Band & Hintergrund
Mit …Of Death And Fire melden sich die schwedischen Extrem-Metaller In Aeternum nach über zwei Jahrzehnten eindrucksvoll zurück. Die Ursprünge der Band reichen bis ins Jahr 1992 zurück, zunächst unter anderem Namen (Behemoth), bevor man sich Mitte der 1990er endgültig etablierte. Nach mehreren Veröffentlichungen und einer langen Pause seit 2005 kehrt das Trio nun in der Besetzung des letzten Albums zurück: David Larsson (Vocals, Guitars), Daniel Sahlin (Guitars, Bass) und Perra Karlsson (Drums). Diese personelle Kontinuität prägt den Sound des Albums spürbar. …Of Death And Fire erscheint am 6. Februar 2026 über Soulseller Records und wird sowohl als CD als auch auf Vinyl erhältlich sein.
Stil & Ausrichtung
In Aeternum liefern eine aggressive Mischung aus Black und Death Metal, die von roher Energie, hohem Tempo und kompromissloser Härte lebt. Blastbeats, schneidende Riffs und eine nahezu permanent arbeitende Doublebass dominieren, ohne dass Melodie und Struktur auf der Strecke bleiben.
Songs & Highlights
Nach einem atmosphärischen Intro Danse Macabre eröffnet mit Beneath The Darkened Tomb ein wuchtiger Opener das Album und macht sofort deutlich, dass die Band nichts von ihrer Brutalität eingebüßt hat. Besonders The Hourglass ragt als zentrales Stück heraus: rasend schnell, erstaunlich eingängig und mit hohem Wiedererkennungswert. Auch das düster-verquere Mortuary Cult überzeugt mit eigenständiger Atmosphäre. Einige langsamere Stücke wie Spirits Of Dead sind auch dabei, machen dem Ganzen jedoch keinen Abbruch, da ich sie persönlich als Kontrast zu den anderen Songs sehr spannend finde, und sie verbleiben auf handwerklich hohem Niveau. Der Abschluss des Albums mit To Those Who Have Rode On fällt episch aus: Ein ruhiger Beginn steigert sich kontinuierlich zu einem mächtigen, melodisch gefärbten Finale, bei dem die Gastvocals von Erik Danielsson (Watain) einen markanten Akzent setzen.
Gesang & Produktion
David Larssons Vocals bewegen sich zwischen blackmetallischer Bissigkeit und deathmetallischer Tiefe und fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein. Die Produktion wirkt im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen weniger düster, dafür erdiger und rauer, was dem Album einen authentischen, organischen Charakter verleiht, ohne an Durchschlagskraft einzubüßen.
Hier! geht es für weitere Informationen zu In Aeternum – …Of Death And Fire in unserem Time For Metal Release-Kalender.



