Powerwolf + Support auf Wolfsnächte Tour 2018 am 26.10.2018 im Schlachthof in Wiesbaden

“Powerwolf + Support auf Wolfsnächte Tour 2018 am 26.10.2018 im Schlachthof in Wiesbaden!“

Eventname: Wolfsnächte Tour 2018

Headliner: Powerwolf

Vorband(s):  Amaranthe und Kissin‘ Dynamite

Ort: Schlachthof, Wiesbaden

Datum: 26.10.2018

Kosten: 33,00 € VVK, 40,00 € AK

Genre: Power Metal, Heavy Metal, Hard Rock

Setlisten:

  1. I’ve Got The Fire
  2. Somebody’s Gotta Do It
  3. Highlight Zone
  4. Love Me, Hate Me
  5. Waging War
  6. You’re Not Alone
  7. I Will Be King
  8. Flying Colours

  1. The Score
  2. Countdown
  3. 365
  4. Hunger
  5. Invincible
  6. Amaranthine
  7. GG6
  8. Dream
  9. Drop Dead Cynical
  10. Dital World
  11. The Nexus

  1. Fire And Forgive
  2. Army Of The Night
  3. Incense & Iron
  4. Amen & Attack
  5. Let There Be Night
  6. Demons Are A Girl’s Best Friend
  7. Killers With The Cross
  8. Armata Strigoi
  9. Blessed & Possessed
  10. Where The Wild Wolves Have Gone
  11. Resurrection By Erection
  12. Stossgebet
  13. All We Need Is Blood
  14. We Drink Your Blood
  15. Lupus Dei
  16. Sanctified With Dynamite
  17. Coleus Sanctus
  18. Werewolves Of Armenia

Dass man in Wiesbaden mit seiner Tour gastiert, gehört bereits zum guten Ton. Die Wolfsnächte Tour 2018 macht da keine Ausnahme und lässt gleich drei Hochkaräter wie die berühmte Katze aus dem Sack. Am heutigen 26.10.2018 gibt es Genre übergreifend einen schönen Mix aus Power Metal, Melodic Metal, Heavy Metal und Hard Rock. Mit 40 Euro an der Abendkasse liegen Powerwolf, Amaranthe und Kissin‘ Dynamite Karten im Schlachthof sogar sehr kostengünstig für alle Fans bereit, die noch eine ergaunern konnten, denn die Show ist ausverkauft!

Den Anfang machen um kurz vor 19 Uhr Kissin‘ Dynamite. Bereits vor ihrem Opener I’ve Got The Fire drängen diverse Metalheads ins Schlachthof, um die Jungs sehen zu können. Trotz ihres Alters blicken die Künstler um Sänger Johannes Braun auf eine imposante Laufbahn zurück. Mit Ecstasy steht seit Juli ein neues Werk auf der Haben Seite, welches über Sony Music eingespielt wurde. Neben dem ersten Streich folgen drei weitere Werke vom besagten Album. Nicht nur das aktuelle Material kommt bei der Masse gut an, auch Stücke wie Love Me, Hate Me. Zum Schluss warten die beiden Hymnen I Will Be King und Flying Colours und runden eine gelungene Show ab.

Ebenfalls mit neuem Material am Start: Amaranthe und dem Langeisen Helix. Wer jetzt sagt, dass es für die beiden Formationen undankbar ist, als Vorgruppen zu fungieren, der hat, was die Leistung und Stellenwert angeht, recht. Auf der anderen Seite werden sie bei den ausverkauften Auftritten noch vielen unbekannten Ohren zugetragen. Mit The Score oder 365 kommen eben diese neuen Werke zum Tragen, die aus einem starken Langeisen entspringen. Trotz der Syntie Pop Elemente und dem modernen Anstrich machen die Beats der Skandinavier Spaß. Elize Ryd hat wie gewohnt alles im Griff, und nicht nur die Männer in der ersten Reihe fressen ihr aus der Hand. Ihr Gefolge um Gitarrist & Keyboarder Olof Mörck legt eine kraftvolle Performance auf die Bretter. Nörgeln kann man da überhaupt nicht. Amaranthine, Hunger und GG6 versüßen die Halloweenzeit und machen Lust auf mehr.

Last But Not Least die Power Metal Überflieger Powerwolf. The Sacrament Of Sin, der letzte Silberling aus dem Juli dieses Jahres, darf man getrost als Killer bezeichnen. Das kann man ebenfalls zum Auftritt der Deutschen sagen – mit fast zwei Stunden zocken die fünf Musiker fleißig was weg. Wer Powerwolf im Sommer auf Festivals live gesehen hat, weiß, dass sie auch optisch immer weiter an ihrem Set feilen. Pyro-Technik, eine spannende Kulisse und auflockernde Einlagen machen nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen froh. Fire And Forgive, Army Of The Night, Incense & Iron und Amen & Attack ebenen den Weg in eine erfolgreiche verschwitze Schlacht. Gut, die Ansagen von Attila Dorn dürfen gerne noch mal weiter überholt werden, aber ansonsten lassen unsere pseudo Rumänen nichts außer die gewollten Pyros anbrennen. Der Kracher Blessed & Possessed, das neue Stück Where The Wild Wolves Have Gone und der Dauerbrenner Resurrection By Erection lockern den Mittelpart auf. Neben den ganzen Krachern wartet das finale Feuerwerk mit Sanctified With Dynamite, Coleus Sanctus und Werewolves Of Armenia. Alle Erwartungen wurden im vollsten Umfang erfüllt. Powerwolf zünden eben nicht nur auf Platte, sie können auch live stets und ständig überzeugen! Dieses können die Besucher heute Abend in Wiesbaden lückenlos bestätigen, wahlweise reicht ein Blick in die zufriedenen Gesichter.

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