Order To Ruin – Return To Ceyrior VII

                                               “Selbst ist der Mann – auch auf Album Nummer 7!“

Artist: Order To Ruin

Herkunft: Münster, Deutschland

Album: Return To Ceyrior VII

Spiellänge: 37:25 Minuten

Genre: Melodic Death Metal, Thrash Metal

Release: 09.02.2018

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/OrderToRuin

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Mike Seidel
Gitarre–  Simon Buse
Gitarre – Denis Pfeffer
Schlagzeug – Patrick Stradiotto

Tracklist:

  1. World Eater (Intro)
  2. The Stormlake’s Tale
  3. Dating Lucifer
  4. Mary-Jane
  5. Return To Ceyrior VII
  6. Alone With My Knife
  7. Into The Devil’s Mansion
  8. The Conjurer
  9. The Bearing Of Time

Das Projekt Order To Ruin wächst weiter und das ganz ohne Label, sondern weiterhin als Eigenproduktion. Statt guter Drumming Computerarbeit hämmert der Italiener Patrick Stradiotto als Gastmusiker für die Münsteraner Death Metaler ein. Auf dem nunmehr siebten Silberling führt die Reise in eine Zeit, in der uns außerirdisches Leben auf der Erde das Leben zur Hölle macht. Passend dazu verliert das Quartett die feine Amon Amarth Note und lässt Einflüsse von Hypocrisy aufhorchen. Trotzdem bleiben sie hörbar in der Gates Of Ishtar und In Flames (altes Material) Ecke.

Eine Minute Intro reicht manchmal aus – so jedenfalls auf Return To Ceyrior VII, welches den Startbefehl für die Invasion gibt. Eins muss man ihnen lassen: Egal, was Order To Ruin bislang herausgehauen haben, wurde mit viel Mühe eingespielt und wirkt zu keiner Zeit billig, auch wenn die professionelle Technik eines großen Studios fehlt. The Stormlake’s Tale und Dating Lucifer machen einen gelungenen Start perfekt. Patrick Stradiotto hinter den Fellen macht einen guten Einstand und hebt die Veröffentlichung auf ein hohes Niveau. Nicht weniger interessant die noch gesteigerte Leistung von Mike Seidel, der auf Return To Ceyrior VII seine beste Performance erwischt. Der kernige Sound aus Thrash und Death Metal lebt weiterhin von Melodien, die wie angesprochen gerne nach Schweden zu In Flames führen, wo die Skandinavier noch ordentlich auf den Putz gehauen haben. Weiterer Höhepunkt: der Titel Mary-Jane, den man ruhig mal am Lautstärkeregler aufreißen darf. Über den Titeltrack Return To Ceyrior VII oder Into The Devil’s Mansion darf man in einem gut sortierten Longplayer nicht meckern. Erneut haben die Nordrhein-Westfalen alles Mögliche aus den Hymnen herausgeholt.

Fazit: Was soll man noch Neues zu Return To Ceyrior VII sagen, außer, dass die mit ihrem Gastarbeiter aus Südeuropa alles noch weiter abrunden. Die Produktion läuft sauber und der härtere Einschlag kracht gut aus den Boxen. Meiner Meinung nach wird es dennoch langsam mal Zeit über eine Label-Zusammenarbeit nachzudenken - auch wenn ich weiß, dass die Band keinerlei Interesse daran hat.

Anspieltipps. Dating Lucifer und Mary-Jane
Rene W.
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