Steve Lee, legendärer Sänger der Schweizer Hard-Rocker Gotthard, verunglückte 2010 bei einem Verkehrsunfall tödlich. Der ehemalige Bandkollege von Lee, Leo Leoni, gründete zum Jubiläum der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debüts die Band Coreleoni. Es ging ihm um die frühen Werke von Gotthard. Neben dem Debüt vor allem um die Platten Dial Hard und G., auf denen Gotthard deutlich rockiger unterwegs waren als auf den späteren Scheiben. Es ist aber auch eine Hommage an den legendären Sänger Steve Lee, der die frühen Werke allesamt eingesungen hat.
Coreleoni sind eine Hommage an Steve Lee
Mittlerweile haben sich Coreleoni als eigenständige Band etabliert und veröffentlichen selbst Platten. Der Metal God aus Birmingham, Rob Halford, war im Sommer mit seiner Combo unterwegs und spielte neben den bekannten Festivals einige Hallenshows, wofür es eine Supportband benötigte. Coreleoni erhielten den Zuschlag für den Gig Anfang Juli im Züricher Hallenstadion. 7000 Menschen strömten in die Location und verschafften nicht nur Judas Priest eine angemessene Atmosphäre. Es ist allgemein bekannt, dass Gotthard und Coreleoni in der Schweiz einen hervorragenden Ruf haben. Was passt besser zum Metal God und dem 1990er-Album Painkiller als die kurze Zeit später veröffentlichten Platten von Gotthard?
Live At Hallenstadion mit Judas Priest
Die Fans von Judas Priest bekommen mit Sister Moon und Standing In The Light gleich den Opener des Debüts und von der G. auf die Ohren. Die bekannte Saitenarbeit von Leo Leoni sticht heraus, genauso aber auch die Vocals von Eugent Bushpepa, der tatsächlich an Steve Lee erinnert. Ersetzen kann Lee niemand auf dieser Welt. Die Truppe rockt sauber die Bühne und auch die Fans kommen rüber. Ein Highlight einer jeden Gotthard-Show ist Mountain Mama, wobei Leo Leoni die Federführung übernimmt und mit den Reverb-Vocals viele Fans auf dem Planeten begeistert.
Firedance, She Goes Down und zum Finale Here Comes The Heat: Coreleoni reihen Hit an Hit aus den frühen 90ern und liefern eine authentische Rockshow, die auch nur als Platte rüberkommt.
Hier geht es für weitere Informationen zu Coreleoni – Live At Hallenstadion in unserem Time For Metal Release-Kalender.



