Destrage: launchen „About That“ Video

Im Frühjahr diesen Jahres haben die Italiener von Destrage ihr fünftes Album The Chosen One via Metal Blade Records veröffentlicht. Schaut euch jetzt das neue Video About That (Regie geführt hat Bandmitglied Matteo Di Gioia // thejackstupid.com) hier an:

 

Destrage meinen dazu: „Wir haben den Staub von einem Haufen Leben auf Tour entfernt, mit einem exzentrischen schottischen Künstler für 3D-Hysterie zusammengearbeitet, eine Menge umständlicher, aber sorgfältig ausgewählter Clips von der dunklen Seite des Internets reingeworfen und digital vergewaltigt das Ganze in einer Live-Video-Mix-Software. It’s fucking low-fi caviar to me!

The Chosen One lässt sich stilistisch genauso schwierig irgendwo einordnen wie alle ihre Vorgänger. Man könnte sie in diese oder jene Schublade stecken, ohne ihr im vollen Umfang gerecht zu werden. Zudem sprüht The Chosen One von Anfang bis Ende vor Energie, der man sich nicht entziehen kann. „Ich glaube an die Wirkung vereinter Kräfte, und diese Energie stammte von denjenigen, die an diesem Album mitwirkten, also der Band, den Produzenten und Technikern, die sie abgemischt und gemastert haben. Das gesamte Projekt setzte eine Menge Energie frei, und darauf kommt es für mich an„, begeistert sich Colavolpe. Das Album zeichnet sich einmal mehr auch durch Experimentierfreude aus. Die Gruppe geht Wagnisse ein, indem sie sich auf bislang unbekanntes Terrain begibt und furchtlos neue Ideen ausprobierte. Immerhin wurde knapp die Hälfte der Stücke in einer ganz anderen Gitarrenstimmung als der gängigen aufgenommen. Des Weiteren fungieren zwei einzigartige Tracks als Klammer, das Titelstück und The Gifted One, deren Verbindung sich beim Komponieren herauskristallisierte. Di Gioia erklärt: „‚The Chosen One‘ ist kurz, weist keine Wiederholungen auf und hat keine schlüssige Struktur. Die angedeuteten, nur einmal gespielten Passagen des Tracks entfalten sich in weniger ausschnitthafter Form während ‚The Gifted One‘, das strukturell ebenfalls von der Norm abweicht, dies allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Es ist lang, ein schreitender und bedächtiger Abschluss, der vieles mit dem Opener gemein hat, sich aber komplett anders anfühlt.“ Als sei das nicht schon anspruchsvoll genug, kommen zusätzliche Instrumente zur Geltung, etwa ein Baritonsaxofon und ein Klangerzeuger, den die Band MEGATRON taufte. Dahinter verbirgt sich „ein genialer Synthesizer, mit dem wir die Gitarrenriffs gedoppelt haben. Der Sound verschwindet hinter oder verschmilzt mit den Klampfen, um eine dezent unwirkliche Klangkulisse zu schaffen, wobei wir darauf achteten, dass diese Zusätze nicht in den Vordergrund rückten, was zu offensichtlich gewesen wäre. Stattdessen zielten wir darauf ab, dass sich der Hörer fragt: Was zur Hölle ist das denn?

Die Band lud mehrere Gäste zur Teilnahme ein, allen voran „Master Of Evil“ Luca Mai von ZU für ein wildes Saxofonsolo in Mr. Bugman und At The Cost Of Pleasure, dessen Hauptmotiv er doppelt. Jazzmusiker Fabio Visocchi spielte in diesem Song und The Gifted One Keyboard, derweil Fabrizio „Izio“ Pagni die Electro-Anteile produzierte bzw. programmierte. Die Arbeit mit Wilbur erwies sich als lohnenswert und aufregend, zumal die Band zwar nicht nach Los Angeles reisen konnte, aber jede seiner Feinabstimmungen mitvollzogen hat. Sich auf einen so „heißen“ Produzenten einzulassen beunruhigte die Musiker offengestanden zunächst, doch die Kollaboration machte sich in jeder Hinsicht bezahlt: Der erste Mix war großartig und der zweite sogar besser, bloß dass man sich nicht damit zufriedengab, weshalb erst der achte alle überzeugte. „Wir tauschten uns täglich telefonisch und per Messenger aus. Josh versicherte: ‚Hey, ich habe keine anderen Verpflichtungen, wir feilen daran, bis es perfekt ist! Ich will, dass hinterher jeder im Dreieck springt, der die Platte hört!‘ Und er hat nicht zu viel versprochen.

Anhören und kaufen könnt ihr The Chosen One hier: metalblade.com/destrage

Destrage line-up:
Paolo Colavolpe – vocals
Matteo Di Gioia – guitar
Federico Paulovich – drums
Ralph Guido Salati – guitar
Gabriel Pignata – bass

Destrage online:
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