Suicide Silence – You Can´t Stop Me

“Keine leichte Aufgabe!“

Artist: Suicide Silence

Herkunft: Riverside, USA

Album: You Can´t Stop Me

Spiellänge: 40:04 Minuten

Genre: Deathcore, Death Metal, Metal

Release: 11.07.2014

Label: Nuclear Blast

Link: https://www.facebook.com/suicidesilence/info

Bandmitglieder:

Gesang – Eddie Hermida
Gitarre – Chris Garza
Gitarre – Mark Heylmun
Bassgitarre – Dan Kenny
Schlagzeug – Alex Lopez

Tracklist:
1. M.A.L.
2. Inherit The Crown
3. Cease To Exist
4. Sacred Words
5. Control (featuring George „Corpsegrinder“ Fisher)
6. Warrior
7. You Can’t Stop Me
8. Monster Within (featuring Greg Puciato)
9. We Have All Had Enough
10. Ending Is The Beginning
11. Don’t Die
12. Ouroboros

Suicide Silence - You Cant Stop Me

Eddie Hermida tritt das schwärzeste Erbe des Jahres im Metalsektor an und hat die Aufgabe, Mitch Lucker zu ersetzen, der 2012 nach einem tragischen Motorradunfall verstorben ist. Eine Grundsatzdiskussion, welcher von beiden Sängern besser ist, dürfte aufgrund dieser Tragödie wohl kein Thema sein. Ebenfalls die Tatsache, warum die Band unter der Flagge von Suicide Silence weitermachen möchte und sich keinen neuen Bandnamen ausgesucht hat, ist – denke ich mal – ganz allein die Entscheidung der Amerikaner. Diverse Fans sehen das zwar anders, aber immer, wo es eine Meinung gibt, wartet schon eine zweite. Mit You Can´t Stop Me, welches seit letztem Monat käuflich zu erwerben ist, wird sich zeigen, auf was die Fans stehen, ob Eddie angenommen wird oder ob die harten Fans die Band kaputt reden.

Das Intro M. A. L. klingt bereits sehr solide, leichte Windgeräusche bauen einen Spannungsbogen auf, der sich im ersten eigentlichen Titel Inherit The Crown ergießt. Wie in der Vergangenheit werden derbe Deathcore Beats angerührt, die am Anfang noch auf die Midtempo-Schiene schielen. Gesanglich macht Eddie einen abgeklärten Eindruck und scheint sich seiner Aufgabe nicht nur bewusst, sondern auch gewachsen zu sein. Berührungsängste haben die neu aufgestellten Suicide Silence jedenfalls nicht. Kernig schlagen die fünf Amerikaner durchgehend auf die Kacke. Ob Cease To Exit, Warrior oder Don´t Die – alle Stücke gehen gut voran. Als Abechslungsfaktor Nummer 1 sprechen die diversen Gesangsfarben; Hasstiraden sind die Religion von Suicide Silence. Stampfende Passagen wie bei Warrior erzeugen einen epischen Sound. Gewalt, Härte und eine gesunde Portion Aggression machen You Can´t Stop Me zu einem durch die Bank weg klasse Langeisen.

Fazit: Meiner Meinung nach sind Suicide Silence an den ganzen Vorkommnissen der letzten Monate nur noch weiter gewachsen. Als geschlossene Mannschaft treten sie vor die Kritiker, die teilweise nörgelnden Fans und Shitstorm auslösende Neider. You Can´t Stop Me hat unendlich viele Ecken und Kanten, an denen man sich wunderbar die Knochen blutig stoßen kann. Die Nackenmuskulatur sollte zudem trainiert sein, ansonsten besteht die Gefahr einen Genickbruch zu erleiden. Aber hört doch am besten selber mal in die neuen zwölf Songs.

Anspieltipps: Warrior, You Can´t Stop Me und We Have All Had Enough
Rene W.
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