mal alles und feiern gemeinsam einen Auftritt, der vielen noch lange in Erinnerung bleibt.

Nach Linkin Park ist für uns aber noch lange nicht Schluss. Also wechseln wir noch einmal zur Mandora Stage, wo Limp Bizkit bereits auf das Publikum warten. Mit Klassikern wie Break Stuff, Rollin‘, My Generation, My Way, Hot Dog und Nookie verwandelt die Band das Gelände innerhalb weniger Minuten in eine einzige riesige Party. Überall wird gesprungen, mitgesungen und gefeiert. Die Stimmung vor der Bühne ist durchgehend auf einem enorm hohen Niveau und die Fans lassen sich von der Energie der Band sofort mitreißen. Zwischen den Songs werden immer wieder bekannte Hits vom Band eingespielt, die vom Publikum lautstark mitgesungen werden. Dadurch entstehen immer wieder kleine Partymomente, bei denen die gesamte Menge gemeinsam feiert. Für einen besonders erinnerungswürdigen Moment sorgt Fred Durst während Full Nelson. Er holt zwei junge Fans auf die Bühne und gibt ihnen die Möglichkeit, Teile des Songs gemeinsam mit ihm zu performen. Immer wieder fragt er das Publikum, ob ihnen die Aktion gefällt, und erntet dafür lauten Jubel. Die beiden Nachwuchs-Rocker genießen ihren großen Moment sichtlich, während die Menge begeistert mitgeht. Genau solche spontanen Aktionen machen Festivalauftritte oft besonders. Limp Bizkit liefern nicht nur die erwarteten Hits, sondern schaffen es auch, das Publikum aktiv in die Show einzubinden. Am Ende bleibt ein Auftritt, der noch einmal jede Menge Energie freisetzt und perfekt in die letzten Stunden eines ohnehin schon außergewöhnlichen Festivalwochenendes passt.

Zum endgültigen Abschluss des Wochenendes zieht es uns noch einmal in die Orbit Stage zu The Butcher Sisters. Mit ihrer Mischung aus Metalcore, Rap und jeder Menge Humor liefern sie den perfekten Absacker für die letzten Stunden von Rock Im Park. Vor der Bühne wird noch einmal getanzt, gepogt und gelacht. Als wir uns schließlich auf den Rückweg zum Camp machen, sind die letzten Energiereserven endgültig aufgebraucht. Hinter uns liegen drei Tage voller großartiger Konzerte, unvergesslicher Momente, alter Freunde, neuer Bekanntschaften und jeder Menge Festivalwahnsinn. Rock Im Park 2026 zeigt einmal mehr, warum dieses Wochenende für viele Musikfans jedes Jahr zu den absoluten Highlights gehört.