Die Kassierer am 11.12.2015 im Turock Essen

“Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“

 

Headliner: Die Kassierer

Vorband: Frühstückspause

Ort:
Turock, Essen

Datum: 11.12.2015

Kosten: ca. 22,00 € VVK

Genre: Punk Rock

Veranstalter: M.A.D. Tourbooking GmbH

Link: https://www.facebook.com/events/879478595444143/

 

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Eine halbe Stunde zu früh, stehe ich am Turock vor verschlossenen Türen. Mit mir zusammen ca. drei Leute! Noch nix los…könnte am Regen liegen.

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Aber so nach und nach stellen sich immer mehr Leute an und die ersten grölen auch schon ihre Lieblingssongs von den Kassierern. Ein paar Bierchen werden auch schon vernichtet. Pünktlich um 18.45 Uhr wird die Tür aufgemacht und alle strömen rein. In der Halle angekommen, unterhalte ich mich kurz mit einem Angestellten des Turock um ein paar Infos zu bekommen. Kurz darauf ist die Halle schon ziemlich voll und die Jungs von Frühstückspause laufen an mir vorbei. Ehrlich gesagt hab ich noch nie was von der Band gehört.

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Sänger, Gitarre, Bass und Drums und fertig ist die Frühstückspause. Die ersten paar Songs werden gespielt während sich die Halle weiter füllt. So richtig Stimmung will noch nicht aufkommen und zwischen den Spielpausen wird schon Ordentlich „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ gesungen. Auch als sich der Sänger der Band aus Altenburg die Jeans runterzieht und das Gleiche mit seine Unterbuchse macht, will der Funke nicht so richtig überspringen. Gefeiert wird…aber verhalten. Ein bisschen zu viel von den Kassieren abgeschaut.

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Nachdem ein paar weitere Songs gespielt sind, verlassen Frühstückspause die Bühne. Prompt fangen die ersten Fans wieder an zu singen und verlangen lautstark nach den Wattenscheidern. Nach einer kurzen Umbaupause geht’s los. Die blau und grün beleuchtete Bühne ist leicht mit Nebel verhüllt und wartet darauf, dass Wölfi, Mitch, Volker und Nikolaj anfangen die Bude zum Kochen zu bringen. Ein Intro wird abgespielt und sorgt dafür, dass die Leute schon jetzt ausgelassen feiern.

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Als dann endlich Wölfi am Mikro steht und schreit „Wir sind die Kassierer aus Wattenscheid“, flippen alle aus. Die ersten Songs zum Mitgrölen werden gespielt und es dauert nicht lange und Wölfi lässt die Hose fallen. Davon animiert stürmen zwei Fans auf die Bühne und ziehen ebenfalls blank. Für mich eindeutig zu viele männliche Geschlechtsteile auf einmal. Die Herren werden dann aber auch schon sehr nett von der Security gebeten die Bühne zu verlassen. Die Show geht weiter und die Halle kocht.

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Songs wie Sex mit dem Sozialarbeiter oder Mein schöner Hodensack kommen aus den Boxen und geben den angereisten Punkrockbegeisterten einen Grund, die Halle zur Pogo Hochburg zu machen. Bier und Schweiß fliegen durch die Luft. Nach weiteren Songs der Wattenscheider Punker kommt eine kleine Showeinlage, die dem ein oder andern weiblichen Gast die Röte ins Gesicht treibt. Volker zieht sich ein Kondom auf den Kopf und versucht Jürgen, der übrigens nackt und rücklings auf einer Kiste liegt, den Kopf in der Anus zu stecken. Mit Anlauf versteht sich! Muss ich mehr sagen? Nach dieser Showeinlage nimmt die Party keinen Abriss und es folgen weitere Hits der Punkrocker. Nachdem die Kassierer für kurze Zeit die Bühne verlassen und die Fans nicht lange um Zugabe betteln müssen, kommt endlich der Song auf den alle gewartet haben… Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist. Das komplette Turock rastet aus. Jedes Konzert ist mal zu Ende und so verlassen nach einigen Zugaben die Kassierer aus Wattenscheid die Bühne.

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Fazit:
Mein erstes Mal, dass ich die Kassierer live gesehen habe, ich kann nur sagen, was die Livequalität angeht, können die Kassierer echt eine harte Rechte austeilen. Jeder Song zum Mitgrölen und Party machen. Ich hab noch nie so viel Bier durch die Luft fliegen sehen. Also wer einfach Bock auf eine abgefahrene Punker Party hat und kein Problem damit hat, die ein oder andere Bierdusche mitzubekommen, ist hier genau richtig.

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