Headliner: Hatebreed
Support: Waves Like Walls
Ort: Substage, Karlsruhe
Datum: 26.06.2026
Genre: Hardcore
Link: https://substage.de/

Wenn die Vorreiter des modernen Hardcore ins Substage kommen, kann ich mir das nicht entgehen lassen! Da halten mich selbst Außentemperaturen von fast 40°C nicht von ab. Die Ingolstädter Waves Like Walls haben die Ehre, das kollektive Schwitzen zu eröffnen.

Pünktlich um 20 Uhr betreten Waves Like Walls die Bühne und legen schon mal ordentlich vor! Obwohl anfänglich die Temperaturen im Inneren des Substages noch ganz angenehm sind, ändert sich das ziemlich zügig. Wenn Waves Like Walls Sänger Marki einen Circlepit verlangt, liefert das Karlsruher Publikum! Songs wie Keep Fighting, Never Enough oder They Preach, We Burn sorgen für ordentlich Action unter den Gästen und liefern einen guten Einblick in ihr bisheriges Schaffen. Der Melodic Hardcore der Band lädt zum Mitsingen ein und immer wieder findet man den Fronter im Graben, um gemeinsam mit den Fans zu singen. Waves Like Walls haben bei ihrem Job als Einheizer wirklich alles richtig gemacht und die Temperaturen im Substage messen jetzt schon gefühlt 50°C.

Bevor Hatebreed die Bühne betreten, verteilt die Security-Crew Wassereis an die Gäste, um zumindest ein wenig den Temperaturen entgegenzuwirken. Fürsorge wird hier großgeschrieben und die Besucher nehmen das Gratiseis dankend an. Als gegen 21 Uhr I Will Be Heard das Set eröffnet, ist die Abkühlung jedoch schnell verdampft! Die Energie ist gewaltig und trotz hoher Temperaturen geben die Karlsruher direkt von Anfang an Vollgas! Mit Kill Count Increase folgt ein neuer Song vom kommenden Album, der sich perfekt zu Klassikern wie A Call For Blood oder Destroy Everything gesellt. Auch die bereits erschienene Single Make The Demons Obey darf nicht fehlen. Verschnaufpausen gibt es wirklich absolut keine und Hatebreed feuern ihre Songs Schlag auf Schlag Richtung Publikum. Auch nach über 30 Jahren ist die Energie ungebrochen und man kann die Freude der Band wahrlich spüren.

Der Posten am Bass wird mittlerweile von Carl Schwartz besetzt, den einige als Frontmann von First Blood kennen dürften. Neulinge werden von Jamey mit As Diehard As They Come begrüßt und er bedankt sich bei allen Wiederholungstätern. Vor allem die langjährigen Fans dürften sich über Smash Your Enemies von der ersten EP Under The Knife aus dem Jahre 1996 gefreut haben. Aber auch das Debütalbum Satisfaction Is The Death Of Desire kommt am heutigen Abend nicht zu kurz. Generell liefern Hatebreed ein Best-of-Set, das fast keine Wünsche offenlässt, und sorgen somit dafür, dass die Hitze immer weiter steigt. Außerdem sorgt die Ankündigung eines neuen Albums, das am 6. November erscheinen soll, für Jubel. Mit Looking Down The Barrel Of Today beenden die Neuengländer ihren Auftritt nach einer guten Stunde, die an Intensität kaum getoppt werden könnte!
Vielen Dank und größten Respekt an die gesamte Substage-Crew für diesen tollen, wenn auch sehr schweißtreibenden Abend. Ihr macht einen großartigen Job!




















