Hate Squad – Reborn From Ashes

Chamäleon zwischen Thrash, Death und Hardcore

Artist: Hate Squad

Herkunft: Hannover / Deutschland

Album: Reborn From Ashes

Genre: Death Metal, Thrash Metal, Hardcore

Spiellänge: 39:01 Minuten

Release: 07.12.2018

Label: Massacre Records

Link: http://hatesquad.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Burkhard Schmitt
Gitarre – Mark Künnemann
Gitarre – Marcel Griese-Kwasnik
Bass – Bauke De Groot
Schlagzeug – Helge Dolgener

Tracklist:

  1. Against All Odds
  2. Death List
  3. Amok
  4. Reborn From Ashes
  5. Retaliation Promise
  6. Until I Die
  7. Regain The Strength
  8. Know Your Enemy
  9. Hate Factory
  10. 2 Miles Behind Enemy Lines
  11. Fuck Cancer!

Noch mal ein Review einer Platte aus dem Jahr 2018. Ich finde in der Wühlkiste immer wieder Scheiben, die irgendwie liegen geblieben sind, es jedoch auf jeden Fall verdient hätten, besprochen zu werden. So auch das aktuelle Album der Hannoveraner Band Hate Squad.

Reborn From Ashes ist am 07.12.2018 bei Massacre Records erschienen und stellt in der Historie der Band bereits das siebte Album dar. Erhältlich ist es als Digipack CD und als limitiertes Vinyl (transparent / 100 Stück, white / 100 Stück, black / Limitierung unbekannt).

Hate Squad können auf eine fünfundzwanzigjährige Bandgeschichte zurückblicken. Bereits Anfang der Neunziger verstanden sie es, eine aggressive Mischung aus Death Metal, Thrash Metal und Hardcore in ihren Songs freizusetzen.

Die Zeit zwischen der neuen Platte Reborn From Ashes und der vorhergehenden Katharsis betrug immerhin stattliche sieben Jahre. Vielleicht daher auch der Titel Reborn From Ashes, denn ganz weg waren sie ja nie!

Den Jungs aus Hannover ist es gelungen, eine Menge Wucht in ihre Songs zu legen. Und das machen sie gegen alle Regel. Der erste Song des Albums Against All Odds ist bereits eine ganz klare Ansage, denn wer mischt sonst noch so irrsinnig Thrash Metal, Death Metal und Hardcore, als diese verrückten Hannoveraner?

Auf der Todesliste (Death List) stehen bei ihnen diese drei musikalischen Gattungen. Praktisch wie ein Chamäleon klopft ihre Mucke immer wieder an. Apropos Chamäleon! Richtig fett wurde das Album in den Chameleon Studios von Eike O. Freese abgemischt, sodass wir auch noch einen wuchtigen Klang bei Reborn From Ashes vorfinden.

Ein hoher Death Metal Anteil findet sich massiv in solch einem Song wie Amok wieder, während der Titelsong Reborn From Ashes geschickt Death-Elemente mit Hardcore ineinander verwebt. Fette Hardcore Riffs schleudern das Ding geradewegs heraus. Regain The Strength ist das beste Beispiel für die Thrash Metal Synthese dieses beispiellosen Chamäleons.

So ist Reborn From Ashes ein starkes Stück von allem geworden, was zudem noch richtig gut reinhaut!

Hate Squad sind im Mai auf einer kleinen aber feinen Tour unterwegs. Auf der anstehenden Reborn From Ashes Tour werden Hate Squad von Warpath und Bloodspot tatkräftig supportet. Aus meiner Sicht eine absolut spannende und passende Zusammenstellung. Da werden ein paar Bühnen bestimmt in Schutt und Asche zerlegt, um dann beim nächsten Gig als Reborn From Ashes wieder aufzuerstehen.

Fazit
Die Wiedergeburt aus der Asche ist den Hannoveranern von Hate Squad richtig gut gelungen und das auch noch, wie bei Ihnen typisch, gegen alle Regeln. Das Thrash Metal, Death Metal und Hardcore Chamäleon hat geliefert und dies noch mit einem super Sound!

Anspieltipps: Death List, Retaliation Promise und Hate Factory
Juergen S.8.4
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