House Of Lords – Indestructible

“Unkaputtbar.“

Artist: House Of Lords

Herkunft: Vereinigte Staaten von Amerika

Album: Indestructible

Spiellänge: 51:15 Minuten

Genre: Melodic Rock

Release: 03.06.2015

Label: Frontiers Music

Link: https://www.facebook.com/houseoflordsofficial und www.jameschristianmusic.com

Bandmitglieder:

Gesang – James Christian
Gitarre – Jimi Bell
Bassgitarre – Chris McCarvill
Schlagzeug – BJ Zampa

Tracklist:

  1. Go To Hell
  2. Indestructible
  3. Pillar Of Salt
  4. 100mph
  5. Call My Bluff
  6. We Will Always Be One
  7. Die To Tell
  8. Another Dawn
  9. Eye Of The Storm
  10. Ain’t Suicidal
  11. Stand And Deliver

House Of Lords - Indestructible

Aktuell habe ich zwar das Gefühl, dass jeden Tag aus irgendeiner Ecke der Welt eine neue Band auftaucht, aber es gibt auch noch diese Bands, die schon gefühlte Ewigkeiten da sind und einen musikalisch durch einen Abschnitt des Lebens begleiten. So eine Band ist House Of Lords. Im Jahr 1989 haben sie ihr selbstbetiteltes Album veröffentlicht, am 03.06.2015 erscheint über Frontiers Music mit Indestructible das zehnte Album. Klingt nach relativ wenig Alben. Allerdings gab es auch mehrere Besetzungswechsel und eine längere Pause in der Bandgeschichte, so dass es nach dem Album Demons Down aus dem Jahr 1992 doch wirklich zwölf Jahre dauerte, bis im Jahr 2004 das Folgealbum The Power And The Myth erschien. Nun also Kopfhörer auf und in den Entspannungsmodus schalten. 😉

Richtig schön rockig startet das Album mit Go To Hell, und auch das Titelstück Indestructible setzt den eingeschlagenen Weg fort. Und bei beiden Songs komme ich mir vor, wie ein Wackeldackel, denn mein Kopf macht ähnliche Bewegungen. 😀

Nach diesen beiden Uptempo-Songs wird das Tempo erst mal ein wenig gedrosselt, ich würde Pillar Of Salt als Halbballade bezeichnen. Trotz des teilweise vorhandenen leichten Blues-Einschlags nicht ganz meins, aber natürlich auch eines der Trademarks von House Of Lords. Und trotz des Titels handelt es sich auch bei Eye Of The Storm eher um eine Halbballade, wobei es ja im Auge des Sturms auch ruhig ist (*Klugscheißermodus aus*)…

Mit We Will Always Be One gibt es dann die vollendete Ballade auf die Ohren, aber das war es eigentlich auch mit ruhig. Sowohl Die To Tell als auch Another Dawn nehmen noch einmal schön Fahrt auf. Und mit Ain’t Suicidal und Stand And Deliver treten House Of Lords zum Ende des Albums noch einmal richtig auf das Gaspedal. Himmelhilf, bei Stand And Deliver gebe ich mich sofort geschlagen, das ist ein klasse Song! Und mit reinem Entspannungsmodus war wohl auch nicht, da werden sogar meine schon etwas älteren Knochen wieder beweglich. Gut, dass ich den Funkkopfhörer auf hatte, da war die Bewegungsfreiheit größer. 😀

Fazit: Ich hatte die Karriere der Band nicht wirklich intensiv verfolgt, mein Lieblingslied war bislang immer noch Never Look Back vom Album Cartesian Dreams aus dem Jahr 2009. Aber zu meiner Playlist sind jetzt definitiv noch einige Songs dazugekommen, das ist richtig klasse, was House Of Lords da raushauen. Hätte ich ein Cabrio, würde ich das Verdeck runterlassen, das Album reinschmeißen und durch den Frühsommer fahren. Da ich ja bekanntermaßen eher eine Freundin der schnelleren Songs bin, stehen die dann auch in meinen Anspieltipps.

Anspieltipps: Go To Hell, Indestructible, Die To Tell, Another Dawn, Ain't Suicidal und Stand And Deliver
Heike L.
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