Babymetal – Live At Wembley

“Studioqualität“

Artist:  Babymetal

Herkunft: Japan

Album: Live At Wembley

Spiellänge: 77:19 Minuten

Genre: J-Pop/Metal

Release: 09.12.2016

Label: earMUSIC, BMD For Records

Link: https://en.wikipedia.org/wiki/Babymetal

Bandmitglieder:
Gesang – Su-Metal
Gesang – YuiMetal
Gesang – MoaMetal

Tracklist:

  1. Babymetal Death
  2. Awadama Fever
  3. YAVA!
  4. GJ!
  5. Doki Doki Morning
  6. Meta Taro
  7. Amore
  8. Megitsune
  9. Karate
  10. Ijime, Dame, Zettai
  11. Gimme Chocolate!!
  12. THE ONE (English Version)
  13. Road Of Resistance

Da sind wir wieder bei dem Dauerbrenner Babymetal, welche durch den Zeitdruck, der durch das kurze Zeitfenster des Kindseins, bzw. kindlich Aussehens dazu genötigt ist, möglichst schnell Material zu veröffentlichen. Dieses Mal gibt es ein Live-Album aus dem Wembley Stadion auf die Ohren und für mich selber ging es nur um die Qualität der Aufnahme und der Einbeziehung des Publikums.

Und wie das nunmal so ist, wenn ein riesengroßer Verwertungsapparat im Hintergrund lungert, um die recht große Zielgruppe an Teilzeitmetallern abzuholen, wird die Aufnahme des Livematerials gnadenlos durch die Postproduktion geschreddert. Herausgekommen ist ein Album, das klangtechnisch zu 98% wie ein Studioalbum klingt.

Ob man jetzt ein Livealbum kaufen sollte, das wie ein Studioalbum klingt, ist natürlich Geschmackssache. Schön ist, dass die Fans immer wieder mit einbezogen werden. Dabei wirkt die Menge an Zuschauern auch recht sicher, was ein Indiz dafür ist, dass dieses das Liedmaterial wirklich kennt. Ich habe ja eher mit einer Masse an Betrunkenen gerechnet – dafür lallt das Publikum aber zu wenig.

 

Fazit: Wirklich Live sind nur die Stellen, an denen das Publikum mit einbezogen wird. Was „echte“ Metalbands zu wenig machen, hat Babymetal umso mehr drauf. Da die Zielgruppe auf Feinheiten wie „zu sehr abgemischt“ wahrscheinlich eh nicht achten wird bzw. kann, will ich mich auch gar nicht mehr über die überproduzierte Qualität aufregen. Wer die Band mag, sollte zugreifen, um sich in seiner Fantasie auszumalen, bei diesem Ereignis dabei gewesen zu sein.

Anspieltipps: YAVA!
Gordon E.
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