The Joyful Stain ist die neueste Single der langjährigen australischen Thrasher Harlott. Der Song ist auf dem kommenden Album Exsequiis enthalten, das am 11. September über Metal Blade Records erscheint!
Hier könnt ihr euch das Video zu Harlotts The Joyful Stain ansehen:
Die Band kommentiert: „The Joyful Stain is an homage to ‚the lucky country‘ that we call home. A second-rate first-world dystopia governed by corruption, stupidity, and indifference.“
Nach einer sechsjährigen Pause markiert Exsequiis den bisher gewagtesten Entwicklungsschritt in der Karriere von Harlott. Dichter, härter und selbstbewusster denn je – ein messerscharfer Sound, geprägt von erstklassiger Gitarrenarbeit, unerbittlichem Drive und Texten, die einen kritischen Blick auf unsere tief gespaltene Welt werfen. Der Tod der Götter, dargeboten von Thrash-Metal-Handwerkern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
„Detritus Of The Final Age (2020) was a great experience in digging out sounds and ideas that we would have been too trepidant to explore“, erklärt Gitarrist und Sänger Andrew Hudson. „For Exsequiis, we went further into that, but with the confidence that it would work as it had done before.“
Über den kreativen Prozess der Band bei Detritus Of The Final Age sagt Hudson: „Whether it’s lyrics or riffs or breakdowns, I always make sure that every song has at least one bit that makes you go ‚fuck yeeeeah.“ Bei Exsequiis haben Harlott diese Strategie noch intensiviert und dafür gesorgt, dass sich diese „Fuck yeeeeahs“ über die gesamten 46 Minuten hinweg nahtlos aneinanderreihen. Auch wenn die Band zweifellos über eine ganz eigene Identität verfügt, macht es eingefleischten Thrash-Fans großen Spaß, bestimmte Einflüsse herauszuhören: eine Prise Sepultura der Arise-Ära hier, ein Groove im Stil von Overkill (90er-Jahre) dort, dazu gelegentlich technische Finessen à la Testament oder Crossover-Chöre. Auf die Frage, was Harlott als den Goldstandard des Thrash Metal betrachtet, fällt die Antwort jedoch unmissverständlich aus: „Does anyone ever answer this question with something other than Reign In Blood?“ Rick Rubins messerscharfe, kompromisslose Produktion auf Slayers wegweisendem Album von 1986 liefert einen guten Anhaltspunkt für den Sound von Exsequiis – das bislang wuchtigste und härteste Klangbild der Band. Besonders der Bass von Tom Richard (Bass/Gesang) kommt hervorragend zur Geltung und weist in bestimmten Passagen eine interessante klangliche Dominanz auf; doch auch alle anderen Ebenen werden direkt nach vorne gemischt, um eine maximale, wuchtige Wirkung zu erzielen.
Die Texte bleiben in der deprimierenden Realität verhaftet: Anstatt übernatürliche Fantastereien auszuschmücken, wirft die Band einen kritischen Blick auf das derzeitige, tief gespaltene gesellschaftliche Klima. „It’s been a pretty interesting time to live through politically and socially“, räumt Hudson ein. „Disinformation appears to be the new normal and a population obsessed with content creation and online participation has really exposed some things that I think we were all probably happier being ignorant of.“
Mehr Informationen zu Harlotts kommendem Album inklusive der Live-Termine für den Herbst findet ihr hier:
Harlott online:
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