Nachdem die Band die Musik-Szene mit neuen Songs wie Scum, Ball & Chain und Big Brother begeistern konnte, veröffentlichen die schwedischen Rap-Metal-Pioniere Clawfinger nun ihre aktuelle Single-Auskopplung Going Down (Like Titanic). Der Song stammt aus ihrem kommenden Studioalbum Before We All Die, das am 20. Februar über PERCEPTION – A Division Of Reigning Phoenix Music erscheinen wird.
Before We All Die ist der erste Longplayer von Clawfinger seit 19 langen Jahren und verbindet ihre unverkennbare Mischung aus Rap, harten Grooves und gesellschaftskritischen Texten mit der Dringlichkeit der heutigen Zeit.
Sänger Zak Tell verrät uns über die neue Single:
„Alles begann mit einem albernen, prahlerischen Rap-Text, einfach weil mir der Beat genau das vorgegeben hat. Das war überhaupt nicht besonders durchdacht, eher ein Aneinanderreihen cooler Wörter, die sich gereimt haben. Ich schätze, in gewisser Weise ging es dabei um ein Clawfinger-Comeback, ohne dass ich wirklich bewusst darüber nachgedacht habe – nicht, dass wir wirklich weg gewesen wären, aber es ist eben eine ganze Weile her, seit wir etwas veröffentlicht haben. Die Frage, die der Text am Ende stellte, war wohl: Worauf kommen wir eigentlich zurück? Wir mögen ja großartig sein und all das, aber trotzdem ist immer noch alles komplett im Eimer. Wir können prahlen und angeben, aber wir sind trotzdem arrogante Idioten, die auf einen totalen Zusammenbruch der Welt, wie wir sie kennen, zusteuern.
Die Idee mit dem Titanic-Refrain kam von Jocke, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ihm bewusst war, was für eine großartige Metapher das für den Text ist. Wir reden hier von einem riesigen Schiff, von dem alle gesagt haben, es sei unsinkbar … und das gesunken ist. Reiche Leute, die an Bord feiern und den Luxus ganz oben genießen, während die weniger privilegierte Arbeiterklasse unten feststeckte – alle direkt auf eine Katastrophe zusteuernd, ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben. Kommt einem doch irgendwie bekannt vor?“
Dass Clawfinger selbst fast zwei Jahrzehnte seit ihrem letzten Studioalbum präsenter denn je sind, ist alles andere als selbstverständlich – und genau das macht es spannend. Auf Social Media und den Streaming-Diensten zieht die Band ordentlich Aufmerksamkeit, neue Songs funktionieren ebenso wie das alte Material. Mit ihrem scharfen Blick auf eine Welt im Dauerkrisenmodus und einem Sound, der sofort wiedererkennbar ist, treffen Clawfinger einen Nerv und Zeitgeist. Und zwar nicht nur bei den Fans der ersten Stunde, sondern auch bei einer neuen, jüngeren Metal-Generation. Das Ergebnis: eine Band, die nach all den Jahren nicht nostalgisch wirkt, sondern erstaunlich gegenwärtig. Ihre Musik und Botschaft sind heute aktueller sind denn je.
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