Accept – Stalingrad

“Eine Blaupause des Metals“

Artist: Accept

Album: Stalingrad

Spiellänge: 49:75 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 06.04.2012

Label: Nuclear Blast

Link: http://www.acceptworldwide.com/

Klingt wie: Saxon oder U.D.O.

Bandmitglieder:

Gesang – Mark Tornillo
Gitarre – Wolf Hoffmann
Gitarre – Herman Frank
Bass – Peter Baltes
Schlagzeug – Stefan Schwarzmann

Tracklist:

  1. Hung, Drawn And Quartered
  2. Stalingrad
  3. Hellfire
  4. Flash To Bang Time
  5. Shadow Soldiers
  6. Revolution
  7. Against The World
  8. Twist Of Fate
  9. The Quick And The Dead
  10. The Galley

Accept_Stalingrad-Cover

Accepts kommendes Album Stalingrad wird die ganze Konkurrenz auf die hinteren Ränge verweisen und sich in sämtlichen einschlägigen Magazinen die Pole-Position sichern. Das ist meine Prognose, denn das Duo Hoffmann/Frank liefert nach dem zurecht umjubelten letzten Album Blood Of The Nations erneut überzeugende Arbeit ab, welche druckvoll durch die Rhythmusfraktion Baltes/Schwarzmann begleitet und durch Tornillos Organ veredelt wird. Dabei sprüht die Band vor Ideenreichtum und knallt einen Oberhammer nach dem nächsten mit größter Spielfreude durch die Boxen. Sei es der schnittige Opener Hung, Drawn And Quartered, von dem sich Iron Maiden ruhig mal eine fette Scheibe abschneiden könnten (was für ein Solo), der Kosakenchor – Brecher Stalingrad oder „Häuptling reitendes Fäustchen“- Hellfire.

Feiner Speedmetal erwartet den Hörer in Flash To Bang Time, bevor die Halbballade Shadow Soldiers Mark Tornillos „Zweitstimme“ voll zur Geltung bringt, des Weiteren einen göttlichem Refrain inklusive Gänsehaut zeigt. Dieses schwindelerregend hohe Level wird unglaublicherweise mit Revolution und Against The World gehalten. In beiden Songs brilliert präziser Accept-Metal made in Germany und ruft im ersten Song zur Revolution und im zweiten zum gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung auf. Der Sack wird mit dem Stück Twist of Fate zugemacht, das mit halbakustischer Eleganz subtil besticht, um dann mit breit gefächerten Bangattacken die Herzen aller Metalfans zu erobern. The Quick And The Dead hinterlässt einen weniger starken Höreindruck, ist dennoch fetziger als das Material, das sich andere Metalgrößen trauen unter das Volk zu werfen. The Galley ist ein schwerer Brecher, interessant wird der Song jedoch erst im letzten Drittel. Hier baut man, ganz versteckt, eine klar gespielte Gitarrenmelodie ein und hinterlässt den Hörer in nachdenklicher Stimmung.

Fazit: Grandios. Was soll man angesichts eines solchen Albums noch sagen? Stimmige Songs, druckvolle Produktion, wunderbare Refrains, geile Gitarren.Accept machen ganz deutlich klar, wer der Chef in der gesamten Metalszene ist! Anspieltipps: Hung, Drawn And Quartered, Shadow Soldiers und Revolution
Dominik B.
10
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