Solitude Aeturnus – In Times Of Solitude

„Lektion 1: Wie veralbere ich die Fans am besten!“

Artist: Solitude Aeturnus

Album: In Times Of Solitude

Spiellänge: 54:44

Genre: Doom Metal

Release: 22.07.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.myspace.com/solitudeeternal

Klingt wie: Candlemass

Bandmitglieder:

Gesang – Robert Lowe
Gitarre – John Perez
Gitarre – Steve Moseley
Bass – James Martin
Schlagzeug – Steve Nichols

Trackliste:

  1. It Came Upon One Night
  2. Transcending Sentinels
  3. Into Battle
  4. Sojourner
  5. Where Angels Dare To Tread
  6. Rememberance Of A Life (Rehearsal Session 1987)
  7. And Justice For All (Live at Joes Garage 1988)
  8. Sojourner (Rehearsal Session 1988)
  9. Mirror Of Sorrow (Demo Tape 1988)

Achtung, bei der aktuellen Veröffentlichung von Solitude Aeturnus handelt es sich nicht um neues Material, vielmehr wird hier altes Material der Demo Justice For All von 1988 veröffentlicht/wiederverwertet. Wer sich mit der Band auskennt, wird wissen, dass zu diesem Zeitpunkt Kris Gabehart die Messe liest und nicht, wie dies in der aktuellen Besetzung der Fall ist, Robert Lowe, welcher hingegen im selben Jahr Gabehart ersetzt hat. Zu Recht, denn der Erstgenannte ist ein ungaublich schlechter Sänger, kraftlos und monton hört man zu jedem Zeitpunkt die Überforderung in seiner Stimme, kein Vergleich zu Robert Lowe.

In musikalischer Hinsicht dürfte sich das Remastering durchaus gelohnt haben – ein Qualitätsanstieg der ursprünglichen Demo-Kassette (kennt man heute gar nicht mehr) zu digitalen Medienträgern ist beinahe immer lohnend. So bewegt man sich im Feld zwischen leicht thrashig angerissenen Doom Gitarren geschickt hin und her, was keinen Vergleich zur Dunkelmaterie späterer Jahre darstellt.

Die vier Live – Aufnahmen gen Ende Der CD sind nett, braucht man aber soviel wie Fußpilz zwischen den Zehen. Hier rumpelt und knattert es an allen Ecken und Enden, dies ist jedoch eindeutig nur etwas für Ultrafans und kaum mit Vergnügen hörbar.

Ein Schmunzeln erzeugt Mirror Of Sorrow, denn hier steht bereits Robert Lowe hinterm Mikrofon und verweist Kris Gabehart in die letzte Reihe zu Roberto Blanco und Bill Kaulitz. Eindrucksvoll stellt er auch unter Beweis, welche Bombenstimme er besitzt und was diese an Atmosphäre innerhalb der Bandchemie erzeugt. Doof ist nur, dass der Track bereits vom Nachfolgeralbum Into The Depths Of Sorrow bekannt ist und deshalb wenig Sinn macht.

Dominik B.
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