Nach der EP Ruins Of Gold aus dem Jahr 2019 erschien am 31.10.2025 endlich das heiß erwartete Debütalbum Love And Vore über Doc Gator Records. Das Werk verbindet eingängige Melodien mit progressiven Strukturen und lebt von starken Hooks, hymnischen Refrains und Texten, die mehr erzählen, als man auf den ersten Blick vermutet. Schon der stimmungsvolle Opener Watch The World Go By zeigt, wie souverän die Band ihren eigenen Sound gefunden hat. Melodischer als Nevermore, ähnlich bissig wie Strapping Young Lad, formen Harkon ihren eigenen progressiven Kosmos.
Ein kraftvolles Debüt zwischen Tradition und Moderne
Produziert wurde das Album von Cornelius Rambadt, dessen Erfahrung dem Material spürbare Tiefe und Druck verleiht, während Dennis Koehne mit seinem Mastering für den finalen Feinschliff sorgte. Auf einer Spielzeit von 46 Minuten entfaltet Love And Vore eine kraftvolle Mischung aus Progressive Heavy Metal und Hard Rock, getragen von der markanten Stimme von Björn Gooßes, dem facettenreichen Gitarrenspiel von Volker Rummel, den präzisen Basslinien von Marcel Willnat und dem energiegeladenen Drumming von Lars Zehner. Nicht nur der bereits genannte Opener Watch The World Go By kann auf dem Longplayer überzeugen. Gänzlich ohne negative Ausrutscher behaftet, bleiben die Stücke wie Blood Will Have Blood oder auch The Errorist sofort im Kopf. Die Entwicklung von Ruins Of Gold zu Love And Vore ist spürbar, ohne die Handschrift zu stark zu verändern. Dabei macht der erfahrene Frontmann Björn Gooßes immer wieder eine gute Figur. Seine Gesangsfarben sind facettenreich und können, egal in welche Richtung sie abdriften, durch die Bank weg überzeugen. Davon beflügelt, spielen seine Kollegen unbefangen groß auf. Wer sich auf die neuen elf Kompositionen einlässt, wird mit einer komplexen Produktion belohnt, die auch nach mehreren Durchläufen und Wochen noch richtig Spaß macht.
HIER! geht es für weitere Informationen zu Harkon – Love And Vore in unserem Time For Metal Release-Kalender.



