Darkhaus – Providence

“Eine sehr leckere Zwischenmahlzeit“

Artist: Darkhaus

Herkunft: Livingston, Schottland

Album: Providence (EP)

Spiellänge: 23:39 Minuten

Genre: Rock

Release: 27.03.2015

Label: Steamhammer/Oblivion (SPV)

Link: https://www.facebook.com/DarkhausOfficial und www.darkhausmusic.com

Bandmitglieder:

Gesang – Ken Hanlon
Gitarre – Rupert Keplinger
Gitarre – Marshall Stephens
Bassgitarre – Gary Meskil
Schlagzeug – Paul Keller

Tracklist:

  1. The Fire Within
  2. Side Effect Of Love
  3. Providence
  4. Throwing Away
  5. Drive (Live in Cologne)
  6. Life Worth Living (Original Acoustic Version)

Darkhaus - Providence

Gegründet im Jahr 2011 hat die Band Darkhaus bislang nur ihr Debütalbum My Only Shelter veröffentlicht. Man kann den fünf Männern aber nicht vorwerfen, auf der faulen Haut zu liegen, denn Darkhaus ist eigentlich immer unterwegs und tritt mit den unterschiedlichsten Supportbands auf, um ihre Musik einem breiteren Publikum zu präsentieren. So habe ich Darkhaus im November 2014 mit den Supportbands The Weyers und Gloomball erlebt, im April 2015 dürfen dann One I Cinema dem Publikum einheizen. Da aber auch während dieser Tourneen die Songideen anscheinend reichlich fließen und man die Fans nicht warten lassen will, bis man danach wieder ins Studio geht, hat man quasi nebenbei die am 27.03.2015 erscheinende EP Providence zusammengestellt.

Die ersten drei Songs The Fire Within, Side Effect Of Love und Providence bestechen mit einer gewissen Grundhärte, insbesondere durch die klasse Gitarrenriffs, immer gepaart mit einem sehr eingängigen Rhythmus und der stets auf eine gewisse Weise einschmeichelnd rüberkommenden Stimme von Ken Hanlon. Während Side Effect Of Love auch einen leichten Schlag in Richtung Gothic Rock aufweist, fällt mir bei Providence eigentlich nur eins ein, und zwar Neue Deutsche Härte. Man kommt jedenfalls nicht umhin, zumindest leicht mit dem Kopf zu nicken, sprich Headbanging zu betreiben.

Throwing Away ist dann die wohl unausweichliche Halbballade, bei der live sicherlich einige Feuerzeuge oder Handydisplays im Publikum leuchten und für eine schöne Stimmung sorgen dürften.

Dass es sich bei Drive um eine Liveaufnahme handelt, hört man eigentlich nur zu Beginn und zum Ende des Songs, ansonsten ist es ebenfalls sehr gut abgemischt und kommt schön druckvoll aus den Boxen. Aber für eine gute Live-Performance ist Darkhaus ja mittlerweile bekannt.

Ich kenne die Originalversion des letzten Songs Life Worth Living nicht und bin auch normalerweise kein Fan von Akustikversionen, aber Darkhaus sind professionell genug, um auch dieses Lied nicht ins Kitschige abdriften zu lassen. Ein schöner Abschluss nach einer leider viel zu kurzen Spielzeit. Aber es ist halt eine EP – und außerdem gibt es ja die Repeat-Taste 🙂

Fazit: Das Debütalbum von Darkhaus habe ich zugegebenermaßen noch nicht gehört, durfte die Band aber im November 2014 live erleben und konnte mich dabei der Eingängigkeit der Songs und der richtig guten Bühnenshow nicht entziehen. Die Härte, die sie hier auf dieser EP an den Tag legen, ist mir während des Konzertes nicht aufgefallen, steht ihnen aber definitiv sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie die Songs bei meinem nächsten Konzertbesuch im April rüberkommen und kann die EP zur Überbrückung bis zum nächsten Album definitiv empfehlen.

Anspieltipps: The Fire Within, Side Effect Of Love und Providence
Heike L.
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