Grin – Incantation (EP)

Drei Tracks – eine Reise

Artist: Grin

Herkunft: Berlin, Deutschland

Album: Incantation

Genre: Heavy Psych Doom

Spiellänge: 12:40 Minuten

Release: 29.08.2025 / 10.10.2025 (Vinyl)

Label: The Lasting Dose Records

Link: https://www.facebook.com/GRINCULT/

Bandmitglieder:

Bass – Sabine Oberg
Schlagzeug, Gesang – Jan Oberg

Tracklist:

  1. Incantation
  2. The Color Of Ghosts
  3. Echoes In The Static (Bonus Track)

Schon wieder frischer Stoff aus Berlin! Nach dem Release ihres Albums Acid Gods im Mai dieses Jahres meldet sich das Berliner Heavy-Psych-Doom-Duo Grin erneut mit neuem Material zurück. Seit dem 29. August 2025 ist ihre neue EP Incantation digital erhältlich – und am 10. Oktober 2025 folgt eine limitierte 7″-Vinyl, die exklusiv über Bandcamp vertrieben wird.

Grin, Odonien Köln 2025, Pic by Big Simonski

Aufgenommen wurde die EP live an der Wave Akademie in Berlin – eingefangen von Anton Urban. Für den Mix und das Mastering zeigt sich – wie könnte es anders sein – Grin-Mastermind Jan Oberg persönlich verantwortlich. Das Duo, bestehend aus dem Ehepaar Sabine und Jan Oberg, ist in der Stoner- und Doom-Szene längst kein Geheimtipp mehr. Neben Grin sind beide auch fester Bestandteil von Earth Ship, wo sie von André Klein am Schlagzeug unterstützt werden.

Mit einer Laufzeit von gerade einmal 12:40 Minuten ist Incantation zwar formal eine EP, inhaltlich aber eine Wucht. Drei Tracks – Incantation, The Color Of Ghosts und Echoes In The Static (Bonustrack) – liefern alles, was man von Grin erwartet: düstere Klanglandschaften, hypnotische Riffs und eine psychedelische Tiefe, die unter die Haut geht.

Schon der eröffnende Titeltrack wirkt wie ein Zauberspruch: hart, betörend und zugleich entrückt. Bei The Color Of Ghosts setzt sich diese Reise fort – atmosphärisch dicht und druckvoll. Der Song entführt uns in ein geisterhaftes Zwischenreich – ein faszinierendes Wechselspiel aus Doom, Psychedelic und emotionaler Wucht. Und der abschließende Bonustrack Echoes In The Static? Kein technisches Störsignal, sondern pure künstlerische Intention. Eine klangliche Offenbarung, die sich bewusst zwischen Noise, Drone und Doom bewegt – und dabei nie die Handschrift des Duos verliert.

Grin – Incantation (EP)
Fazit
Drei starke, vielschichtige Tracks, die den kreativen Output von Grin nach Acid Gods eindrucksvoll fortsetzen. Für Fans und Sammler ist die auf 300 Stück limitierte 7"-Vinyl ein absolutes Must-Have – und dürfte entsprechend schnell vergriffen sein.
Zugegeben: Für ein vollwertiges Album ist Incantation zu kurz. Aber vielleicht ist genau das der Punkt – ein Appetizer für das, was da noch kommt?

Anspieltipps? Natürlich alle drei: Incantation, The Color Of Ghosts und Echoes In The Static
Juergen S.
9.3
Leserbewertung0 Bewertungen
0
9.3
Punkte