2023 veröffentlichte die Band Savage (mit dem Namen gibt es sehr viele Combos, diese hier kommt aus Bayern) ihr Debüt Glory Riders. Anscheinend fanden die Protagonisten aber keinen Weg für weitere gemeinsame Aktivitäten. Street Justice ist eine Art Nachfolger, bei dem zwei der drei musizierenden Menschen vorher bei Savage aktiv waren. Mit einem neuen Drummer gibt es von zwei ehemaligen Savage-Mitgliedern unter neuem Namen das Debüt Rules Are For Suckers.
Rules Are For Suckers ist das Debüt von Street Justice
Musikalisch waren Savage und sind Street Justice ähnlich unterwegs. An den Vocals ist nach wie vor Pawel Nemkovic, sodass die Verbindung zu Savage nicht nur durch den Musikstil, sondern vor allem auch durch die Vocals besteht.
Screw, Lethal Strike und One Of The Living. Drei Titel, dreimal ein ähnlicher Ansatz. Klassisches Material, eingängig und mit einer ordentlichen Prise Glamour versehen. Street Justice scheinen vor allem vom Poser Metal der Marke Def Leppard in Kombination mit W.A.S.P. beeinflusst zu sein. Die Dinger gehen allesamt ins Ohr, aber auch Tempo und das etwas raue Organ von Nemkovic sorgen dafür, dass Street Justice sich auf der Metal-Wiese bewegen und nicht zum Glam Rock abrutschen.
Viele Nummern haben eine längere Laufzeit von um die fünf Minuten, wie auch Call Of The Gypsy. Das Ding erfindet bestimmt keine neuen Räder, gut ins Ohr geht die Musik aber trotzdem, genauso wie This Is My Boomstick (Pt I), Tokyo Subway Molester oder Under My Wheels. Die Variationen sind minimal, am Ende regieren die Melodie und das Strophe-Refrain-Prinzip.
Das Finale bietet den zweiten Teil von This Time, diesmal mit dem Zusatz But For Real (But For Real) und Gutter Cat Love, die beide eher zu den kürzeren Stücken auf dem Album gehören, sich ansonsten aber zum bekannten Sound sortieren. Experimente vermeiden Nemkovic und Co. auf ihrem Debüt.
Hier geht es für weitere Informationen zu Street Justice – Rules Are For Suckers in unserem Time For Metal Release-Kalender.



