Riley! haben angekündigt, dass ihre neue EP To Live And Die In The American South am 17. Juli 2026 über Pure Noise Records erscheinen wird. Begleitet wird die EP-Ankündigung von der Veröffentlichung ihrer mitreißenden Single Another Round Of Radical ‘Ritas, Please (feat. Tades Sanville, Hot Mulligan).
Als offen queere, progressive Band in einem tiefroten Bundesstaat haben sich Riley! schon immer ihre ganz eigene Form der Zugehörigkeit geschaffen. Dieser Geist durchzieht To Live and Die In The American South von Grund auf – vom Titel selbst bis hin zu den einzelnen Songs: zutiefst persönliche Geschichten über Isolation, Verbundenheit und den ewigen Kampf darum, gesehen zu werden. Jenseits der Mauern ihrer Heimatstadt knüpften sie jedoch Verbindungen, die ihr Überleben erst ermöglichten; sie wuchsen gemeinsam mit einer Fangemeinde heran, die sich in jeder schweißgetränkten Note wiederfand, während sie sich ihre eigenen Gemeinschaften erschlossen.
„This is the first song we wrote with the intention of it being a part of this record. We all wanted to try writing a more upbeat, poppy track. I took a lot of inspiration from modern pop songs that I like and came up with the idea for the verses. We played around with four orfive different ideas or choruses, but ultimately decided the heaviest version just felt right and ended up with what you hear now. I think this is when we decided to start asking our friends to do features all over this EP and felt like Tades would kill it on this track. He initially was supposed to only do one part but through some miscommunication, he ended up recording vocals over what was supposed to be an instrumental break. Sounds badass so we kept it and he still recorded the part we initially intended for him to do. hooray double feature“, sagt die Band.
Riley! ist jene Art von Band, die nur an einem Ort entstehen konnte, der fernab aller Landkarten liegt – eine Band, deren Musik geprägt ist von Isolation, Langeweile, Ängsten, Freundschaft und dem Träumen von dem, was jenseits der Grenzen ihrer winzigen, leicht zu übersehenden Heimatstadt liegt. Auch wenn die spezifischen Details ihrer Geschichte tief im Rio Grande Valley in Südtexas verwurzelt sind, haben die Gefühle, die sie durch ihre hypermoderne Interpretation des Midwest-Emo verstärken, sie um die ganze Welt getragen – von selbst organisierten Headliner-Tourneen bis hin zu gemeinsamen Auftritten mit Schwergewichten des Genres.
Seit sich die Band 2020 in ihrer heutigen Besetzung formierte, vollzog sie auf Alben wie Already Fucked (2021) und Keep Your Cool (2024) eine stetige Wandlung: vom rauen Geheimtipp zum Kultfavoriten hin zu einer der fesselndsten jungen Bands des modernen Emo-Genres. Diesen Aufstieg verdanken sie einer Mischung aus den Twinkle-Texturen hoch gegriffener Gitarren-Voicings, der energiegeladenen Wucht ihrer Rhythmusgruppe und Bluhms zutiefst persönlichem Storytelling.
Mit ihrem Debüt auf Pure Noise Records – To Live And Die In The American South – haben Riley! nun den nächsten Entwicklungsschritt vollzogen. Aufgenommen in Austin, Texas, unter der Regie von Produzent Phil Odom (Militarie Gun, Say Anything , präsentiert die fünf Songs umfassende EP eine Band, die einen klanglich noch präziser ausgearbeiteten Sound pflegt, ohne dabei auch nur ein Quäntchen ihrer ursprünglichen Ecken und Kanten einzubüßen. „We were going for something a little bit more polished“, erklärt Bluhm. „Not everyone is necessarily into screaming emo music, so we wanted to make things a bit more digestible.“
To Live And Die In The American South – Trackliste:
- Roll For Initiative
- Another Round Of Radical ‘Ritas, Please (feat. Tades Sanville, Hot Mulligan)
- Two Bucks (feat. Eric Egan)
- Backseat Bartender (feat. Gabe Wood)
- 73 Summers
Diese stilistische Bandbreite tritt bereits mit dem einleitenden Crescendo von Roll For Initiative in den Vordergrund – einem Stück, das mit einer eigenwilligen, synkopierten Energie und einem Hauch existenzieller Beklemmung hereinbricht –, während Another Round of Radical ‘Ritas, Please‘ (feat. Tades Sanville, Hot Mulligan) den Fokus auf die stille Spirale des Gefühls richtet, außen vor und zurückgelassen zu sein. An anderer Stelle widmet sich die Band in Two Bucks ganz der Melodie, wobei die hohen, schwebenden Harmonien durch Eric Egan von Heart Attack Man verstärkt werden; Backseat Bartender, mit Gabe Wood von Saturdays At Your Place, greift klassische Emo-Einflüsse auf, und der Schlusstitel 73 Summers tauscht die anfängliche Dringlichkeit gegen eine tieferschürfende, nachdenkliche Stimmung ein, während Bluhm mit Trauer, Verlust und der Vergänglichkeit ringt.
Riley! sind:
Ryan Bluhm (they/them) – Gesang, Gitarre
Kris Gallardo (he/him) – Bass
Cesar ‚Izzy‘ Izaguirre (they/them) – Schlagzeug
Riley! online:
https://www.facebook.com/RILEYtherockband/


