Gloomball – The Distance

“Klasse Einstand“

Artist: Gloomball

Herkunft: Mannheim, Deutschland

Album: The Distance

Spiellänge: 52:02 Minuten

Genre: Hard Rock

Release: 26.04.2013 (D) / 29.04.2013 (EU) / 07.05.2013 (USA / Kanada)

Label: Steamhammer / SPV

Link: http://www.gloomball.com

Klingt wie: Shinedown und Staind

Bandmitglieder:

Gesang – Alen Ljubic
Gitarre – Björn Daigger
Gitarre – Jossi Lenk
Bass – Basti Moser
Schlagzeug – Danny Joe

Tracklist:

  1. Overcome
  2. Burning Gasoline
  3. The Distance
  4. Blown Away And Gone
  5. More And More
  6. No Easy Way Out
  7. Bitter Place
  8. Long Time Gone
  9. We Do Belong
  10. Your Sorrow Inside
  11. Hand In Blood
  12. Living With My Tender Pain

Gloomball - The Distance
Die Band Gloomball gibt es seit 2010. Zu Beginn war es ein rein auf Studioarbeit begrenztes Projekt, hat sich aber zu einer Band entwickelt, die auch schon einige Auftritte hinter sich hat. Vier Songs aus ihrer Demophase wurden neu eingespielt und sind jetzt neben sieben neuen Liedern und einer Coverversion auf The Distance vertreten. Eins dieser neuer Lieder ist das Titelstück The Distance, zu dem auch ein Video veröffentlicht wurde. Auf dieses Video bin ich per Zufall im Internet gestoßen und hatte dann auch noch das Glück, dass das Album zum Review stand.

Normalerweise bin ich ja erst einmal skeptisch, wenn ich die Informationen der Plattenfirmen lese, die den Promos oft beigefügt sind. Da werden die Künstler natürlich ins beste Licht gerückt, es gibt nur Positives zu berichten. Aber dieses Mal kann ich jedem einzelnen Satz nur uneingeschränkt zustimmen. Am besten gefällt mir: „Man sollte lieber den Gurt festzurren, die Rückenlehne hochklappen und das Rauchen einstellen, wenn Gloomball in rassigen Rocktracks … zur Vollattacke blasen“. Das kann ich auch nur empfehlen, denn es geht gleich beim ersten Lied Overcome richtig zur Sache. Klasse Gitarrenriffs, Bass und Schlagzeug liefern den genialen Rhythmus, und die Röhre von Alen Ljubic veredelt das Ganze noch. Hat mich an Shinedown zu ihren besten Zeiten erinnert.

Es folgen zehn reinrassige Rocksongs, denen man sicherlich nicht anhört, dass sie auf einem Debütalbum zu finden sind. Auch die Coverversion des Songs No Easy Way Out von Robert M. Tepper aus dem Film Rocky IV ist super gut gelungen und macht einfach nur Spaß.

Das Album schließt dann mit der Ballade Living With My Tender Pain ab, bei der Alen Ljubic nur von Klavier und später einsetzenden Streichern begleitet wird. Und dann kann man sich wieder abschnallen.

Fazit: Wer gern richtig gut gemachten Rock hört, sollte unbedingt zugreifen. Anspieltipps: The Distance, No Easy Way Out und Your Sorrow Inside Me
Heike L.
8.5
8.5
Podcast
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