Artist: Sceptor
Herkunft: Hessen, Deutschland
Album: Wrath Of The Gods
Genre: Heavy Metal
Spiellänge: 39:04 Minuten
Release: 03.10.2025
Label: Metalizer Records
Link: https://sceptor.bandcamp.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Florian Reimann
Schlagzeug – Florian Atilla
Gitarre – Thomas Lieblang
Gitarre – Torsten Lang
Bass – Ingmar Holzhauer
Tracklist:
- Intro
- Legion
- Hades & Zeus
- Slave Of Power
- Demon Eyes
- Slow Ride Into The Sun (ft. Nick Giannakos)
- Eternal Death
- Poseidon
- Throne Of The Damned
Mehr als 15 Jahre Bandgeschichte haben Sceptor bereits auf dem Buckel. 2012 veröffentlichte die Truppe mit Take Command! eine LP, um anschließend für fast ein Jahrzehnt zu verschwinden. Erst während der Covid-Pandemie folgte mit Rise To The Light das zweite Album der Bandgeschichte. Vier Jahre später ist Zeit für Wrath Of The Gods. Die Liste der ehemaligen Bandmitglieder ist lang. Für das neue Album gab es erneut einen Rundumschlag. Nur noch Bandchef Torsten Lang an der Gitarre ist gegenüber dem Vorgängeralbum dabei. Wie schlägt sich die neue Bandbesetzung auf Wrath Of The Gods?
Nach dem Intro ertönt mit Legion und Hades & Zeus solide metallische Kost, die das Rad bestimmt nicht neu erfindet, aber von den Melodien wie auch vom Gesang alles andere als eine schlechte Figur macht. Was sich bereits früh zeigt, ist der etwas hölzerne und dünne Sound. Dieser Punkt zieht sich auch durch das schnelle Slave Of Power, bei dem vor allem die Saitenarbeit deutlich kraftvoller rüberkommen könnte.
Die Augen des Dämons erklingen als metallische Hymne, die sich auf den bekannten Undergroundfestivals um einen Slot am frühen Nachmittag bewirbt. Die Bewerbungsunterlagen sind aber nicht so aufbereitet, dass sie einer längeren Prüfung standhalten oder andere hervorstechende Merkmale aufweisen. Das grundsätzlich gute Material wird unter Wert verkauft.
Hinten raus gibt es vier Nummern, die allesamt jenseits der Fünfminutenmarke sind. Der Auftakt zu Slow Ride Into The Sun verspricht eine epische Hymne. Wie bei den vorherigen Darbietungen kommen die Saiten einfach zu dünn rüber, als dass sich das eigentlich stark gemachte Stück aus der Masse der Veröffentlichungen abheben könnte.
Egal ob Eternal Death, Poseidon oder der Abschluss Throne Of The Damned: Sceptor zeigen ein gutes Händchen für eingängige Kompositionen. Das Problem der unausgegorenen Produktion bleibt bestehen und zieht sich bis zum finalen Riff.




