Night Spectre stellen sich vor

Zehn Fragen an Tasos Molyviatis

Bands aus Griechenland und klassisches Metall kommen im Jahr 2026 sehr edel an. Ein neuer Name sind Night Spectre, die ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Dying Victims Productions auf den Tisch legen. Wir fragten bei Tasos Molyviatis nach, wo die Wurzeln der Band liegen und welche Einflüsse die Truppe aus Athen dazu gebracht haben, selbst ein Instrument in die Hand zu nehmen.

Wann hast du erstmalig ein Instrument in die Hand genommen und welches Instrument war das?

Das erste Mal, dass ich ein Musikinstrument in die Hand nahm, war 1999, als ich eine Fender Squire Strat Gitarre kaufte.

Welche Platte hast du dir als Erstes selbst gekauft?

Die erste Veröffentlichung, die ich je gekauft habe, war Iron Maidens Fear Of The Dark auf CD, irgendwann um 1995.

Wann und wo war dein erstes Livekonzert als Zuschauer und wer stand auf der Bühne?

Meine erste Live-Show als Zuschauer war 1999, Gamma Ray zusammen mit HammerFall. Es fand in Athen statt, während der Tour zur Promotion von Gamma Rays Album Somewhere Out In Space.

Wann und wo hast du erstmalig selbst auf der Bühne gestanden und ein Konzert / einige Songs gespielt?

Ich glaube, das war etwa 2003, mit einer Black-Metal-Band, in der ich damals spielte, in einem kleinen Metal-Club in Athen namens Rodeo Club. Das war wirklich der Anfang.

Welcher Musiker:innen sind deine Vorbilder?

Steve Harris, Bruce Dickinson, Tony Iommi, Ronnie James Dio, King Diamond, Eric Adams, Glenn Tipton und viele, viele andere, aber ich höre hier auf.

Welche Bedeutung hat für dich der Bandname Night Spectre und wie sind du und deine Band-Members auf den Namen gekommen?

Wir wollten einen Namen, der in einfachen Worten die Welt der Nacht, die Dunkelheit selbst und die urtümliche menschliche Angst davor heraufbeschwört. Dieses uralte Unbehagen gegenüber dem, was nicht verstanden werden kann, was der Geist zu leugnen oder davor zu verbergen versucht.
Aber egal, wie weit man versucht zu entkommen, es ist immer da, wartet, kehrt zurück und findet dich schließlich. Also haben wir alle gemeinsam darüber gesprochen und uns auf den Namen Night Spectre.

Wo und wann haben Night Spectre erstmalig live auf der Bühne gestanden und wie waren die Reaktionen des Publikums?

Unser erster und bisher einziger Live-Auftritt fand am 15. Februar in Athen statt, an einem Live-Veranstaltungsort, an dem wir als Support für Conquistadors gespielt haben. Conquistadors sind eine Running Wild-Tributband mit Harry „The Tyrant“ Conklin als Sänger.
Die Reaktion des Publikums war sehr warm, weil wir auf der Bühne voll begeistert waren und es geschafft haben, diese Energie auf das Publikum zu übertragen. Es fühlte sich an wie ein echter Austausch von Metal-Energie zwischen uns und dem Publikum. Diese Erfahrung hat unsere Motivation gesteigert. Jetzt mit der Veröffentlichung unseres Debütalbums, das auch unsere erste offizielle Veröffentlichung überhaupt ist, fühlen wir uns bereit, die nächsten Schritte voranzugehen.

Nenn uns fünf Platten, die für deine Entwicklung als Musiker essenziel waren?

Es fällt mir sehr schwer, nur fünf Alben auszuwählen. Wenn ich aber müsste und aus verschiedenen Bands wählen müsste, würde ich Iron MaidenThe Number Of The Beast, Black SabbathHeaven And Hell, Judas PriestPainkiller, ManowarSign Of The Hammer und Mercyful FateMelissa nennen.

Wenn du zu Hause entspannen möchtest, was legst du auf?

In letzter Zeit, wenn ich nach Hause komme und mich entspannen möchte, höre ich wieder King Crimson und ihr Album In The Wake Of Poseidon. Zu anderen Zeiten ziehe ich Rock Knights von Amethyst.
Im Allgemeinen genieße ich in entspannteren Stimmungen den 70er-Jahre-Progressive Rock sowie den Old-School-Hard Rock. Abseits von Metal höre ich auch alte britische Gothic- und Dark-Wave-Musik.

Danke, die finalen Worte gehören dir.

Vielen Dank für die Fragen, die wir gerne beantworten. Alles Gute, und lasst uns alle auf unsere eigene Weise Heavy Metal unterstützen.