Tracer – El Pistolero

“Schweißtreibender, energiegeladener Stoner Rock aus Down Under “

Artist: Tracer

Herkunft: Australien, Adelaide

Album: El Pistolero

Spiellänge: 52:17 Minuten

Genre: Rock, Stoner Dessert Rock

Release: 26.04.2013

Label: Mascot Records

Link: http://www.tracer-band.com/

Klingt wie: Black Stone Cherry, Queens Of The Stone Age, Kyuss

Bandmitglieder:

Gesang/ Gitarre – Michael Brown
Bass /Gesang – Jett Heysen-Hicks
Drums – Andre Wise

Tracklist:

  1. El Pistolero
  2. Lady Killer
  3. Dirty Little Secret
  4. Dead Garden
  5. Ballad of El Pistolero
  6. Santa Cecilia
  7. Wolf In Cheap Clothes
  8. Scream In Silence
  9. Hangman
  10. Manic For Ya
  11. There’s A Man
  12. Until The War Is Won
  13. Now I Ride

Tracer - El Pistolero
El Pistolero, so heißt das neue Album aus dem Down Under. Es ist das zweite Studioalbum des australischen Trios Tracer, welches von keinem anderen als dem großartigen Kevin Shirley (Led Zeppelin, Iron Maiden, Slayer) produziert wurde. Was kann da noch schief gehen? Meiner Ansicht nach nichts, die Platte wurde in nur sieben Tagen im Studio aufgenommen und hat es voll in sich.

Das Cover erinnert zwar mehr an was Südamerikanisches, Mexikanisches, aber es folgt feinster australischer Stoner Dessert Rock, kombiniert mit 70ies und 80ies Elementen sowie Power Rock-Einflüssen. Man kann Parallelen zu einzigartigen Bands dieses Genres ziehen, die da zum Beispiel wären: Kyuss, Queens Of The Stone Age usw., worauf folgendes Statement von Sänger Michael Brown entstand: „Das sind Bands, die ich liebe, deswegen macht mir das überhaupt nichts aus. Es ist offensichtlich ein Kompliment. Ich meine, wenn die Leute sagen würden, wir klingen wie Justin Bieber, wäre ich ziemlich angepisst, aber das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen!“. Nein, das kann ich mir wahrhaftig nicht vorstellen, denn wir hören auf diesem Album laute, rockige und schweißtreibende Musik mit harten, kantigen Gitarrensounds und treibenden Drums – man spürt einfach die harte Arbeit, welche in jedem einzelnen Song steckt und das Resultat ist sehr präsent: Drei Leute schaffen es, mächtig Lärm zu machen und geballte Energie zu verstreuen.

2012 bekamen Tracer den Classic Award als „Best New Band“ mit dem Debütalbum Spaces in Between (2011). Neben den hochenergetischen Stoner Rock-Hymnen findet man aber auch durchaus fast balladenartige, chillige Momente in der erzählten Geschichte, welche das komplette Album durchzieht und über einen coolen Desperado, der durch die Wüste zieht, handelt. Das Erzählte endet mit dem Schlußsong Now I Ride und lässt den Hörer gemeinsam mit dem Cowboy in den Sonnenuntergang reiten, nachdem der Krieg gewonnen ist (Until The War Is Won). Wir werden gespannt warten, ob es eine Fortsetzung um das Leben des Wüstencowboys gibt. Man kann nur sagen: Es handelt sich um ein Kraftpaket von feinster Rockmusik, wenn man über El Pistolero spricht.

Fazit: Ein absolut gelungenes zweites Studioalbum aus Down Under, was definitiv süchtig macht und mehr als nur gute Laune verbreitet. Egel welches Alter, es passt einfach in das CD-Regal eines jeden, der auf Rock und Stoner (jeglicher Art) steht. Laut, knallhart, direkt und ehrlich. Was will man mehr? Einfach empfehlenswert! Anspieltipps: Dirty Little Secret, Wolf in Cheap Clothes und Hangman
Franziska S.
9.5
9.5
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