The Dark Element – Songs The Night Sings

Ergründe die dunklen Seiten in dir

Artist: The Dark Element

Herkunft: Finnland

Album: Songs The Night Sings

Spiellänge: 55:55 Minuten

Genre: Symphonic Metal

Release: 08.11.2019

Label: Frontiers Music s.r.l.

Links: https://www.facebook.com/TheDarkElement/
https://www.instagram.com/thedarkelementofficial/

Produktion: Jani Liimatainen

Bandmitglieder:

Gesang – Anette Olzon
Gitarre, Keyboards, Programming – Jani Liimatainen
Schlagzeug – Rolf Pilve
Bassgitarre – Jonas Kuhlberg

Tracklist:

  1. Not Your Monster
  2. Songs The Night Sings
  3. When It All Comes Down
  4. Silence Between The Words
  5. Pills On My Pillow
  6. To Whatever End
  7. The Pallbearer Walks Alone
  8. Get Out Of My Head
  9. If I Had A Heart
  10. You Will Learn
  11. I Have To Go

Eines steht schon mal fest, an Erfahrung mangelt es dem finnischen Projekt The Dark Element mit Sicherheit nicht. Sowohl Anette Olzon (ex-Nightwish), als auch Jani Liimatainen (ex-Sonata Arctica) haben eine sehr erfolgreiche und intensive Karriere in unterschiedlichsten Formationen hinter sich. Das gemeinsame Projekt The Dark Element wir nun mit dem zweiten Studioalbum Songs The Night Sings fortgesetzt. Und es verwundert dabei nicht, dass sich die beiden musikalisch auf altbewährtes Terrain begeben. Sie frönen sozusagen ihrer gemeinsamen Leidenschaft, dem Symphonic Metal. Wer also die üppigen Diskografien beider Musiker und das Debütalbum The Dark Element kennt, der weiß, was ihn erwartet.

Tja, und so kommt es dann auch. Und zwar in Perfektion. Passiert selten, aber eigentlich ist jetzt schon alles gesagt. Das Album ist vor allem in technischer Hinsicht rundum hochqualitativ produziert und weist keinerlei Grund zur Kritik auf. Musikalisch wird hier auf ganz hohem Level operiert. Das Album offeriert Tiefgang und beinhaltet sämtliche Stilelemente, die dem Symphonic Metal zuzuordnen sind. Vor allem Anette Olzon intoniert sehr stark, Nightwish Liebhaber werden sich danach sicher verzehren. Mastermind Jani Liimatainen, der sich in erster Linie für die instrumentellen Belange des Songwritings verantwortlich zeigt, hat nichts dem Zufall überlassen. Alle Songs sind homogen und harmonisch aufeinander abgestimmt. Das Besondere in den Kompositionen sind die in allen Songs zu findenden hymnenartigen Chords, von den Soli mal ganz zu schweigen. Das Gesamtwerk beinhaltet durchweg orchestrale und opulent dargebotene symphonische Klänge, die einerseits bekannt, dadurch aber für den Hörer auch einen quasi sicherheitsgebenden Aspekt zur Hand geben.

Die Vocals und instrumentelle Musik zusammengefügt, führen dann zu diesen elf Nummern, die eine sentimentale Schwere, atemberaubende Atmosphäre und grandiose Melodien zutage bringen. Hinzu bekommen wir Arrangements kredenzt, die auch gerne mal den Sprung in kommerziellere Gefilde gewährleisten, Silence Between The Words spricht in diesem Falle für sich. Oder aber eben auch balladeske Songs wie To Whatever End, der im Songwriting schon herausragend und einprägend ist. Auch When It All Comes Down kann demgemäß als einer der stärksten Tracks begriffen werden.

Letztlich ist Songs The Night Sings ein insgesamt abwechslungsreiches Album mit vielen verschiedenen Facetten und wird somit zum würdigen und schlüssigen Nachfolger des Debütalbums.

The Dark Element – Songs The Night Sings
Fazit
Songs The Night Sings bringt keinerlei Schwächen, eigentlich nur Stärken mit sich. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonisten eine sehr genaue Vorstellung davon haben, wie ihre Musik zu klingen hat und wie man diese technisch perfekt umsetzt. Sollte das Album einen Makel haben, dann liegt dieser im persönlichen Geschmack des Hörers begriffen. Jener kann es mögen oder aber eben auch nicht. Das ist das Schöne an Musik, sie spricht an oder sie geht an einem vorbei. Mich hat Songs The Night Sings angesprochen.

Anspieltipps: Songs The Night Sings, When It All Comes Down und To Whatever End
Peter H.
9
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Pro
Contra
9
Punkte
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