The Wake Woods
The Wake Woods
The Wake Woods
The Wake Woods
Status Quo
Francis Rossi (Status Quo)
Status Quo
Status Quo
Francis Rossi (Status Quo)
Francis Rossi (Status Quo)
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Francis Rossi (Status Quo)
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo
Status Quo

Status Quo rocken den Stadtpark in Hamburg am 25.07.2019

Fazit: Rock´n´Roll will never die!

Eventname: Back! On Tour 2019

Band: Status Quo

Support: The Wake Woods

Ort: Freilichtbühne im Stadtpark, Hamburg

Datum: 25.07.2019

Kosten: VVK 60,90 € , AK 60,00€

Genre: Hard Rock, Rock´n´Roll

Besucher: ca 3.800

Links: www.status-quo.co.uk

Setlisten:

The Wake Woods

  • Leider nicht verfügbar

Status Quo

  1. Caroline
  2. Something ´bout You Baby I Like
  3. Rain
  4. Softer Ride
  5. Beginning Of The End
  6. Hold You Back
  7. What You´re Proposing / Down The Dustpipe / Wild Side Of Life / Railroad / Again And Again
  8. Mystery Song
  9. The Oriental
  10. Cut Me Some Slack
  11. Liberty Lane
  12. In The Army Now
  13. Roll Over Lay Down
  14. Down Down
  15. Whatever You Want
  16. Rockin´All Over The World

The Wake Woods waren bei 35 Grad nicht zu beneiden

Stimmungsgarant. Hitlieferant. Live-Attraktion. Dafür sind Status Quo seit 1967 der Inbegriff. Seitdem das einzige verbliebende Gründungsmitglied, Sänger und Leadgitarrist Francis Rossi in Richie Malone einen jungen energiegeladenen Rhythmusgitarristen an seiner Seite hat, strotzt die Band wieder vor Saft und Kraft.
Das brauchen die Oldtimer heute aber auch. 19:00 Uhr, die Berliner The Wake Woods mit ihrem Garagen-Rock und Bluesrock dürfen für eine halbe Stunde auf sich aufmerksam machen. Sie sind an einem Rekord-Hitzetag bei 35 Grad nicht zu beneiden und legen einen eher verhaltenen Gig hin. Pünktlich um 20:00 Uhr betreten die Herren in weißen Hemden die Bühne im Stadtpark. Es herrschen noch immer Temperaturen um die 30 Grad im weiten, geschützten Rund der Freilichtbühne. Es ist nicht ganz ausverkauft, 60 Euro ist allerdings auch ein Stolzer Eintrittspreis. Dafür erwarten die Fans dann aber auch einiges.

Status Quo auf der Stadtpark-Bühne

Nach einem fast fünfjährigen Akustik­ausflug steht die Band nun wieder unter Strom. Die „Neuzugänge“ Schlagzeuger Leon Cave (2013) und nun nach dem Tod von Gründungsmitglied Rick Parfitt der Rhythmus-Gitarrist Richie Malone haben sich integriert und bringen neuen Schwung in die Band.
Gleich der Opener Caroline zeigt, wohin die heutige musikalische Reise hingehen soll. Das Quintett sprüht nur so vor Spiellaune und von Beginn an lassen sich die treuen Fans mitreißen. In einem Interview versprach Francis Rossi eine Auswahl der größten Publikumsfavoriten. Trotzdem schleicht sich mit Liberty Lane und Cut Me Some Slack neues Material in die Setliste.

Status Quo hat Nachwuchs bekommen: Frontmann Francis Rossi mit Neuzugang Richie Malone (links) und Bassist John „Rhino“ Edwards (rechts)

Dass Francis Rossi dieses Jahr nun schon seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, merkt man dem charismatischen Frontmann nicht an. Er erinnert immer mal wieder an sein Alter und und tut so, als ob er sich an den Titel des demnächst erscheinenden neuen Albums nicht erinnern kann. Statt Backbone redet er immer von Blackbone und lässt sich gerne verbessern. Seiner Fender Telecaster setzt er aber so zu, wie vor vierzig Jahren. Da ist keine Note vergessen, im Gegenteil.

Rossi mit Drummer Leon Cave und „Rhino“ Edwards immer aktiv!

Die Setliste ist bedächtig gewählt, sie steigert sich von Titel zu Titel. Nach etwas mehr als einer Stunde setzen sie zum großen Finale an. Mit ihrer Version des Bolland & Bolland-Songs In The Army Now und dem fast 4000-stimmigen Fanchor steigert sich die Zeitreise schon fast auf den Zenit.  Roll Over Lay Down, Down Down, Whatever You Want sowie der John Fogerty-Klassier Rockin’ All Over The World folgen und beschließen den Auftritt im Hamburger Stadtpark. Die Fans, meistens Ü50, sind schon längst euphorisiert. Die Show konzentriert sich auf den Schattenbereich der Bühne. Die vorgezogene Rasenfläche oder der Steg in die Menge bleiben heute ungenutzt. Nach 90 Minuten ist abrupt Schluss. Keine abschließenden Worte, keine Zugaben. Das trübt den so tollen Abend, da kamen auch schon die einen oder anderen Pfiffe auf.

Fazit: Seit vier Wochen geben sich die alten Rock-Hasen im Norden Deutschlands die Klinke in die Hand. Nach ZZ Top, Ugly Kid Joe, Foreigner, BAP, Rose Tattoo und Torfrock nun das Oldie-Finale. Es zeigt: Rock´n´Roll will never die! auch wenn sich an der einen oder anderen Stellschraube sich noch drehen ließe.

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