Graspop Metal Meeting (Vorbericht)

 

„Ausblick auf’s Graspop Festival“

Bands: Absu, After the Burial, All That Remains, Amaranthe, Asking Alexandria, Aura Noir, Between The Buried And Me, Brainstorm, Bullet, Bullet For My Valentine, Caliban, Clutch, Coal Chamber, Crucified Barbara, Dark Funeral, Deez Nuts, Down, Dunderbeist, Entombed, Epica, Escape The Fate, Everytime I Die, Ghost, God Seed, Grave Digger, Hacktivist, Heathen, Heaven Shall Burn, Heaven´s Basement, Helloween, Hellyeah, Hypocrisy, In Flames, In This Moment, Iron Maiden, Katatonia, King Diamond, King Hiss, Korn, Korpiklaani, Kreator, Lock Up, Love And Death, Moonspell, Newsted, Overkill, P.O.D., Papa Roach, Parkway Drive, Pretty Maids, Prong, Red Fang, Rockstar, Rotting Christ, Saxon, Slipknot, Soulfly, Stone Sour, Sylosis, Tankard, Testament, The Devil Wears Prada, The Dillinger Escape Plan, The Ghost Inside, The Monolith Deathcult, The Sowrd, Thy Art Is Murder, Twisted Sister, Udo, Unleashed, Vanderbruyst, Varg, Veil Of Maya, Voodoo Six, W.A.S.P., Winterfylleth, Within Temptation

Location: Dessel, Belgien

Homepage: www.graspop.be

Datum: 28.06. – 30.06.2013

Kosten: 160 €

Wer mal wieder Lust hat, unser schönes Land zu verlassen und trotzdem nicht auf Festivals zu verzichten, wird bei unseren Nachbarn in Belgien schnell fündig. Ich habe immer noch keine Ahnung, wie mir das Aufsteigen dieses Festivals entgehen konnte; letztes Jahr habe ich zum ersten Mal davon gehört, dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal damit auseinandergesetzt und festgestellt, dass es teurer als Wacken(!!!) ist.

Jetzt ist es natürlich jedem selber überlassen, ob er wirklich 160 € nur für die Karte zahlen möchte oder nicht, mir persönlich ist das, unabhängig von meinem Einkommen, etwas zu salzig. Klar, viele Bands kennt man (dazu komme ich gleich), aber es gibt Festivals, die 30 – 40 € kosten und auf denen ich mehr Bands sehen möchte als auf dem Graspop, wobei das wohl daran liegen mag, dass ich mich täglich mit der Materie auseinandersetze. Fans, die der Musik etwas oberflächlicher frönen und eine Alternative zum Wacken suchen, dürften das Graspop lieben.

Denn das Auswahlmuster für die Bands ist erstaunlich ähnlich: Hauptsächlich bekannte Namen aus beliebten Subgenres, die extremeren Subgenres werden mit für das Genre bekannteren Namen abgedeckt. So tauchen für Black Metaller z.B. Dark Funeral und Rotting Christ auf, im Death Metal-Bereich muss ich an dieser Stelle The Monolith Deathcult aus Holland hervorheben. Die Jungs sind der Burner. Deutscher Thrash Metal scheint aktuell beliebt zu sein, so sind Kreator und Tankard an Bord.

Ansonsten gibt’s das volle Programm an großen Namen, zum Glück für das Festival mit Abweichungen von Wacken: Korn, Slipknot oder Stone Sour sind über die Grenzen des Metals bekannt, ebenso King Diamond oder Iron Maiden oder mit Abstrichen P.O.D.. Da das alles Truppen sind, die gerne Mal mehr für eine Eintrittskarte nehmen, kann man erahnen, warum der Ticketpreis so hoch ist.

Fazit: Das ist schon eine Leistung, so viele große Namen für so ein kleines Zeitfenster zu verpflichten, Hut ab. Die Belgier werden garantiert keine Probleme haben, die Karten loszuwerden, vor allem Fans von Corey Taylor werden die Chance nutzen, seine beiden überaus erfolgreichen Bands auf einer Veranstaltung zu begutachten und sicherlich allein dafür schon das Geld springen lassen. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich das Graspop zu einem ernsthaften Konkurrenten für Wacken. Für die Fans wäre das auf jeden Fall gut!

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