Salem – Forgotten Dreams

“Ein kleines Schätzchen zum Jahresende 2013“

Artist: Salem

Herkunft: Hull, England

Album: Forgotten Dreams

Spiellänge: 57:05 Minuten

Genre: NWOBHM/ Melodic Rock

Release: 06.12.2013

Label: Pure Rock Records

Link: http://www.salemband.co.uk/index.html

Bandmitglieder:

Gesang – Simon Saxby
Gitarre – Paul Macnamara
Gitarre – Mark Allison
Bass – Adrian Jenkinson
Schlagzeug – Paul Mendham

Tracklist:

  1. Forgotten Dreams
  2. High Stakes
  3. When Love Is In Your Heart
  4. This Heart Is Mine
  5. Kazakafnu
  6. The Answer
  7. Reach To Eternity
  8. The Best Is Yet To Come
  9. X-Rated
  10. Break The Chains
  11. Ask The Lonely
  12. Aftershock

Salem-Forgotten-Dreams
Rund drei Jahre nach dem ersten Album In The Beginning erscheint das neue Album Forgotten Dreams von Salem. Getreu dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ liefern die fünf Jungs aus England noch einmal eine musikalische Perle zum Ende des Jahres 2013 ab. Das neue Album verspricht britische Höflichkeit in NWOBHM-Manier. Und in der Tat präsentierem Salem ausgefeilten, abwechslungsreichen und hoch melodischen Metal. Die Twin-Guitar-Leads und die klasse Basseinlagen geben Salem eine unverwechselbare Note, an der sich sicherlich jeder Hard Rock-Fan und Verfechter des britischen Metals erfreuen wird. Die Songs sind alle eher ruhig gehalten. Bei einigen Stücken hätte man sich aber dann doch ein bisschen mehr Power gewünscht, um nicht ganz in einen Zustand der Tiefenmeditation zu verfallen.

Obwohl das Album unter dem Genre NWOBHM erschienen ist, kann man das nicht so ganz stehen lassen. Auch wenn Songs wie Forgotten Dreams und Reach To Eternity sich diesem Genre voll und ganz verschrieben haben, liegt der Schwerpunkt bei Forgotten Dreams eher im Melodic Rock. Das zeigen vor allem Stücke wie High Stakes und The Best Is Yet To Come, die durch anmutige Riffs und ihre Eingängigkeit voll und ganz überzeugen.

Fazit: Es ist eine echte Verschwendung, dass Salem rund 30 Jahre gebraucht haben, um dieses Album veröffentlichen zu können. Ich hätte gerne schon früher und vor allem mehr von der Band gehört. Man kann über Forgotten Dreams kaum ein schlechtes Wort verlieren. Stellenweise sind mir die Songs zu ruhig ausgefallen, aber andererseits ist das Album gut produziert und zieht den Hörer mit ausgefeilten und abwechslungsreichen Liedern in seinen Bann. Überrascht war ich besonders von Break The Chains, das mit gut gesetzten Keyboardakzenten aufwarten kann. Alles in allem macht das Album einfach Laune und erinnert an die guten alten Zeiten. Also hört es euch an!

Anspieltipps: Forgotten Dreams, Break The Chains und The Best Is Yet To Come
Patrick H.
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