J.B.O. – Nur die Besten Werden Alt

“Jesus wäre heut ’ne geile Sau“

Artist: J.B.O.

Herkunft: Erlangen, Deutschland

Album: Nur Die Besten Werden Alt

Spiellänge: 50:55 Minuten

Genre: Metal, Rock´n Roll

Release: 15.08.2014

Label: Megapress

Link: https://www.facebook.com/kickersofass

Bandmitglieder:

Gesang – Hannes „G. Laber“ Holzmann

Gitarre  – Vito C.

Bassgitarre – Ralph Bach

Schlagzeug – Wolfram Keller

Tracklist:

  1. Vier Finger Für Ein Halleluja
  2. Death Is Death
  3. Ansage
  4. Sakradi, Mei Sack Is Hi
  5. #
  6. Das Bier Ist Da Zum Trinken
  7. Schule Aus
  8. Der Sechste Sinn
  9. Was Würde Jesus Tun?
  10. Mittelalter
  11. Aberglaube
  12. Die Waldfee
  13. Und Dann Hörst Du J.B.O.
  14. McDeath
  15. Metal No.666
  16. Die Antwort
  17. Zeitansage
  18. Ein Zipfel Vom Glück
  19. Jung, Dumm Und Besoffen

JBO - Nur Die Besten Werden Alt

In Album Nummer Zehn der Spaßkapelle J.B.O. stecken alle Trademarks, die man von den spätpubertierenden Franken erwartet. Witzige Coverversionen mit selten doofen Texten (Death Is Death, Das Bier Ist Da Zum Trinken, Schule Aus), die sich perfekt zum frühen Aufstehen auf sämtlichen Festivals eignen. Dazwischen gibt es die durchaus coolen Eigenkreationen der Band, vorne mit dabei sind Was Würde Jesus Tun? oder Sakradi, Mei Sack Is Hi. Dazu noch eine kleine Gerstenkaltschale und die Party kann steigen. Man darf sicherlich nicht den Fehler begehen und die Jungs ernst nehmen, vielmehr muss man sich mit Penis, Sack, Häufchen Gotteslästerei und Kotzen anfreunden, denn diese Gebiete trifft der Humor von J.B.O. hundertprozentig. Eigentlich ist den Vögeln nichts heilig, und das ist auch gut so. Sicherlich hat das Album auch seine Hänger, Mittelalter, Und Dann Hörst Du J.B.O und Waldfee finde ich persönlich nicht so witzig. Großartig hingegen finde ich die kleinen witzigen Intros zu den Songs, sei es Aberglaube, Zeitansage oder das wunderbare (Haschtag in der J.B.O – Version). Metal No. 666 covert Mambo Number 5, kann mich aber leider auch nicht so sehr vom Hocker reißen und zeigt eine Tendenz zu eher mittelprächtigen Songs zum Ende der Platte. Jung, Dumm Und Besoffen macht dann doch noch Spaß, allerdings hinterlässt die Platte einen durchwachsenen Eindruck.

Fazit: Ganz nett die Platte, aber nicht der große Wurf. J.B.O. kennt man eigentlich eine Ecke spritziger. Fans werden zufrieden sein, allerdings legt man absolut keine Glanzleistung hin.

Anspieltipps: Death Is Death, Schule Aus und Was Würde Jesus Tun?
Dominik B.
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