“Mit Herz und Seele!“

Artist: Discreation

Herkunft: Hanau, Deutschland

Album: Procreation Of The Wretched

Spiellänge: 46:39 Minuten

Genre: Death Metal, Melodic Death Metal

Release: 22.05.2015

Label: FDA Rekotz

Link: https://www.facebook.com/Discreation?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang – Kai Müller-Lenz
Gitarre – Sebastian Schilling
Gitarre – Dave Hübsch
Bassgitarre – Peter Frick
Schlagzeug – Martin Engels

Tracklist:

1. Planetary Punishment
2. Descending To Abysmal Darkness
3. Megacorpse
4. Procreation Of The Wretched
5. The Hunter
6. To Cosmic Shores
7. Corporate Hatred
8. Decapitation Marathon
9. Your Good Shelter
10. Dead Certainties

DISCREATION - Procreation Of the Wretched

Discreation laufen mir persönlich seit Jahren immer wieder über den Weg. Die sympathischen Death Metaler aus Hanau in Hessen graben jeden möglichen Zentimeter um, damit ihre Musik in der Szene weiter für Aufmerksamkeit sorgt. Im Underground steht Discreation für eine motivierte Haltung, grenzenlose Hingabe und den Willen, immer weiter nach vorne zu kommen, egal was es kostet. Das neueste Steckenpferd Procreation Of The Wretched löst das letzte Album The Silence Of The Gods ab, damit kommen Discreation auf ihr siebtes Studioalbum, das wir heute besprechen möchte.

Mit zehn Kompositionen und einer dreiviertel Stunde Spielzeit ist Procreation Of The Wretched in einem völlig normalen Rahmen gehalten. Erste Neuerung ist, dass Discreation ihr Album erstmals über das deutsche Kultlabel in Sachen Death Metal FDA Rekotz herausbringen. Ein Schritt, den die fünf Musiker nicht bereuen werden. Planetary Punishment startet wie man es erwarten würde. Die wilde Aufmachung der Stücke mit eigenständigem Death Metal und melodischen Wurzeln geht immer steil. Enttäuscht wurde man bislang noch nie, selbst die ersten Alben Order To Advance oder Withstand Temptation sind ein Helikopter, der noch jedes lichte Haupthaar zum Rotieren bringt. Daran hat ein Jahrzehnt Erfahrung nichts verändert, etwas ruppiger, kerniger und mit dem Willen zum Killen schmettern Descending To Abysmal Darkness oder The Hunter aus der blutgetränkten Anlage. Grob zusammengefasst kann man behaupten, dass Discreation gereift sind, zielstrebiger den Punch suchen, ohne ihrem Opfer eine Chance zu geben. Da ich persönlich alle Vorgänger von Kai, Sebastian und Co. schätze, kann der Verdacht aufkommen, der gute Herr winkt das Langeisen anno 2015 einfach mal eben auf gut Dünken durch. Weit gefehlt, der Anspruch steigt, umso enttäuschter kann man von einer schlechten Platte sein. Das ist bei Procreation Of The Wretched aber nicht der Fall, auch wenn ein paar mehr Highlights ruhig hätten gesetzt werden können.

Discreation - Procreation Of The Wretched
Fazit: Discreation zeigen mit Procreation Of The Wretched, dass ihr Weg gnadenlos weitergegangen wird. Der Umbruch bleibt glücklicherweise aus, schnelle Riffs sind die Messlatte, bei der Kai Müller-Lenz am Microphon weiter Vollgas geben muss. Unter die Räder kommt der erfahrene Growler zu keiner Sekunde und beschert seinen Männern abermals mit seiner markanten Stimme ein Album, das mit hochdotierten Acts der Musikwelt mithalten kann!

Anspieltipps: The Hunter und Your Good Shelter
Rene W.8
8Gesamtwertung
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