Volbeat – God Of Angels Trust

Ziehen ihren Stiefel weiter ohne Abstriche durch

Artist: Volbeat

Herkunft: Kopenhagen, Dänemark

Album: God Of Angels Trust

Spiellänge: 44:16 Minuten

Genre: Heavy Metal, Metal, Rock ’n‘ Roll, Rock

Release: 06.06.2025

Label: Vertigo / Universal

Link: https://www.volbeat.dk/de/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Michael Poulsen
Bassgitarre – Kaspar Boye Larsen
Schlagzeug – Jon Larsen

Tracklist:

  1. Devils Are Awale
  2. By A Monster’s Hand
  3. Acid Rain
  4. Demonic Depression
  5. In The Barn Of The Goat Giving Birth To Satan’s Spawn In A Dying World Of Doom
  6. Time Will Heal
  7. Better Be Fueled Than Tamed
  8. At The End Of The Sirens
  9. Lonely Fields
  10. Enlightening The Disorder (By A Monster’s Hand Part 2)

Die dänischen Rock-Giganten Volbeat – bestehend aus Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug) und Kaspar Boye Larsen (Bass) – melden sich mit voller Wucht zurück. Am 06.06.2025, erschien ihr mittlerweile neuntes Studioalbum mit dem Titel God Of Angels Trust über Vertigo / Universal Music. Das neue Werk enthält zehn brandneue Songs und bietet mit einer Spielzeit von 44 Minuten eine kraftvolle Mischung aus Heavy Metal, Rock ’n‘ Roll, Metal und Rock – ganz im typischen Volbeat-Stil. Mit ihrem unverwechselbaren Sound und energiegeladenen Riffs knüpft die Band nahtlos an frühere Erfolge an.

Mit Devils Are Awale und By A Monster’s Hand startet das dänische Trio recht hart und dynamisch in die Platte. God Of Angels Trust weist mehrere Gesichter auf und lässt allen Einflüssen der Band genug Platz zur Entfaltung. Das eröffnende Duo geht zielstrebig zur Sache und bringt die Stimmung schnell in hohe Gefilde. Michael Poulsen hat zweifelsohne Lust, etwas mehr auf den Putz zu hauen, ohne übers Ziel hinauszuschießen. Seinen Ausgleich findet er ohnehin bei Asinhell und so belässt er es, auf God Of Angels Trust nur einmal kurz die Zähne zu zeigen. Der Griff wird lockerer, Acid Rain ist eine ruhige rockige Nummer mit den typischen wie markanten Vocals, die irgendwo im Hardrock leben, aber auch gut im Pop Rock Anklang finden. Schnell springen sie zu Demonic Depression. Die anfänglichen Riffs sind erneut wuchtig. Die erste Ruhephase wurde gut überstanden. Giftig und mit dem klaren Blick nach vorne lassen Volbeat schnelle Auswüchse für sich sprechen, bis es zum modernen klaren Refrain kommt. Zwischen Mainstream und Metal leben Volbeat ihre ganz eigenen Gedanken, die sie auf ihrem neuen Silberling neu zelebrieren. Abwechslungsreich und mit einem begnadeten Sänger Michael Poulsen lassen sie die Herzen ihrer Fans schneller schlagen, ohne im eigenen Saft zu schmoren und keine Möglichkeit zu nutzen, um eine Entwicklung zu nehmen. Eine solche Situation wird wunderbar vermieden und auch nach 24 Minuten haben die Musiker noch die Möglichkeit, in ihrem Songwritinggewand neue stimmungsvolle Kompositionen zu kreieren.

Volbeat – God Of Angels Trust
Fazit
Rockig, mit Metal Ausflügen und Rock 'n' Roll Hüftschwüngen gleiten Volbeat einmal mehr durch die Genres. Im Fokus steht einmal mehr Michael Poulsen, der mit seinen Vocals für eine unverwechselbare Akustik sorgt. Weiterhin haben die Jungs Spaß an ihren neuen Werken und lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie langsam satt werden könnten. In 44 Minuten erkennt man keine Schwachstellen oder gar füllende Songs. Gelungen und sachlich bringen sie auch dieses Langeisen sicher in den Heimathafen und werden alle ihre Fans zufriedenstellen. 

Anspieltipps: Devils Are Awale und By A Monster's Hand
René W.
8
Leserbewertung5 Bewertungen
4.8
8
Punkte