Battle Beast – No More Hollywood Endings

Emotionale Tiefe trifft auf Spielfreude

Artist: Battle Beast

Herkunft: Helsinki, Finnland

Album: No More Hollywood Endings

Spiellänge: 45:35 Minuten

Genre: Power Metal, Heavy Metal

Release: 22.03.2019

Label: Nuclear Blast

Link: https://battlebeast.fi/

Bandmitglieder:

Gesang – Noora Louhimo
Gitarre – Juuso Soinio
Gitarre – Joona Björkroth
Bass – Eero Sipilä
Schlagzeug – Pyry Vikki
Keyboard – Janne Björkroth

Tracklist:

  1. Unbroken
  2. No More Hollywood Endings
  3. Eden
  4. Unfairy Tales
  5. Endless Summer
  6. The Hero
  7. Piece Of Me
  8. I Wish
  9. Raise Your Fists
  10. The Golden Horde
  11. World On Fire

Das fünfte Album der Finnen bietet wieder einmal im Zweijahresrhythmus ein neues Werk. Fast zeitgleich zu Anton Kabanens neuem Beast In Black Album erscheint No More Hollywood Endings und sorgt dafür, dass der geneigte Hörer zwei ähnliche Platten unterschiedlicher Bands hören kann. Der Ausstieg von Anton hat zumindest keinen so tiefen Split bewirkt, dass sich beide Truppen musikalisch voneinander entfernen, sondern bescheren uns gleichbleibend solide Platten, wobei diesmal Battle Beast etwas das Nachsehen haben.

Ausnahmensängerin Noora Louhinho zeigt dann auch gleich im ersten Stück Unbroken, was sie kann. Der Track beginnt leicht symphonisch und legt eine hohe Messlatte vor. Schnell und melodiös geht es zur Sache. Die symphonischen Einflüsse bleiben erhalten und die diesmal echten Streicher unterstützen den guten Opener. Das nächste Stück ist der Titeltrack und da fängt eine einsame Geige an zu spielen. Das wird dann zu einem etwas getragenen Track. Wieder einmal kann Noora überzeugen. Der eingängige Refrain ist gefällig und bleibt hängen. So kann guter Power Metal gehen. Selbst wer female Fronted Bands nicht so mag, kommt hier auf seine Kosten. Dritter Song ist Eden, der auch der gänzlich überzeugt. Die Herren Soinio und Björkroth liefern gute Riffs und bei diesem Track darf einer hervorstechen und brilliert. Die Texte handeln von wahren Begebenheiten und verleihen der Stimme von Noora eine neue emotionale Tiefe.

Weiter geht es mit Unfairy Tales, welches doch ganz leicht an Lordi erinnert. Mit The Hero wird der härtere Part der CD eingeläutet und besticht durch einen Mega Refrain. Mit I Wish wird eine Ballade eingestreut, die zugegebenermaßen das Gesamtwerk etwas ausbremst. Zum Glück bleibt dies der einzige Ausreißer und auch die restlichen Songs bieten das, für was Battle Beast stehen. So gefallen Rise Your Fists und die abschließenden The Golden Horde und World On Fire wieder gut.

Fazit
Alles in allem ein gutes Album, das durch die unterschiedlichen Stimmungen nicht so durchgängig krachermäßig daherkommt, wie noch Bringer Of Pain. Trotzdem eine gute Produktion, die aber die Fanbase von Battle Beast spalten könnte. Vielleicht ist das eine logische Entwicklung, die da vonstattengeht. Mal abwarten.

Anspieltipps: Unbroken und The Hero
Kay L.8
Leser Bewertung1 Bewertung8
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