Tesseract, Between The Buried And Me & Plini am 13.11.2018 in Aschaffenburg

“Emotionales Feuerwerk“

Eventname: Sonder Europe Tour 2018

Headliner: Tesseract

Vorband(s): Between The Buried And Me, Plini

Ort: Colos-Saal, Aschaffenburg

Datum: 13.11.2018

Kosten: 32,00 €

Genre: Progressive Metal

Besucher: ca. 500 Besucher

Link: https://www.facebook.com/events/1640504516039600/

Setlisten:

1. Luminary
2. Of Mind – Nocturne
3. Concealing Fate, Part 2: Deception
4. Concealing Fate, Part 3: The Impossible
5. Survival
6. Dystopia
7. Hexes
8. Phoenix
9. Juno
10. Smile
11. Of Matter – Proxy
12. Of Matter – Retrospect
13. King
14. Concealing Fate, Part 1: Acceptance

1. The Proverbial Bellow
2. The Coma Machine
3. Dim Ignition
4. Millions
5. Sun Of Nothing
6. Voice Of Trespass

1. Handmade Cities
2. Kind
3. Salt + Charcoal
4. Flaneur
5. Paper Moon

Tesseract haben mit Sonder eine der interessantesten Veröffentlichungen des Jahres herausgebracht. Zusammen mit den Genrekollegen Between The Buried And Me & Solokünstler Plini sollte dieses dann aber auch endlich live auf die Bühne gebracht werden. Wer Tesseract kennt, weiß, dass live nur wenige Bands an das herankommen, was die Briten zu bieten haben – diese unglaubliche Atmosphäre, die die Jungs auf der Bühne an den Tag legen, machen Tesseract für mich einzigartig. Mit diesem Wissen im Gepäck habe ich mich heute schon fast euphorisch auf den Weg nach Aschaffenburg gemacht, um mich selbst davon zu überzeugen.

Dort angekommen, fängt der Australier Ausnahmekünstler Plini auch schon an – mit Handmade Cities eröffnet er sein Set und versetzt die Zuschauer ins Staunen (mich eingeschlossen). Nicht nur aufgrund der Tatsache, was er mit seinem Instrument kann, sondern auch mit dem Talent spannende, mitreißende Songs zu schreiben, die einfach auch gar keinen Gesang benötigen. In dieser halben Stunde zählt also nur eins: Zuhören und Genießen.

Nach ca. 15 Minuten Umbauphase geht es dann mit Between The Buried And Me weiter, die mit Automata I und II gleich zwei neue Releases mitgebracht haben. Spätestens mit Beginn des ersten Tones sollten jetzt auch alle wieder wach sein! Die Jungs aus den USA strotzen nur so voller Spielfreude und Sänger Tommy Rogers und Co. ermutigen das Publikum immer wieder zum Mitmachen. Angefangen mit einem Stück der neusten Veröffentlichung geht es von nun an also wieder etwas schneller voran. Durch die verrückten, oft auch sehr jazzigen Parts erzeugen BTBAM viel Abwechslung, sorgen aber auch für ziemlich anstrengende 45 Minuten. Liefern aber im Großen und Ganzen doch eine solide Show mit einer tollen Setlist ab.

So, jetzt Bühne frei für Tesseract, die nach und nach den Platz auf der Bühne aufsuchen und mit Luminary von dem Erfolgsalbum Sonder loslegen. Sänger Daniel Tompkins ist wie immer in absoluter Bestform und präsentiert sich in stimmlicher Bestform, was ihn für mich zu einem absoluten Ausnahmesänger macht. Weiter mit Concealing Fate 2 & 3 ziehen die Briten das gesamte Publikum in ihren Bann – eine Atmosphäre, wie ich sie fast noch nie im Colos-Saal erlebt habe. Als ob die Zeit um mich herum stehen geblieben ist, kann ich gar nicht mehr aufhören zu staunen. Präzise und auf absolutem Topniveau präsentiert sich die Formation auf der Bühne, als ob es bereits das zehnte Konzert der Tour wäre, dabei sind die Jungs erst vor Kurzem über das große Wasser zu uns gekommen.

Unbeschreiblich gut kommt also jeder Song daher – voller Emotionen, die durch ständige Gestiken zum Ausdruck gebracht werden und einen in eine andere Welt versetzen. Dazu kommt noch, dass spätestens nach den ersten paar Minuten der Sound fast perfekt aus den Boxen kommt und keines der Instrumente untergehen muss. Mit einer tollen Mischung aus alt und neu, hauen Tesseract nur die Crème de la Crème raus und spielen somit sowohl die Klassiker Hexes und Phoenix als auch viele neue Werke wie Juno, Smile oder den absoluten Kracher King, bevor Concealing Fate Part 1 den Abend nach knapp anderthalb Stunden beendet.

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