Harm – October Fire

“Zerstörerische Gewalt auf Norwegen“

Artist: Harm

Herkunft: Mandal/Kristiansand, Norwegen

Album: October Fire

Spiellänge: 39:36 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 07.05.2016

Label: Battlegod Productions

Link: https://www.facebook.com/HARMofnorway/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre, Bass – Steffan Schulze
Gitarre – Nicolay Johnsen
Schlagzeug – Kevin Kvaale

Tracklist:

  1. Devastator
  2. Executioner
  3. Trying To Grow Wings
  4. October Fire
  5. Kill The King
  6. Shadow And The Slave
  7. Red Stone Souls
  8. In These Moments
  9. Bad Omen

Harm Octobre Fire

Es gibt mal wieder Metal aus Norwegen auf die Ohren, dieses Mal dreht es sich dabei um Death Metal mit Thrash Metal-Einflüssen. Die 1997 gegründeten Harm liefern ihr nunmehr drittes Album, das sich October Fire schimpft. Mit neun Songs und knapp 40 Minuten Spiellänge drücke ich also gespannt auf den Play-Knopf.

Solide. Das umschreibt den neuesten Silberling der Norweger wohl am besten. Stilistische Vielfalt ist ebenfalls zur Genüge vorhanden, mal thrashiger, mal dem Death Metal etwas treuer. Dementsprechend variiert das Tempo auch enorm, da auf dieser Scheibe melancholischer Todesblei und thrashiges Geknüppel Hand in Hand gehen. Das macht October Fire aber nur um so unterhaltsamer, da die Skandinavier doch einige Facetten aufzeigen und den Hörer stellenweise komplett an die Wand prügeln. Zu Beginn gibt es mit Devastator erstmal Geknüppel, das seinesgleichen sucht. Mit Executioner wird das Tempo leicht gedrosselt, bevor Trying To Grow Wings als eine der thrashigeren Nummern übernimmt. Der Titeltrack ist wohl auch das beste Beispiel der Vielfältigkeit von Harm, da in diesen knapp sechs Minuten der Großteil des technischen Repertoires aufgetischt wird und man somit in den Genuss von vielerlei musikalischen Akzenten kommt, von denen die Skandinavier so einige auf Lager haben. Es folgen drei harte Knüppelschläge, bevor mit In These Moments hart ausgelegt und sehr melancholisch abgeschlossen wird. Die Ruhe währt aber nur kurze Zeit, denn Bad Omen haut dem Hörer zu guter Letzt noch mal richtig auf die Ohren!

Fazit: Die Norweger von Harm schmeißen mit October Fire ein sehr solides Album auf den Markt, das durch technische Vielfalt und eine gesunde Mischung von Thrash und Death Metal auftrumpft. Wer eben dieses Gemisch gern mag, kann getrost zugreifen. Ansonsten befindet sich auf der oben verlinkten Facebook-Seite ein Live-Video des Openers Devastator.

Anspieltipps: Devastator, October Fire
Lennart L.
6.8
Leser Bewertung0 Bewertungen
0
6.8
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

Where To Listen: