Crystal Ball – Dawnbreaker

“Da rockt der Vierwaldstättersee“

Artist: Crystal Ball

Herkunft: Luzern, Schweiz

Album: Dawnbreaker

Spiellänge: 50:44 Minuten

Genre: Hardrock

Release: 29.11.2013

Label: Massacre Records

Link: http://www.crystal-ball.ch

Klingt wie: Shakra und Axxis

Produktion: ROXX Studio, Solingen von Stefan Kaufmann

Bandmitglieder:

Gesang – Steven Mageney
Gitarre – Scott Leach
Gitarre – Markus Flury
Bass – Cris Stone
Schlagzeug – Marcel Sardella

Tracklist:

  1. Zarathustra
  2. Break Of Dawn
  3. Anyone Can Be A Hero
  4. The Brothers Were Wright
  5. Eternal Flame
  6. Skin To Skin
  7. Walls Fall Down
  8. Back For Good
  9. Power Pack
  10. Stranded
  11. Sun Came Out
  12. Touch The Sky
  13. Bond Of Love

Crystal Ball - Dawnbreaker

Im Jahr 1999 wurde die Band Crystal Ball gegründet, nachdem die Bandmitglieder seit 1995 als Coverband namens Cherry Pie schon Bühnenerfahrung gesammelt haben. In der Bandgeschichte gab es einige Besetzungswechsel. Ihr sechstes Album erschien im Jahr 2007, danach wurde es ruhig. Im Jahr 2012 stieß dann der neue Sänger Steven Mageney zur Band. Das jetzt am 29.11.2013 veröffentlichte Album Dawnbreaker ist das siebte in der Diskographie von Crystal Ball.

Warum Crystal Ball als Einsteiger Zarathustra, nach Also sprach Zarathustra von Richard Strauss, gewählt haben, verstehe ich nicht. Ist aber auch nicht wichtig, denn danach geht es mit Break Of Dawn gleich richtig gut los. Die Stimme von Steven Mageney ist hier ziemlich rau und erinnert mich streckenweise an Udo Dirkschneider (Ex-Accept, U.D.O.). Ein richtig gutes Stück Hardrock. Das folgende Anyone Can Be A Hero wurde vorab veröffentlicht, es gibt auch ein Video zu diesem Gute-Laune-Song.

Nach The Brothers Were Wright (das klasse Riff wird mir wohl noch eine Weile im Ohr hängen bleiben) kommt mit Eternal Flame die erste Ballade des Albums. Auch die folgenden Lieder bewegen sich vorrangig im Midtempo-Bereich, es handelt sich um schön rockige Songs. Power Pack beginnt mit bluesigem Einschlag, wechselt dann aber doch wieder in den Rock. Es ist eindeutig das schnellste Lied auf dem Album und wird gefolgt von Stranded, nicht ganz so balladenartig wie Eternal Flame, aber auch eher von der langsamen Sorte.

Fazit: Natürlich können auch Crystal Ball den Hardrock nicht neu erfinden, aber ihre Songs haben durchaus etwas Eigenständiges. Die Songs versprühen gute Laune und lassen deutlich die Spielfreude der Jungs raushören. Die Stimme von Steven Mageney passt richtig gut dazu, nur bei Eternal Flame klingt sie nicht ganz so kraftvoll, ihm liegen anscheinend eher die rockigen Stücke. Fans, die einfach nur guten Hardrock ohne Schnörkel und Schnickschnack hören, können hier bedenkenlos zugreifen. Anspieltipps: Break Of Dawn, The Brothers Were Wright und Power Pack
Heike L.
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