Wenn das Knistern des Tonabnehmers eine Platte eröffnet, dann ist eigentlich vor dem ersten Riff klar, worum es geht. Armory und ihre vierte LP Echoes Of The Astrolith stehen für Old-School-Sound zwischen Speed Metal und Heavy Metal, so wie die bisherigen Veröffentlichungen. Gibt es Überraschungen bei Armory anno 2026?
Armory und Echoes Of The Astrolith verzichten auf große Experimente
Ordentlich Gummi auf den Saiten und los geht die wilde Fahrt von Armory mit Return Of The True Godz. Geht noch mehr Old-School-Klischee als der Titel? Interceptor Squadron knüpft an seinen Vorgänger an, wobei der Refrain durchaus ins Ohr geht. Mit Cosmic Dreams nehmen die Protagonisten das Tempo zurück. Armory haben einen ordentlichen Rumpelfaktor in ihrem Sound und die spitzen Schreie von Sänger Chris Rostoff erinnern an die bekannten Speed-Metal-Größen der 80er und 90er wie Agent Steel, Helstar oder Exciter.
Etwas unorthodox startet Frequencies Of Terror, dreht aber zügig in den bekannten Armory-Sound und reiht sich zu den vorherigen Stücken ein. Ob Omens, Sanity Disposed oder The Final Invention: Improvisation oder Experimentierfreude sind nicht das Geschäft von Armory. Ein kurzes Intermezzo bei The Final Invention ist zu notieren, das als Verbindungsstück zum instrumentalen Spaceworkz, bei dem Armory den Sound plötzlich – dem Titel entsprechend – auf Space Metal verändern. Mit Astrolith (Rising) endet der Ausflug und gradliniger Speed Metal begleitet die Fans in Richtung Finale, das Pillars Of Fire endgültig über die Ziellinie bringt.
Hier geht es für weitere Informationen zu Armory – Echoes Of The Astrolith in unserem Time For Metal Release-Kalender.



