Chatos Land

“Zurück in den Wüstensand der 70er!“

Filmtitel: Chatos Land

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca 100 Minuten

Genre: Western

Release: 31.08.2018

Regie: Michael Winner

Link: http://www.capelight.de/chatos-land

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Charles Bronson – Chato
Jack Palance – Quincy Whitmore
James Whitmore – Joshua Everette
Simon Oakland – Jubal Hooker
Ralph Waite – Elias Hooker
Richard Jordan – Earl Hooker
Victor French – Martin Hall
William Watson – Harvey Lansing
Richard Basehart – Nye Buell

Da haben Capelight Pictures einen über 45 Jahre alten Western wieder herausgekramt und edel verpackt. Chatos Land lautet der Titel und dürfte meiner Generation der achtziger kaum ein Begriff sein. Produziert wurde er bereits im Jahr 1972 und kommt auf 100 Minuten Spiellänge. Regie führte Michael Winner, der vor fünf Jahren im Alter von 78 Jahren verstorben ist und nur zu gerne mit Charles Bronson gedreht hat. Als DVD · 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook und als Blu-ray erblickte der Streifen diesen August erneut das Licht der Western Welt.

In Chatos Land geht es um das Apachen-Halbblut Chato (Charles Bronson), er wird aufgrund seiner Abstammung im kleinen Westernstädtchen Arillo verspottet, diskriminiert und bedroht. Als ihn schließlich sogar der schießwütige Sheriff angreift, tötet Chato ihn aus Notwehr. Er kann fliehen, doch ein aufgebrachter Mob ist ihm bereits dicht auf den Fersen, angeführt vom skrupellosen Kriegsveteranen Quincey Whitmore (Jack Palance), der das Halbblut um jeden Preis hängen sehen will. Um ihn aus seinem Versteck zu locken, vergehen sich die Männer brutal an Chatos Frau und verbrennen seinen Bruder bei lebendigem Leibe. Chato schwört bittere Rache und lockt seine Verfolger in die raue Berglandschaft New Mexicos, die er wie seine Westentasche kennt – und macht die Jäger zu Gejagten …

Fazit: Chatos Land lebt von Charles Bronson, der kaum sprechend den Zuschauer in den Bann zieht. Das Westerndrama lebt von der Spannung der authentischen Haltung, die leider noch heute in den USA zwischen den verschiedenen Hautfarben vorherrscht. Aufgezeigt wird zudem nochmal die Spannung zwischen den Ureinwohnern und dem weißen Mann, der wie eine Pest übers Land einfiel. Die brutalen Taten seiner Verfolger lassen Ihn ebenso kaltblütig werden und streuen zusätzlich Salz in die Wunde, wenn es darum geht, dass Gewalt eben Gegengewalt erzeugt. Natürlich merkt man in allen Belangen, dass der Film nicht im Jahr 2018 produziert wurde, das möchte man aber auch gar nicht, ein Stück Nostalgie schwingt mit und dürfte bei den Western Anhängern der ersten Stunde gut ankommen. Gelungen und sehenswert auch heute noch, so bilde ich den abschließenden Satz zu Chatos Land, seht selber mal rein.
Rene W.
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