
Kruspe war zwischenzeitlich in die BRD übergesiedelt und als Lindemann die Band-Tätigkeiten nach der Wende nach Berlin verlegte, wurde Kruspe wieder Bandmitglied. Man trat wieder als First Arsch an und verstärkte sich mit Paul Landers (Guitar, Vocals), der zuvor in der Fun Punk-Band Feeling B spielte.
1992 nahm man dann mit Unterstützung von Die Firma-Sängerin Tatjana Besson und eines Chors im Berliner Underground Club Eimer 15 englischsprachige Songs für das Debütalbum Saddle Up auf. Da das Independent-Label D.D.R. die Veröffentlichung ablehnte, gründete der Musikjournalist Falk Schettler kurzerhand das Kettler Records-Label und veröffentlichte die Scheibe. Saddle Up sollte die einzige Veröffentlichung für Kettler Records und auch für First Arsch bleiben. Nach dem Release wendeten sich die meisten Bandmitglieder anderen Projekten zu, Lindemann, Kruspe und Landers gründeten 1994 bekanntermaßen Rammstein und klotzten ab da lieber, anstatt zu kleckern. Mielke führte First Arsch fort und tritt mit wechselnden Musikern bis heute auf, jedoch wurde nie wieder ein Album produziert.
Saddle Up-Tracklist:
01. Train
02. Priest In Love
03. SKA(T)
04. In The Name Of Love
05. Crowded House
06. Preagnant
07. AHA-ha
08. Superstition
09. Saddle Up
10. O-Cult
11. Moder Blues
12. Come Together
13. Hip Hop Flop
14. Chicken Steps
15. Big Dong (Für Saskia S.)
Nun, satte 28 Jahre später, wird Saddle Up neu aufgelegt und erscheint als erstmals remasterte 180 g Vinyl im Gatefold mit 28-seitigem Booklet und bis dato unveröffentlichten Bildern aus den 1990er-Jahren. Hier könnt ihr euch ein Exemplar sichern.
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