Various Artists – Blood Ceremonies

„Eine Meisterwerk unter den Mix-Veröffentlichungen!“

Artist: Various Artists

Album: Blood Ceremonies

Spiellänge CD: 78:50 Minuten

Spiellänge DVD: 85:10 Minuten

Release: 28.10.2011

Label: AFM / Soulfood

Genre: Black / Trash / Death Metal

Tracklist CD:

  1. Morbid Angel – Existo Vulgore
  2. Watain – Reaping Death
  3. Rev 16:8 – Agenda
  4. Byfrost – Of Death
  5. Ofermod – Death Cantata
  6. The Devil’s Blood – Christ Or Cocaine
  7. Facebreaker – Epidemic
  8. Nachtmystium – Addicts
  9. Necros Christos – Succumbed To Sarkum Phagum
  10. Deicide – To Hell With God
  11. Sonne Adam – We Who Worship The Black
  12. Helrunar – Älter als das Kreuz
  13. Blut Aus Nord – Epitome II
  14. Bolt Thrower – Mercenary
  15. Moonsorrow – Unohduksen Lapsi

Tracklist DVD:

  1. Behemoth – Ov Fire And The Void
  2. Triptykon – Shatter
  3. My Dying Bride – Bring Me Victory
  4. Primordial – Gods To The Godless
  5. Dismember – Override Of The Overture
  6. Rev 16:8 – Flame Salvation
  7. Carpathian Forest – Black Shining Leather
  8. Taake – Umenneske
  9. Darkthrone – Too Old Too Cold
  10. Negura Bunget – Tesarul De Lumini
  11. Helheim – Dualitet Og Ulver
  12. Todtgelichter – Café Of Lost Dreams(Songs)
  13. Urfaust – Das Kind mit dem Spiegel(Songs)
  14. Hell – Blasphemy And The Master(Songs)

Afm Records und Soulfood haben mit Blood Ceremonies eine aufwendige Compilation produziert, die eine CD sowie eine DVD beinhaltet. Mit einem edlen Look versehen, befinden sich haufenweise Leckerbissen auf dem Digipack, welches durch ein ansprechendes Booklet weiter aufgewertet wird.

Die CD – erst mal zum Routieren gebracht – walzt Morbid Angels Song Existo Vulgore knüppelhart aus den Boxen und macht den Anfang der knapp 80 Minuten andauernden harten Klänge. Variiert wird zwischen Black Metal, wie z.B. Watains Reaping Death und den Death Metal-GrößenDeicide und Bolt Thrower, die jeweils mit einem grandiosen Stück vertreten sind. Zudem darf die Pagan Metal-Sparte nicht vergessen werden, die sich ebenfalls auf der CD tummelt und unter anderem mit Moonsorrow dargeboten wird. Zwischen diesen genredominierenden Bands wurden noch jüngere bzw. unbekanntere Bands gemixt, die sich allesamt gut verkaufen können. Von daher ist z.B. bei Byfrost und den deutschen Blut Aus Nord kein Qualitätsabbruch zu erkennen. Diese können sich sogar wirklich gut zwischen den Exoten The Devils Blood aus Holland sehen lassen, welche mit Abstand die softeste Band darstellen und mit Satanic Rock die Herzen höher schlagen lassen. Ein besonders bunter Mix! Oder besser gesagt: ein besonders dunkler Mix, der vor allem Fans harter, brachialer und eiskalter Musik auf ihre Kosten kommen lässt. Eine Scheibe, die man auf jeder Metalnight ohne zu zögern durchspielen lassen kann. Auch für eine abwechslungsreiche Radiosendung oder Homeparty ist sie bestens geeignet!

Das i-Tüpfelchen jedes Musikliebhabers stellt die zusätzliche DVD, die dem Gesamtwerk den letzten Kick gibt, dar. In bester Qualität und einfachem „Oberflächen-Modus“ können sich Fans von Behemoth über das Ov Fire And The Void-Video, in welchem der erst wieder vor kurzem genesene Nergal mit seinen Männern zu sehen ist, freuen. Dieses ist natürlich nicht das einzige Highlight. Nur um einpaar Namen zu nennen: Primordial, My Dying Bride, Taake und Darkthrone befinden sich auf dem Rolling und präsentieren sich mit sehr gelungenen Videos, die allesamt sehenswert sind. Besonders schön ist, dass nicht nur Studiovideos zu finden sind, sondern dann auch der ein oder andere Live-Mitschnitt, der die jeweilige Band direkt ins heimische Wohnzimmer holt.

Für den musikalischen Ausklang der DVD sorgen Todtgelichter, Urfaust und Hell, die mit jeweils einem Audiotrack die Compilation abschließen.

Fazit: Mein Fazit fällt bei dieser Produktion sehr gut aus und das mit dem Hintergrund, dass mich Compilationen an sich nicht unbedingt begeistern können. Jedoch haben sich hier alle Beteiligten mächtig ins Zeug gelegt und ein musikalisches Spektakel zusammengestellt!
Rene W.
10
10
Weitere Beiträge
Leaves‘ Eyes – The Last Viking