L-R: Mark Vollelunga, Ben anderson, Daniel Oliver Front: Jonny Hawkins

Nothing More: zwei deutsche Headline-Konzerte im Mai

Nach den drei erfolgreichen Headliner-Shows im Juni 2018 kommen Nothing More erneut nach Deutschland. Die US-Band aus San Antonio/Texas hat drei weitere Konzerte im Mai 2019 bestätigt: am 1.Mai 2019 in Zürich (CH) im Dynamo, am 3. Mai 2019 in Köln im Bürgerhaus Stollwerck und am 4. Mai 2019 in Hamburg im Bahnhof Pauli.

Nothing More – The Truth Tour 2019:
01.05.19    Zürich (CH) / Dynamo
03.05.19    Köln / Bürgerhaus Stollwerck
04.05.19    Hamburg / Bahnhof Pauli

Tickets sind hier erhältlich: https://bit.ly/2FN1bik

Nothing More sind live eine Attraktion, der ‚LA Music Blog‘ beschreibt sie als „Rock’n’Roll-Adaption der Blue Man Group, wären sie jemals als Vorgruppe von Rage Against the Machine aufgetreten.

Mit ihrem eigenwilligen Stil gehört die Band zu den vielversprechendsten neuen Vertretern des US-amerikanischen Alternative-Metal, da sie sich an keine Vorgaben halten. Das texanische Quartett ist spielend in der Lage, zwischen der Verrücktheit von System Of A Down, dem progressiven Ansatz von Mars Volta und epischen Pop-Melodien hin und her zuspringen. Ihre musikalische Unabhängigkeit speist sich dabei aus dem Aufbegehren gegen die Langeweile ihrer ländlichen Umgebung und der fanatischen Liebe zum Rock´n´Roll. Aber es sind vor allem ihre Live-Shows, mit denen sie ihr treues Publikum im Laufe der Jahre erspielt haben. Dabei ist der Ansatz simpel, denn den Fans soll ein völlig anderes Erlebnis auf der Bühne geboten werden. Das gelingt dem Vierer immer besser, auch weil er eine lange gemeinsame Geschichte vorweisen kann:

Jonny Hawkins (v, dr), Daniel Oliver (b) und Mark Vollelunga (g) lernen sich in der 7. Klasse kennen, 2003 gründen sie in San Antonio/Texas die Band Nothing More. Nach Beenden der High School beschließen sie, nicht einen vorgegebenen  Berufsweg einzuschlagen, sondern stattdessen auf Tour zu gehen. Deswegen fügen sie sich mit der erhitzten Rückseite eines Messers Brandwunden auf dem rechten Oberarm zu, ein Tribut an ihre Lieblinge Thrice. Die Besetzung ändert sich mehrere Male, aber Jonny, Daniel und Mark bleiben stets Bestandteile der Band. 2008 steigt der damalige zweite Gitarrist und der Sänger aus, Jonny Hawkins, zunächst Drummer, wird Sänger. 2012 komplettiert Paul O’Brien als neuer Schlagzeuger das Line-Up. Von den ersten fünf Alben werden vier ohne Plattenvertrag veröffentlicht. Der Durchbruch gelingt Nothing More 2014 mit ihrem selbstbetitelten Album auf Eleven Seven. Die beiden Singles This Is The Time (Ballast) und Mr. MTV erreichen Platz 2 bzw. Platz 12 der Billboard Mainstream Rock Songs-Charts, das Album Nothing More kommt in den regulären Billboard-Charts auf Platz 33, die dritte Single Jenny landet auf Platz 6 der Mainstream Rock Songs-Charts. Das Quartett erhält den Radio Contraband Rock Radio Award als New Artist of the Year. Im September 2015 steigt O’Brien aus und wird durch Ben Anderson ersetzt.

Danach geht die Band wieder auf Tour, supportet in Deutschland im November 2016 Five Finger Death Punch und Papa Roach, überzeugt aber auch auf den während der Off Dates gebuchten Clubshows. Die Songs des am 15. September 2017 erscheinenden Albums The Stories We Tell Ourselves (Better Noise Records) entstehen schnell und werden auf Tournee aufgenommen, um den Live-Charakter zu stärken. Schon die Vorab-Single Go To War beweist, wie sicher Nothing More in ihrem Bemühen geworden sind, auch mit elektronischen Klängen eine organische Instrumentierung zu kreieren. Der Song landet auf Platz 25 der Mainstream Rock Songs-Charts, das Album auf Platz 15 der US-Billboard-Charts und wird für einen Grammy Award 2018 nominiert.

Weitere Beiträge
The Blue Stones: kehren mit ihrer neuen Single „Shakin‘ Off The Rust“ zurück