Fieberwahn – Ewige Nacht

“So schön, so toll, Death Metal aus Tirol“

Artist: Fieberwahn

Herkunft: Sarnthein, Südtirol, Italien

Album: Ewige Nacht

Spiellänge: 56:11 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 23.09.2016

Label: Bret Hard Records

Link: https://www.facebook.com/fieberwahnmetal

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Ossi
Gesang, Gitarre – Vito
Bass – Flip
Schlagzeug – Igge

Tracklist:

  1. Letzte Dämmerung
  2. Stahl Und Feuer
  3. Totenrache
  4. Stärke 10
  5. Jetzt Gehörst Du Mir
  6. Der Tod
  7. Blutopfer
  8. Ewige Nacht
  9. Inquisition 1540
  10. Die Rückkehr Des Morgensterns
  11. Meister
  12. Blut

fieberwahn-ewige-nacht

Betrachtet man so die Tracklist von Ewige Nacht, dem Debütalbum der Südtiroler Fieberwahn, wird schnell klar, dass man es hier nicht mit Kuschelrock zu tun hat. Die vier Jungs spielen beinharten Death Metal mit Einflüssen aus dem Black Metal und haben unter der Haube von Bret Hard Records nun ein Label gefunden, mit dem man das Debütalbum auf die breite Masse loslassen kann.

Das Album startet mit dem Intro Letzte Dämmerung, welches noch relativ ruhig und anmutig daherkommt, bevor sich Stahl Und Feuer mit einem eingängigen Riff und kurz darauffolgenden, donnernden Drums seinen Weg in den Gehörgang freischießt.

An und für sich bietet das Album ein geladenes Feuerwerk aus brachial-gutturalem Gesang und fetziger Instrumentalarbeit, welche neben Death- und Black- auch einige Pagan Metal-Einflüsse zeigt. Leider erinnert das Album jedoch stark an die vielen Alben aus ebendiesem Bereich, durch die der Markt aktuell leider ein wenig übersättigt scheint.

Als alleinstehendes Album ist Ewige Nacht zwar durchaus mächtig, der Zeitpunkt um einen Versuch auf dem großen Markt zu starten, ist jedoch denkbar suboptimal gewählt.

Fazit: Stark ist Ewige Nacht aus dem Hause Fieberwahn zwar allemal, es fehlt jedoch an entscheidenden Alleinstellungsmerkmalen und Innovation. Das Album wird bei Fans des Genres zwar nicht auf taube Ohren stoßen, für den großen Durchbruch in der Szene langt es jedoch noch nicht. Einen brachialen Startschuss haben die Jungs hier jedoch allemal geliefert.

Anspieltipp: Blutopfer
Martin W.
7.5
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