Zombi – The Zombi Anthology

“Im Grenzbereich!“

Artist: Zombi

Herkunft: Pittsburgh, USA

Album: The Zombi Anthology

Spiellänge: 46:21 Minuten

Genre: Space Rock, Psychedelic Rock, Progressive Rock

Release: 21.04.2015

Label: Relapse Records

Link: https://www.facebook.com/ZombiBand?fref=ts

Bandmitglieder:

Steve Moore und A.E. Paterra

Tracklist:

1. Sequence 1
2. Sequence 2
3. Sequence 3
4. Sequence 4
5. Sequence 5
6. Sequence 6
7. Sequence 7
8. Sequence 8
9. Sequence 8 (Alternate Version)
10. Gemini Pt.2
11. Twilight Sentinel
12. DMC-12

Zombi - The Zombi Anthology

Zombi aus Pittsburgh ist eine Gruppe, die seit 2001 als „schwere Kost“ durch die Sub Genres Space Rock, Psychedelic Rock, Progressive Rock wandelt. Die Anzahl und der Umfang ihrer Veröffentlichungen können sich sehen lassen dafür, dass die Band nicht jeder Fan des Genres auf dem Zettel haben dürfte. Muss man die Amerikaner denn auch auf dem Zettel haben? Diese und noch weitere Fragen werden wir in den nächsten Sätzen zum neuen Album The Zombi Anthology klären.

Zuerst einmal ist aufzuklären, warum genau Zombi als schwere Kost bezeichnet werden. Der erste Fakt für diese These ist die Tatsache, dass die Zwei-Mann-Kombo auf jeglichen Gesang verzichtet. Nun gut, das muss nicht zwingend schlecht sein, was die immer häufiger werdenden Acts des Genres zeigen, die von ihren Anhängern geliebt werden. Der zweite Punkt liegt besonders im Detail Rock, zwar werden Instrumente auch per Hand angeschlagen, der elektrische Mantel ist aber verdammt eng geschneidert. Viel mehr steht Zombi mit seinen zwei Köpfen Steve Moore und A.E. Paterra für Filmmelodien, was die Tracks Sequence 1 bis 8 bereits deutlich machen. Das Psychedelic-Argument ist deutlich gegeben, bei mir fördern die Klänge Wut, Trauer und Verzweiflung, die bereits beim zweiten Durchlauf grenzwertige Höhen erreichen. Knackpunk ist nur die Tatsache, dass es in keiner Weise positiv gemeint ist. Der Sound ist zwar fett, die permanenten Wiederholungen nagen aber am Verstand des Konsumenten. Wilde Einspielungen vom Keyboard sorgen für Abwechslung, zeitgleich wird der Wunsch, das Album an die berühmte Wand zu werfen, immer größer. Beim größten Wunsch, alle Künstler sämtlicher Genres so objektiv wie möglich zu bewerten, stellt The Zombi Anthology mich vor eine Aufgabe, die man nun wirklich nicht jeden Tag meistern muss. Im Vergleich zu anderen Instrumental Progressive oder Space Rock Bands vergeht mir mit Zombi die Lust am Genre. Auf der anderen Seite schießen Gruppen wie AtomA auch nicht derart über das Ziel hinaus. Um nicht vom Thema abzulenken: Für mich ist die Veröffentlichung einfach nur Bullshit. Bevor diese Aussage jetzt bei Fans für Unruhe sorgt: Ihr habt meinen größten Respekt, denn für Zombi braucht man zweifelsohne mächtig dicke Eier!

Fazit: Bei mir geht The Zombi Anthology einfach nicht ins Ohr. Die vermeintliche Kunst wird permanent als nervtötend vom Gehirn aufgenommen. Eine innere Unruhe und Unausgeglichenheit gespart mit Ansätzen von Aggressionen lassen mich die Platte fix ad acta legen. Fans, die an Zombi Spaß finden, haben einen sehr speziellen Geschmack, sowas soll und muss es geben. Für die meisten Fans des Genres ist die Platte absolut nicht zu empfehlen!

Anspieltipps: Sequence 2 und Sequence 8
Rene W.
3.5
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