Prong – X – No Absolutes

“Starker Auftritt“

Artist: Prong

Herkunft: Texas, USA

Album: X – No Absolutes

Spiellänge: 37:26 Minuten

Genre: Industrial, Metal

Release: 05.02.2016

Label: Steamhammer/SPV

Link: http://prongmusic.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – Tommy Victor
Bassgitarre – Jason Christopher
Schlagzeug – Art Cruz

Tracklist:

1. Ultimate Authority
2. Sense Of Ease
3. Without Words
4. Cut And Dry
5. No Absolutes
6. Do Nothing
7. Belief System
8. Soul Sickness
9. In Spite Of Hindrances
10. Ice Runs Through My Veins
11. Worth Pursuing
12. With Dignity
13. Universal Law (Bonus Track)

PRONG - X-No Absolutes

Prong sind eigentlich immer wieder für eine Überraschung gut. Nach dem doch recht durchwachsenen Coveralbum auf Labelwunsch im letzten Jahr kommt nun aktuell mit X – No Absolutes das neue Werk der Texaner in die Regale und Playlisten der Fans. Zwar beginnt man die Platte recht verhalten, kann sich aber über grandios gute Songs wie Without Words und Cut And Dry zum gemäßigten und für die Band recht modernen Titelsong No Absolutes steigern, um dann das ungewöhnliche, aber gleichzeitg hochmelodische Do Nothing anzustimmen, denn hier wird zur Abwechslung mal mit echtem Gesang gearbeitet. Sperriger ist Belief System mit seinen dissonanten Gangshouts, Boden gewinnt man glücklicherweise wieder mit der Abrissbirne In Spite Of Hindrances. Generell sollte man wissen, dass Mastermind Tommy Victor mit externen Songwritern zusammenarbeitet, um im Anschluss die an ihn angetragenen Songideen in ein Prong-Gewand zu stricken. Dieser Arbeitsprozess wirkt sicherlich entspannender im Alltag des vielbeschäftigten Gitarristen, schließlich verdient er sich als Musiker beim Schinkengott Glen Danzig seine Brötchen. Verdammt cool ist auch Ice Runs Through My Veins und das darauf folgende Riffmonster Worth Pursuing, das zu hundert Prozent jedem Metalfan gefallen muss. With Dignity ist ebenfalls ein hervorragender Song, und mit dem rumpeligen Bonustrack Universal Law wird die Platte abgerundet.

Fazit: Im Vergleich zu Ruining Lives würde ich das aktuelle Album etwas schwächer bezeichnen, dennoch eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, denn hier wird mitnichten Einheitsbrei gekocht, vielmehr kreativ gearbeitet und Neues ausprobiert.

Anspieltipps: Without Words, Do Nothing und Ice Runs Through My Veins
Dominik B.
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