Atrocity – Okkult

“Der Beginn eines Meisterwerkes!“

Artist: Atrocity

Herkunft: Ludwigsburg, Deutschland

Album: Okkult

Spiellänge: 56:01 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 26.04.2013

Label: Napalm Records , Black Rose Produktions

Link: https://www.facebook.com/AtrocityOfficial?ref=ts&fref=ts

Klingt wie: Moonspell und Dimmu Borgir

Bandmitglieder:

Gesang – Alexander Krull
Gitarre – Thorsten Bauer
Gitarre – Sander Van Der Meer
Schlagzeug – Joris Nijenhuis

Tracklist:

  1. Pandaemonium
  2. Death by Metal
  3. March Of The Undying
  4. Haunted By Demons
  5. Murder Blood Assassination
  6. Necromancy Divine
  7. Satans Braut
  8. Todesstimmen
  9. Masaya
  10. When Empires Fall To Dust
  11. Beyond Perpetual Ice
  12. La Voisine

Atrocity - Okkult
Die Geburtsstunde der okkulten Metal-Band Atrocity aus Ludwigsburg ist das Jahr 1985, als sie von Alexander Krull und seiner damaligen Crew gegründet wurde. Seitdem veröffentlichte er in regelmäßigen Abständen EPs und Longplayer mit immer wieder wechselndem Line-Up und gründete ganz neben bei im Jahr 2003 sein zweites Projekt Leaves Eyes, welches gleichermaßen erfolgreich ist. Nach After The Storm dürfen sich alle Atrocity-Fans auf den 26.04.2013 freuen, denn dann wird der Nachfolger Okkult erscheinen, der den ersten von drei Teilen der kommenden Okkult-Trilogie bildet.

Zu Pandaemonium, dem Opener der Scheibe, haben die Deutschen bereits einen Videoclip veröffentlicht, der die Spannung auf die neuen zwölf Werke extrem ansteigen lässt. Symphonisch, episch und stets mit einem rasselnden Drumming versehen, galoppiert der erste Track mit Alexander Krulls Gesang voran und wird zusätzlich durch Chor-Einlagen unterstützt. Fette Riffs drücken den Hörer in den Sessel – mit derart viel Power zu Beginn der Okkult-Saga haben die meisten sicher nicht gerechnet. Vergleiche zu Moonspell, Tiamat oder gar Dimmu Borgir sind voll und ganz gerechtfertigt.

Wer an ein Strohfeuer denkt, das Pandaemonium aufleuchten lässt, wird eines Besseren belehrt – direkt der Nachfolger Death By Metal schlägt eine wahnsinnige Schlagzahl an, die zu keiner Sekunde abebbt. Knackig und frisch wird gegroovt, die Melodien in die Länge gezogen und pfeilschnell auf die Gehörmuschel gedonnert. Dabei wird eine Kombination erreicht, die vom Death Metal-Fans bis zum Gothic Metal-Liebhaber positiv aufgenommen werden kann. Sachte Klänge sind glücklicherweise Fehlanzeige – der Aggressionsfaktor wird ständig hoch gehalten. Neben den meist englischen Hits kommen auch die deutschen Tracks wie Satans Braut sehr gut an. Neben dem perfekten Sound und dem klasse Songwriting kommt auch die exelente Vielseitigkeit von Atrocity gut an – die Band beweist einmal mehr, dass sie Highlights am laufenden Band fabrizieren kann, ohne sich selbst zu kopieren. Der schon angesprochene Song Satans Braut erinnert ein wenig an Gothic Metal mit einem guten Schlag Belephegor, ohne jedoch den eigen Stil zu vernachlässigen. Dass Atrocity auch zum Ende die Luft nicht ausgeht, zeigen sie mit dem neunminütigen Epos La Voisine, der immer noch so spannend wie der Opener Pandamonium aufgenommen wird und die Vorfreude auf die nächsten zwei Teile der Okkult-Trilogie steigert.

Fazit: Mit einem derart erfrischenden Longplayer hätte ich bei Okkult vorab nicht gerechnet, doch Atrocity haben mich eines Besseren belehrt! Viel schlimmer ist, dass ich von der Okkult-Trilogie nicht nur infiziert bin, sondern sehnsüchtig auf die nächsten beiden Parts warten muss. Aber wie sagt man so schön? Vorfreude ist die schönste Freude. Und solange die anderen Teile noch nicht raus sind, kann ich erst einmal Okkult Part I bis ins Unermäßliche konsumieren. Von mir eine klare Kaufempfehlung und der CD-Tipp für den April 2013! Anspieltipps: Pandaemonium, Satans Braut und La Voisine
Rene W.
9.5
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Podcast
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