High Spirits – Hard To Stop

Widerstand ist zwecklos

Artist: High Spirits

Herkunft: Chicago, Illinois, USA

Album: Hard To Stop

Spiellänge: 34:31 Minuten

Genre: High Energy Rock, Heavy Metal

Release: 31.07.2020

Label: High Roller Records

Links: https://www.facebook.com/highenergyrock/
https://highspiritsmetal.bandcamp.com/

Produktion: Chris Black

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre, Bassgitarre, Schlagzeug – Chris Black

Tracklist:

  1. Since You’ve Been Gone
  2. Restless
  3. Face To Face
  4. Hearts Will Burn
  5. Voice In The Wind
  6. All Night Long
  7. Midnight Sun
  8. Now I Know
  9. We Are Everywhere

Neues aus dem Hause High Spirits, oder besser gesagt aus dem Hause Black. Multiinstrumentalist und Mastermind Chris Black wirft mit seinem vierten Longplayer Hard To Stop ein weiteres schnörkellos eingezimmertes Album in den Ring. Die Besonderheit, welche allerdings keine Neuerung darstellt, Chris Black hat auch dieses Album an allen Instrumenten komplett selbst eingespielt und auch eingesungen.

Chris Black presst in knapp 35 Minuten neun Songs auf den Rundling, welche, oh Wunder, weder gänzlich neu noch ein epochemachendes Genre begründen. Aber die Songs sind eines, eingängig, harmonisch, äußerst melodisch und aus einem Guss zelebriert. Letzteres wohl deshalb, weil alles aus der Feder von Chris Black stammt, von ihm produziert und auch eingespielt wurde.

Wie bereits auf der 2017er Mini-LP Escape erwarten uns einfach strukturierte Songs mit schlichtem, dafür aber stets nachvollziehbarem Songwriting. Musikalisch würde ich die Songs abermals und grundsätzlich dem Heavy Metal älterer Tage zuordnen wollen. Angereichert mit einer gehörigen Menge Rock ’n’ Roll und einer dezenten Punkattitüde. Die Kompositionen von Chris Black kommen dabei vollkommen ohne technische Gimmicks oder fingerbrechende Riffs aus. Das ist aller sehr roh und einfach gehalten und genau darin liegt die Würze. Chris Black begrenzt sich auf das Wesentliche. Die Songs müssen Seele besitzen und ohne die Möglichkeit einer Ausfahrt immer geradeaus gehen. Und das tun sie allesamt. Seine messerscharfe Stimme, die nicht selten Erinnerungen an Michael Schøn Poulsen von Volbeat wach werden lässt, gibt High Spirits den unverkennbaren und einzigartigen Wiedererkennungswert.

Und wer High Spirits schon live erleben durfte, der wird mir hier recht geben müssen, die auf den Alben vorhandene Spielfreude wird auf der Bühne um ein Vielfaches multipliziert. Kurzweile ist hier Programm und erzeugt zu jeder Zeit Spaß. An dieser Stelle seien auch die Mitstreiter erwähnt, ohne die ein Liveerlebnis nicht zustande kommen würde. Das sind seit 2009 die Herren Mike Bushur (Gitarre), Bob Scott, (Bassgitarre), Scott Hoffman (Gitarre) und Ian Sugierski (Schlagzeug).

High Spirits – Hard To Stop
Fazit
Tja, wo High Spirits draufsteht, ist Chris Black drin, so viel steht fest. Nicht mehr und nicht weniger. Und dies allein reicht als Bewertung eigentlich schon aus. Freunde und Liebhaber seiner Musik werden mit Hard To Stop ihre helle Freude haben. Deshalb, Widerstand ist zwecklos!

Anspieltipps: Midnight Sun, Voice In The Wind und Restless
Peter H.
8.5
Leser Bewertung1 Bewertung
9
8.5
Punkte
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