Johanna Mo – Nebelstunde

Die Krimiserie wird erfolgreich fortgeführt und kann dabei weiter an Tiefe gewinnen

Buchtitel: Nebelstunde

Sprache: Deutsch

Seitenanzahl: 432 Seiten

Genre: Krimi, Roman

Release: 10.06.2026

Autor: Johanna Mo

Link: https://www.penguin.de/buecher/johanna-mo-nebelstunde/taschenbuch/9783453444041

Verlag: Heyne Verlag

Buchform: Taschenbuch, Broschur

ISBN-Nummer: 978-3-453-44404-1

Mit Nebelstunde, dem vierten Band der Hanna-Duncker-Reihe, kehrt Johanna Mo erneut in die düstere Welt skandinavischer Kriminalfälle zurück. Der am 10.06.2026 im Heyne Verlag erschienene Roman umfasst 432 Seiten und verbindet klassische Krimi-Elemente mit persönlichen Abgründen und psychologischer Tiefe. Die Autorin, die in Kalmar aufwuchs und heute in Stockholm lebt, verarbeitet dabei auch eigene prägende Erfahrungen aus ihrer Jugend, die sie nachhaltig beeinflussten. Übersetzt von Ulrike Brauns, erscheint Nebelstunde als Taschenbuch in Broschur und führt die Geschichte ihrer erfolgreichen Spiegel-Bestseller-Serie konsequent fort.

Zwischen Hoffnung und neuer Bedrohung – die Story von Nebelstunde:

Der Prozess, auf den Hanna so lange hingearbeitet hat, ist endlich gestartet. Schon bald könnte sie das Stigma hinter sich lassen, die Tochter eines verurteilten Mörders zu sein, denn durch ihre Arbeit stehen nun die tatsächlichen Täter vor Gericht. Doch die Hoffnung auf einen Neuanfang wird jäh erschüttert, als ihre Nachbarin Ingrid ihren ehemaligen Jugendfreund Vidar tot auffindet. Was zunächst wie ein Selbstmord erscheint, entpuppt sich schnell als kaltblütiges Verbrechen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Erik beginnt Hanna, im Umfeld des Opfers nach Hinweisen zu suchen. Dabei wird ihr immer klarer, dass ein Gerichtsurteil nicht automatisch Frieden bringt – und dass sie selbst in größerer Gefahr schwebt, als sie je befürchtet hat.

Johanna Mo – Nebelstunde
Fazit zu Nebelstunde
Mit Nebelstunde bestätigt Johanna Mo einmal mehr ihre Stärke im atmosphärischen, psychologisch dichten Krimi. Auch im vierten Band überzeugt der ruhige, zugleich eindringliche Schreibstil, der die Spannung stetig aufbaut und den Leser förmlich durch die Seiten trägt. Besonders gelungen ist die enge Verknüpfung des aktuellen Falls mit Hannas persönlicher Vergangenheit, die dem Roman zusätzliche Tiefe verleiht und ihn klar in Richtung eines großen Serienhöhepunkts lenkt. Die Geschichte entfaltet dabei eine enorme Sogwirkung und liest sich entsprechend flüssig – nicht zuletzt, weil Mo das Geschehen geschickt strukturiert und die Neugier konstant hochhält. Gleichzeitig bleibt die Handlung bewusst offen angelegt, was zwar den Spannungsbogen aufrechterhält, aber auch Geduld von den Lesern verlangt, die auf die Fortsetzung warten müssen.
René W.
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