9MM – Dem Teufel Ein Gebet

“Ein kläglicher Versuch“

Artist: 9MM

Album: Dem Teufel Ein Gebet

Spiellänge: 44:08 Minuten

Genre: Deutschrock

Release: 21.10.2011

Label: Napalm Records

Link: http://www.myspace.com/rockrotten9mm

Klingt wie: Böse Onkelz (früher) Onkel Tom Angelripper

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Rock Rotten
Gitarre – Ritchie
Bassgitarre – Maubi
Schlagzeug – Angel

Tracklist:

  1. Wenn Träume Fliegen
  2. Symphonie Des Zorns
  3. Der Letzte Engel
  4. Kain vs. Abel
  5. 9/ARR
  6. Dein Wille Ist Gesetz
  7. Feigheit
  8. Party Rock N Bier
  9. Evil Knievel
  10. Sommer
  11. Amigos Para Simpre
  12. Störtebecker
  13. Durstige Männer

Bei Dem Teufel Ein Gebet handelt es sich mittlerweile um die zweite Scheibe der Hanauer. Inzwischen ist der Name Assi Rock´n Roll aus dem Bandnamen gestrichen, aber noch immer Programm. Als eine Mischung von neue Deutsche Härte und Trinker Songs mit einem gehörigen Schuss Street Rock, lässt sich die Genrezugehörigkeit ganz gut beschreiben.

Bunt gemischt kommen die einzelnen Songs daher. Zwar verhält sich Wenn Träume Fliegen eher wie die schon angekündigte Neue Deutsche Härte – mit treibenden Drumms und viel Gitarre – jedoch gibt mir das ein eher gemischtes Bild von den Jungs. Mir persönlich fehlt in dem Song ein wenig das Feuer. Es wirkt leicht ‚hingeklatscht‘.

Symphonie Des Zorns bringt den eben noch kritisierten Druck mit. Die Stimme von Frontmann Rock Rotten erinnert unheimlich stark an die schon lang vergangenen Böhse Onkelz-Zeiten. Aber auch der Druck des zweiten Songs macht mir nicht im geringsten Spaß. Die Texte sind platt wie eine Scholle, jedoch mit weit weniger Geschmack. Immerhin haben die Jungs noch den Humor, sich selber als Assi Rock ´n Roll zu bezeichnen, was eine ziemlich gute Beschreibung ist, wie ich finde.

Lediglich ein Song wärmt bei mir die Stimmung. Aber das ist auch kein Kunstwerk, denn Dimple Minds Durstige Männer ist immer ein Erfolg auf einer Party.

Fazit: Die Jungs von 9MM haben zwar ihren Zweitnamen abgelegt, doch geholfen hat das nicht im Geringsten. Die Texte sind noch immer platt wie die Pleuronectidae und die Instrumente sind keine Kunst. So wird das nichts! Das Ganze ist nicht wirklich erfolgsversprechend. Anspieltipps: Durstige Männer
Tim F.
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