The Wounded Kings – Embrace Of The Narrow House

 

“Okkulte Klänge!“

Artist: The Wounded Kings

Album: Embrace Of The Narrow House

Spiellänge: 42:29 Minuten

Genre: Doom Metal

Release: 11.03.2011

Label: High Roller Records

Link: http://www.myspace.com/thewoundedkings2

Klingt wie: The Wandering, Hour Of 13

Bandmitglieder:

Gesang/Gitarre – George Birch
Gitarre/Keyboard – Steve Mills
Bass – Luke Taylor
Schlagzeug – Nick Collings

Trackliste:

  1. Embrace Of The Narrow House
  2. The Hours
  3. Melanthos
  4. The Eighth House
  5. Master Of Witches
  6. Shroud Of Divine Will
  7. The Private Labyrinth

Das Label Hight Roller Records präsentiert das Re-Release des Albums Embrace Of The Narrow House der englischen Band The Wounded Kings. Das erste Album von 2008 weist noch ein anderes Cover auf, welches bei der Neuveröffentlichung allerdings verändert wurde. So zeigt es jetzige drei nackte Frauen, die um ein Feuer tanzen. Da sich die Band mit okkulten Thematiken beschäftigt, kann man also hier auf Hexen schließen. Ein sehr kunstvolles Bild, welches mit verwaschenen Farben an den Retro Style erinnert.

Der erste Song ist auch der gleichnamige Albumtitel Embrace Of The Narrow House. Soundeffekte leiten den Song sachte ein und eine düstere Musik, die durch das Keyboard hervorgerufen wird, beginnt den Titel. Die Orgeltöne schaffen eine düstere Atmosphäre und ein Sprechgesang, der von Platte kommt, wird eingesetzt. Dann setzen die Gitarren kraftvoll ein und nehmen die Mystik mit. Das Tempo ist sehr tragend und wird durch die mit Hall verstärkte Stimme angetrieben. Sehr depressiv klingt das ganze Arrangement und auch der Gesang ist sehr schleichend angelegt. Ein kurzes Solo, welches etwas Unruhe hineinbringt, findet seinen Platz, aber der Grundtakt wird gehalten. Die Instrumente klingen für kurze Zeit aus und nur das Keyboard ist zu hören, das chorähnliche Gesänge einspielt. Dann setzen die Gitarren wieder kraftvoll ein und der Song fließt weiter wie bisher.

Dunkel und finster wird es auch mit The Hours. Die Spielweise ist ähnlich tief und tragend. Auch der Gesang ist im selben Stil gehalten wie im Opener. Das hohe Solo sticht heraus und gibt eine auflockernde Facette preis. Ein kurzer instrumentaler Break läutet den nächsten Abschnitt ein, der mit der Grundmelodie weiter geht. Im Hintergrund hört man die Stimme des Frontmannes George schreien. Hauptaugenmerk wird definitiv auf die Instrumente gelegt und der Gesang dient nur als Untermalung.

Auch finden sich mit The Eighth House und Shroud Of Divine Will zwei instrumentale Stücke auf dem Album. Das erst genannte Stück ist etwas aggressiver gehalten, aber dennoch düster und finster. Eine langsame Melodie wird gewählt und klingt depressiv aus den Boxen. Somit wird Raum für eigene Interpretationen und Vorstellungen geschaffen. Spielerisch ist es doch sehr einfach gehalten und erfordert kein großes Können. Die Orgelklänge des Keyboards verbreiten erneut eine mystische Aura und die lauten Rockinstrumente verstärken diese Impression. Die grellen Töne der Gitarren, die ertönen, wenn der Sound nicht so stimmt, passen nicht und klingen falsch. Allerdings ist dieser Song nicht komplett textfrei und so setzt spät doch noch der Gesang ein.

Fazit: Das Album erscheint im 70er Jahre Style und ist typisch für dieses Genre. Tragend und mystisch klingt das gesamte Werk und erhält durch die Stimme des Sängers seinen Charakter. Augenmerk wird, wie oben erwähnt, in erster Linie auf die Instrumente gelegt. Abwechslung wird leider nicht geboten und alles in ähnlicher Machart vorgetragen. Das Konzept der Band The Wounded Kings wird deutlich und sollte Fans dieser Richtung gefallen. Sehr schwere Kost auf hohem Niveau wird hier gezeigt. Anpieltipps: The Hours, Master Of Witches
Nadine S.
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